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Zivilcourage

Mann griff bei homophober Beleidigung ein – und wurde leicht verletzt

Ein Unbekannter mit zwei kleinen Kindern beschimpfte ein schwules Paar nach der CSD-Parade am Berliner Hauptbahnhof. Einen 29-Jährigen, der ihn zur Rede stellte, stieß er auf die Tramgleise.


Der Vorfall ereignete sich an der Straßenbahn-Haltestelle am Berliner Hauptbahnhof (Bild: Paul Sullivan / flickr)

Leicht verletzt wurde ein Zeuge einer homophoben Beleidigung am späten CSD-Nachmittag in Berlin-Moabit. Bei seiner Anzeigenerstattung auf einem Polizeiabschnitt gab der 29-Jährige an, dass er gemeinsam mit einer Freundin und zwei Bekannten gegen 17.50 Uhr Zeugen einer homophoben Beleidigung wurde.

Ein Mann, der zwei kleine Kinder bei sich hatte, soll laut Polizeibericht vom Sonntag ein offensichtlich schwules Pärchen an der Straßenbahnhaltestelle am Hauptbahnhof beschimpft haben. Darauf sprach der 29-Jährige den Unbekannten an, woraufhin es zwischen den beiden zu Handgreiflichkeiten kam. Im weiteren Verlauf stieß der Unbekannte dann den Zeugen, der auf die Gleise der Tram stürzte.

Namentlich nicht bekannte Passanten zogen den 29-Jährigen von den Gleisen. Aus Angst vor einer weiteren Auseinandersetzung stieg der Angegriffene mit seinen Begleitern dann in eine Straßenbahn und fuhr zum Polizeiabschnitt 31. Der unbekannte Angreifer, zu dem die Polizei keine weiteren Angaben machte, blieb an der Haltestelle. Das beleidigte Paar blieb unbekannt. Der 29-Jährige erlitt leichte Verletzungen an einem Arm sowie Hautabschürfungen. Eine ärztliche Behandlung war nicht notwendig.

Auch im vergangenen Jahr war es am Berliner CSD-Wochenende zu mehreren homophoben Gewalttaten gekommen (queer.de berichtete). Die Hauptstadt gehört zu den wenigen Orten, die mögliche homo- oder transfeindliche Hintergründe von Taten gezielt in ihren Berichten erwähnen und die Taten publik machen. Die Staatsanwaltschaft besitzt eigene Ansprechpartner für LGBTI. (cw/pm)



#1 RüpelAnonym
  • 23.07.2017, 12:18h
  • Mir tun seine Kinder leid!
    Ein Paar anpöbeln und eine weitere Person auf die Gleise schubsen - puh.
    Das klingt sehr nach «eine Strafe sollst du büßen.»
    Hoffentlich wird er zur Rechenschaft gezogen.
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#2 Patroklos
  • 23.07.2017, 12:47h
  • Vielen Dank an den Mann, der Zivilcourage zeigte und dem Typen mit den zwei Kindern in die Parade fuhr! Solche Menschen sollte es öfters geben!
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#3 Taqiy Numair BoutrosAnonym
#4 daVinci6667
  • 23.07.2017, 14:40h
  • Ich bitte das schwule Paar und den Unbekannten der vom Täter aufs Gleis gestossen wurde unbedingt Anzeige zu erstatten.

    Wer jemanden absichtlich auf ein Gleis stösst, nimmt dessen Tod mindestens in Kauf. So jemandem gehören die Kinder entzogen.
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#5 userer
  • 23.07.2017, 15:01h
  • Antwort auf #3 von Taqiy Numair Boutros
  • "Homo-Karneval"?

    Ach so, 13:22 am Sonntag. Wohl vom sogenannten "Gottesdienst" frisch aufgehetzt nach Hause gekommen und nun ein bisschen am Gift spritzen, um den Triebstau abzubauen, wenn du schon die Messdiener nicht befummeln konntest. Alles klar.
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#6 mmmmAnonym
#7 Agramant MartelAnonym
#8 Tommy0607Profil
  • 23.07.2017, 18:19hEtzbach
  • Und so was Homophobes ist noch Vater ! Ein "Tolles " Beispiel für Kinder . DER hat die Kinder nicht verdient : Und hoffentlich kommen die Kinder von DEM weg !
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#9 seb1983
  • 23.07.2017, 18:41h
  • Antwort auf #8 von Tommy0607
  • Aber sonst gehts noch??

    Der Entzug der Kinder ist neben dem Freiheitsentzug wohl der härteste Eingriff den der Staat in das Leben seiner Bürger machen kann.
    Nicht zuletzt durch die Erfahrungen aus der Nazizeit und der DDR sollte man mit solchen Forderungen aber mal ganz vorischtig sein!
    Und die Hürden dafür liegen daher auch sehr hoch in Deutschland.

    Auch wenn der Anlass im Artikel unschön ist, sowas ist maßloses, hysterisches, schwules Gekreische und nicht besser als die Kommentare auf BILD.de
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#10 TheDadProfil
  • 23.07.2017, 19:06hHannover
  • Antwort auf #9 von seb1983
  • ""Aber sonst gehts noch??""..

    Jepp, auf jeden Fall..

    ""Der Entzug der Kinder ist neben dem Freiheitsentzug wohl der härteste Eingriff den der Staat in das Leben seiner Bürger machen kann.""..

    Das ist nur eine Frage des Blickwinkels..
    Stichwort Kindeswohl..
    Da kann der Entzug des Erziehungsrechtes staatlicherseits durchaus geboten sein, vor allem dann wenn sich Eltern so dermaßen daneben benehmen, und Menschen auf offener Straße angreifen und verletzen !
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