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"Welt"-Interview

Jens Spahn: "Homosexuelle wie ich werden vom Turm geworfen"

Mit martialischen Worten warnt der schwule Politiker indirekt davor, dass sich Deutschland in eine "islamische Gesellschaft" verwandeln könne, in denen Menschen wie er getötet werden.


Der CDU-Politiker Jens Spahn macht sich wegen des Zuzugs vieler Muslime Sorgen, dass Deutschland homophober und machohafter wird (Bild: Heinrich-Böll-Stiftung / flickr)

Finanzstaatssekretär Jens Spahn (CDU) hat in einem Interview mit der "Welt" mit Blick auf die höhere Zahl an Ausländern in Deutschland vor gesellschaftlichen Veränderungen gewarnt: "Die deutsche Gesellschaft läuft Gefahr, antisemitischer, schwulenfeindlicher, machohafter und gewaltaffiner zu werden, als sie bisher ist", erklärte der offen schwule Politiker. Er verwies insbesondere auf aktuelle Meldungen über Übergriffe auf einem Volksfest im schwäbischen Schorndorf, die von Flüchtlingen ausgegangen sein sollen.

Für die Entwicklung machte Spahn ausschließlich die Zuwanderer verantwortlich. So seien Menschen aus dem arabischen Kulturraum "oft geprägt durch eine verklemmte Sexualmoral, durch Nicht-Gleichberechtigung von Frauen, die Ablehnung von Juden oder Schwulen". Weiter erklärte Spahn: "Vielleicht habe ich persönlich tatsächlich eine besondere Sensibilität bei dem Thema." Andere Personen müssten sich "in einer islamischen Gesellschaft einen Bart wachsen lassen", sagte der 37-Jährige. "Aber Homosexuelle wie ich werden vom Turm geworfen."

Als Lösung empfahl der CDU-Politiker, der schon als nächster Kanzler gehandelt wird, eine "klarere Erwartungshaltung an Einwanderer", die sofort "mit anpacken" sollten. Wer sich "daneben benimmt", gehöre "eigentlich gleich wieder ausgewiesen".

Grüner Politiker: Spahn redet Unsinn

Schnell regte sich Kritik an den zugespitzten Aussagen Spahns. So erklärte der bayerische Bundestagsabgeordnete Dieter Janecek (Grüne) auf Twitter, dass Spahn nicht sämtliche Kriminalität in Deutschland auf Ausländer schieben könne: "Ich bin als Bayer Volksfest-erfahren. So zu tun, als sei sexuelle Belästigung ein vorwiegend von Migranten erzeugtes Phänomen, ist Unsinn." Spahn beharrte in einer Antwort auf seiner Position: "Sie sollten öfter Regionalzeitungen lesen. Sexuelle Übergriffe ähnlicher Art sind leider eher tägliche Meldung."

Applaus erhielt Spahn aus der AfD. Holger Arppe, der wegen Volksverhetzung verurteilte offen schwule Ex-Chef der Rechtspopulisten in Mecklenburg-Vorpommern, attestierte dem CDU-Politiker, "wirklich sympathisch" zu sein, "aber was er nach #Schorndorf feststellt, sagt die #AfD schon seit Jahren".



Freilich unterscheidet sich Spahns Argumentation in Teilen von den Aussagen der AfD. So beteuerte der CDU-Politiker im "Welt"-Interview eher nebenbei: "Ich fürchte nicht, dass Deutschland islamisiert wird". Außerdem sprach er sich im Gegensatz zur AfD dafür aus, islamische Gemeinden zu stärken, die "für mehr Liberalität kämpfen".

Dennoch versucht Spahn bereits seit Jahren, mit medienwirksamen Sprüchen gegen Zuwanderer auf Stimmenfang zu gehen – etwa mit der Empfehlung, dass junge Muslime in öffentlichen Einrichtungen wie die Einheimischen nackt duschen sollten (queer.de berichtete). Spahns Haltung führte auch zu Widerspruch aus der LGBTI-Community: Blogger Rainer Hörmann warf ihm etwa vor, Minderheiten gegeneinander auszuspielen und "am Stammtisch" auf AfD-Wähler zu zielen. (dk)



#1 AdvocatusDiaboliAnonym
  • 19.07.2017, 16:24h
  • Es ist aber auch wirklich kriminell, wenn arabische Muskelmachos Herrn Spahn nicht ihr Gehänge zeigen wollen. Natürlich müssen solche Männer sofort wieder ausgewiesen werden, widersetzen sie sich doch ganz brutal einem von Herrn Spahns fundamentalsten Grundbedürfnissen.

