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In Brüssel wurden die Preise für den Fotowettbewerb "One Vision 2005", der den Alltag HIV-Infizierter zum Thema hat, verliehen.

Von Jan Gebauer

Zum zweiten Mal wurden am 3. Juni in Brüssel Bilder aus dem Alltag von HIV-Infizierten ausgezeichnet. Der von dem Pharmakonzern Bristol-Myers Squibb gesponsorte Fotowettbewerb "One Vision 2005" wurde ins Leben gerufen, um die Hoffnung der Menschen zu zeigen, die mit HIV und Aids leben. Das diesjährige Thema der Veranstaltung war "Lebensbilder". Die Ausrichter hatten dazu aufgerufen, Bilder einzuschicken, die heute – rund 20 Jahre nach Entdeckung des HI-Virus – die Entwicklung, den Fortschritt und die Hoffnung im alltäglichen Leben widerspiegeln. Über 670 Fotos aus 18 Ländern Europas wurden zu diesem Anlass eingereicht. Dabei stammte rund ein Viertel der Fotos von professionellen Fotografen. Für Deutschland und die anderen Nationen gab es sowohl eine professionelle als auch eine nicht-professionelle Kategorie. Zudem bestand die Möglichkeit, auch in der gesamteuropäischen Klasse ausgezeichnet zu werden. Für nationale Auszeichnungen winkte ein Preisgeld von 1.000 Euro, während die gesamteuropäische Würdigung zwischen 1.500 und 5.000 Euro dotiert war.

Die deutschen Teilnehmer waren überaus erfolgreich: So gewannen Murat Tueremis (für das Bild "Hinhiv") aus Köln und Marcus Schubert ("Lucia") aus Berlin jeweils den zweiten Preis in den professionellen und nicht-professionellen europäischen Kategorien. Desweiteren wurden Virgina Maier aus Mannheim ("Save?") für die sinnliche Aufnahme des Hinterns ihres afrikanischen Freundes als beste Amateuerfotografin und Achim Pohl aus Essen für das Ablichten einer Ärztin mit der kleinen "Amanda" auf dem Arm als bester Profifotograf ausgezeichnet. Die achtköpfige Jury unter dem Vorsitz des bekannten Fotografen Robert Taylor bestand unter anderem aus dem belgischen HIV-Interessenvertreter Patrick Reyntiens, Frédérique Ries, Mitglied des Europäischen Parlaments, sowie Taylors preisgekrönten Kollegen Sarah Moon aus Frankreich und Cristobal Manuel Sanchez Rodriguez, der für die renommierte spanische Zeitung "El País" tätig ist.

Das Ziel der Initiative "One Vision" ist es, finanzielle Mittel für HIV- und Aids-Selbsthilfegruppen in Europa aufzubringen. Darum werden auch spezielle Nachdrucke, zum Beispiel in Form von Kalendern und Postkartenserien mit den Siegerfotos produziert. Im letzten Jahr wurden rund 25.000 Kalender verkauft. Unter den begünstigen Einrichtungen befindet sich neben dem britischen National Aids Trust auch die Deutsche Aids-Stiftung.

9. Juni 2005



#1 HajoAnonym
  • 09.06.2005, 16:12h
  • Super Photos, hoffentlich denken immer noch viele über die schreckliche Krankheit nach.
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#2 Privataidsaktivist Uwe GörkeAnonym
  • 09.06.2005, 19:30h
  • Wirklich gelungene Fotos, die zum Nachdenken Aufrufen:

    Alle Menschen haben die gleiche Würde

    Alle Menschen haben das gleiche Recht auf das Leben

    Alle Menschen brauchen gleichermaßen Liebe, Verständnis, Bedürfnisse

    Alle Menschen empfinden gleichermaßen den Schmerz, den man ihnen zufügt

    Dafür steht Privataidsaktivist Uwe Görke aus Schwerte/Holzen/NRW

    www.uwegoerke.de
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