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Wilson Cruz spielt Partner von Anthony Rapp

Neue "Star Trek"-Serie wird noch schwuler

Erstmals wird ein gleichgeschlechtliches Paar bei "Star Trek" auf demselben Raumschiff dienen. Beide Offiziere werden von offen schwulen "Broadway"-Darstellern gespielt.


Wilson Cruz wird dafür sorgen, dass der Weltraum sexy wird… (Bild: Dominick D / wikipedia)

Der offen schwule Schauspieler Wilson Cruz wird bei der "Star Trek: Discovery" die zweite homosexuelle Figur neben Anthony Rapp darstellen – und beide sollen ein Paar sein. Das verriet Rapp am Samstag beim Fantreffen Comic-Con in San Diego: "Wilson Cruz wird meinen Angebeteten, meinen Partner, meinen Typen spielen – wir werden beide Offiziere auf dem Raumschiff sein", sagte er laut "Deadline" bei einem Podiumsgespräch.

Bereits im November letzten Jahres war bekannt gegeben worden, dass Rapp Lieutenant Stamets darstellen wird. Der 45-Jährige wird einen Astro-Mykologen spielen, der auf dem Raumschiff Discovery dient (queer.de berichtete).

Der heute 43-jährige Wilson Cruz wurde in den Neunzigerjahren bekannt durch seine Rolle in der kurzlebigen TV-Serie "Willkommen im Leben", in der er einen schwulen Teenager darstellte – in einer Zeit, als dies im US-Fernsehen noch als revolutionär galt. In dem 19-teiligen Highschool-Drama, der heute in den USA Kultcharakter hat, starteten Claire Danes ("Homeland") und Jared Leto ("Dallas Buyers Club") ihre Karriere.

Cruz wirkte bei "Noah's Ark" mit

Cruz spielte danach in mehreren Filmen mit, darunter etwa Macaulay Culkins "Party Animal". Außerdem war der Kalifornier in vielen TV-Serien in kleinen Rollen zu sehen, darunter "Ally McBeal", "Party of Five", "Emergency Room", "The West Wing" und "Monk". 2006 spielte er Junito Vargas in der hochgelobten afroamerikanischen Schwulenserie "Noah's Ark". Zudem arbeitete er in Broadway-Produktionen mit, darunter wie sein neuer Filmpartner Anthony Rapp in "Rent".

"Discovery" wird als erste "Star Trek"-Serie offen schwule Figuren beinhalten. Die neue Serie soll zeitlich zehn Jahre vor den Ereignissen um Captain Kirk, Spock und Pille aus der ersten TV-Serie angesetzt sein – und auch Figuren aus der alten Serie zeigen. Entwickelt wurde sie vom schwulen Produzenten Bryan Fuller, der sich aber inzwischen als Showrunner von "Discovery" verabschiedet hat, um sich um die Serie "American Gods" zu kümmern.

Im Kino hatte die Weltraum-Saga schon letzten Sommer ein Coming-out: Im Blockbuster "Star Trek Beyond", dem 13. Kinofilm der Science-Fiction-Reihe, wurde die bereits etablierte Figur Sulu beiläufig mit Ehemann und Kind gezeigt – allerdings nur für wenige Sekunden (queer.de berichtete).

Der Pilotfilm des zunächst 15-teiligen neuen Weltraumabenteuers wird Ende September weltweit Premiere feiern. Außerhalb Nordamerikas wird "Discovery" bei Netflix gezeigt.

In der Serie werden mehrere bekannte Schauspieler zu sehen sein, darunter Michelle Yeoh (Captain Philippa Georgiou), Jason Isaacs (Captain Gabriel Lorca), Sonequa Martin-Green (Erste Offizierin Michael Burnham), Chris Obi (T'Kuvma), Doug Jones (Lieutenant Saru), James Frain (Spock-Vater Sarek), Shazad Latif (Kol), Sam Vartholomeos (Fähnrich Connor), Mary Wiseman (Kadett Tilly), Mary Chieffo (L'Rell) und Rainn Wilson (Harry Mudd). Der offen schwule Schauspieler Maulik Pancholy ("30 Rock", "Weeds") wird bei "Discovery" auf den Spuren von Pille wandern und den Chefarzt eines Raumschiffes darstellen (queer.de berichtete). (dk)

Direktlink | Wilson Cruz erzählt, dass er bei seinem Coming-out von seinem Vater rausgeschmissen wurde



#1 tobiasProfil
  • 24.07.2017, 12:34hbremerhaven
  • na da bin ich ja mal ehrlich auf die reaktion der heten fans gespannt! Ich find' s prima, dass wir langsam in der mitte der gesellschaft ankommen!
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#2 Brand New AncientsAnonym
#3 Hold Your OwnAnonym
#4 Kate TempestAnonym
#5 SuhrkampAnonym
#6 Homonklin44Profil
  • 24.07.2017, 14:14hTauroa Point
  • Ja, das finde ich auch sehr nice, weil dieses Franchaise schon immer ein Garant für Zukunftsvisionen war. Wenn man bedenkt, wie viele Formen potenziell möglicher Alien-Beziehungsformen da schon vorgekommen sind, istes eigentlich schade, dass Gay-Beziehungen nicht schon längst gängige Materie sind. In diversen Startrek-Serien haben Männer schon die Föten irgendwelcher ungeschlechtlichen Humanoiden ausgetragen ( war, wenn ich mich nicht falsch erinnere, Riker ) und sowas. Warum nicht einfach ein Männerpaar unter "erdenabstämmigen" Menschen?

    Schwule Pilzforscher gibt's eh viel zu selten. Irgendwo meine ich den jungen Herrn auch schon mal auf Film gesehen zu haben. Vielleicht in E.R., könnte sein. Auf ne Gay Lovestory hätte ich auch viel mehr Bock als auf irgend eine klischeehafte aber offiziell sendbare Pornoadaption oder so'n Stil. In Full Gear werden sie wahrscheinlich eh nicht rumknuiddeln.
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#7 seb1983
#8 SeverusAnonym
  • 24.07.2017, 21:23h
  • Ich finde es zwar gut, dass es mal eine Gay Story gibt.
    Aber finde es traurig, dass es notwendig ist überhaupt darüber zu berichten. Es sollte inzwischen normal sein.
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#9 queergayProfil
  • 24.07.2017, 22:59hNürnberg
  • Im Grunde genommen ist es eher banal, wer da nun wie sexuell orientiert ist.
    Könnte als Randnotiz unter 'Was so alles passiert' vermerkt werden....oder unter 'Banales Star-Gelaber' breitgetreten werden.
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