    Das deutsche Grundrecht "Freier Blick auf alle Schwänze" MUSS erhalten werden!
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#2 Jeff_StrykerProfil
  • 19.07.2017, 16:26hToyBoyTown
  • Nun ja, in unserem schönen Land, sind eben nicht jene die Bösen, die Mißstände verursachen, sondern jene die so dreist sind, diese aufzueigen.

    Wer die Wahrheit spricht, sollte gerade hier bei uns schnelle Beine haben.
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#3 EulenspiegelAnonym
  • 19.07.2017, 16:31h
  • Nach den gängigen Koran- und Hadithenauslegungen der großen Muslimischen Glaubenszentren in Teheran, Mekka und Kairo ist die Todesstrafe für Schwule auch angemessen.

    Diese wird zum Glück durch nationale Gesetzgebung in vielen Ländern verhindert, bzw. meistens einfach ignoriert.

    Im übrigen gilt das auch für Heteros, die Sex außerhalb der Ehe oder nicht in den dafür vorgeschriebenen Öffnungen haben.

    Immerhin sind mehrere Augenzeugen notwendig, die den Akt gesehen haben müssen, um eine gottgefällige Verurteilung zu bewerkstelligen.

    ...

    Die Förderung gemäßigter Gemeinden ist dringend geboten.
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#4 guestAnonym
#5 HolliWupAnonym
  • 19.07.2017, 16:57h
  • Bestes Beispiel dafür, daß Schwule nicht die Besseren Menschen, die Intelligenteren Menschen und nicht zu vergessen, die schöneren Menschen sind .... auch Schwule reden einen solchen Blödsinn ...
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#6 Gpeterjoachim
#7 saltgay_nlProfil
  • 19.07.2017, 17:07hZutphen
  • Lassen wir doch einfach diese primitiven Kommentare weg. Sie gehen an der Realität vorbei und tragen nichts zu dem Problem "Spahn" bei.

    Jens Spahn ist psychisch krank. Er leidet an einer wahnhaften Wahrnehmung einer vermeintlichen Wirklichkeit, die ihm nicht die Geltung verschafft, die seiner Meinung nach ihm gebührt. Er sieht sich als Retter der wahren CDU und Märtyrer des Münsterlandes, wo sich die Jungen nach dem Sport und Duschen zum Kekswixen verabreden. Referenz: Sportvereine in Bocholt und Umgebung, nicht weit von Ahaus entfernt. Offenkundig hat er einmal einen Keks erwischt, der nicht mehr gut war.

    Es ist für ihn völlig unerheblich, wer der politische Gegner ist. Er zieht gegen Rentner zu Felde, die ihr Lebensrecht fast verwirkt haben, weil sie nichts mehr zum Wirtschaftswachstum beitragen können, gegen Flüchtlinge, Linke und alles, was ihn in seinem Machtwahn behindert.

    Solche Politiker sind mit Nichtachtung zu strafen und es ist dafür zu sorgen, dass sie unter besonderer Beobachtung stehen, weil sie vielleicht eines Tages aus Unachtsamkeit eine Leiche aus ihrem Keller ans Tageslicht befördern.
    Damit ist meist auch deren Karriere beendet. So sollte eine Bekämpfungsstrategie aussehen.
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#8 Gpeterjoachim
  • 19.07.2017, 17:17h
  • Antwort auf #5 von HolliWup
  • Leider verstehe ich nicht was du zu diesem Thema sagen willst???
    Worauf bezieht sich deine Aussagen?
    Ich finde die Aussagen von Jens Spahn als eine Beschreibung unter Bezug auf die Vorfälle in Schorndorf.
    Auch hinsichtlich der Menschen die in großer Zahl zu uns kommen kann man doch klare Vorstellungen haben wie sie sich hier in unsere Gesellschaft einfügen - sprich benehmen und zumindest nicht straffällig werden.
    Und ehrlich, können Asylanten nicht auch selbst aktiv werden und in ihrer Umgebung für Ordnung und Sauberkeit sorgen?
    Ja, es gibt Grundregeln für unser Zusammenleben und die sollten gerade auch die beachten die unsere Gastfreundschaft erwarten!
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#9 Gpeterjoachim
#10 rangerAnonym
  • 19.07.2017, 17:24h
  • In manchen muslimischen Länder ist das Leben für Schwule gefährlich - ist wohl so. Trotzdem habe ich in Deutschland mehr Angst, dass mir die AfD und Konsorten meine Rechte wegnehmen, sollten sie an Regierung kommen.
    PS: In Russland sind es auch nicht die Moslems...
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