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Kiel Nach dem Skandal beim CSD in Kiel am Samstag eskaliert der Streit zwischen dem Verband lesbischer und schwuler Polizeibediensteter (VelsPol) und der örtlichen Polizei. Die Beamten hatten die VelsPol-Kollegen an ihrem Stand aufgefordert, Kleidungsstücke mit der Aufschrift "Polizei" abzulegen, da sie nicht im Dienst seien, und die schwulen Kollegen in Foto- und Videoaufnahmen festgehalten. Nach Kritik von VelsPol und der örtlichen Presse reagierte die Kieler Polizei mit einer Pressemitteilung, in der die Vorwürfe zurückgewiesen wurden. So hätten sich am Samstag in der Innenstadt auch Teilnehmer einer autonomen Demo und alkoholisierte Fußballfans aus Osnabrück aufgehalten, daher habe man eine Verwechslung der VelsPol-Leute mit im Einsatz befindlichen Kollegen und "eine Gefährdung der beiden Kollegen durch die Gemengelage der drei Veranstaltungen für durchaus möglich" gehalten, so die Mitteilung. Zudem habe der Einsatzabschnittsleiter die VelsPol-Vertreter darauf aufmerksam gemacht, "dass das private Tragen der Mütze möglicherweise gegen das Uniformierungsverbot aus dem Versammlungsgesetz und die Bekleidungsvorschriften des Landes verstoße". Aufgrund dieses "Anfangsverdachts" habe man die Aufnahmen gemacht, die inzwischen vernichtet worden seien.

"Die Kieler Polizei weist den Vorwurf, homosexuelle Kollegen zu schikanieren, entschieden zurück", so Uwe Vogt von der Kieler Polizei. Der VelsPol reagierte darauf mit einer neuen Pressemitteilung und bezichtigte die Kieler Polizei der Lüge. "Es gab keine Demonstration auf der Infomeile", kritisert VelsPol-Sprecher Horst Reulecke. "Dies ist von der Kieler Polizei frei erfunden und ist zudem eine schlechte Lüge, da auch ein 'routinemäßiges Filmen' einer friedlichen Demonstration unrechtmäßig ist." Man werde auch in Zukunft, ebenso wie Polizeigewerkschaften und Polizeibehörden im Rahmen ihrer Öffentlichkeitsarbeit, Textilien mit Polizeistern tragen und vertreiben. Der Verband erwägt eine Feststellungklage, um auch "zukünftig gegen Übergriffe von Polizeiführungen gewappnet zu sein". Den Vorfall nahm indessen der stellvertretende Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion, Dr. Heiner Garg, zum Anlass für eine Kleine Anfrage an die Landesregierung. "Eine Maßnahme, die üblicherweise nur der Überwachung links- oder rechtsradikaler Demonstrationsmärsche dient, auf dem friedlichen CSD speziell gegen lesbische und schwule Polizeibedienstete einzusetzen, ist ungeheuerlich", so Garg.

Auch der Kieler CSD-Verein kritisierte den Vorfall. "Der CSD Schleswig-Holstein e.V. verwehrt sich im höchsten Maße gegen das diskriminierende Verhalten. Wir haben den Ministerpräsidenten des Landes Schleswig-Holstein, Herrn Peter-Harry Carstensen gebeten, zu dem Vorfall Stellung zu beziehen und den Vorfall durch das zuständige Ministerium klären zu lassen", so eine Pressemitteilung des Vereins. Auch die grüne Fraktionsvorsitzende im Landtag, Anne Lütkes, wurde um Klärung gebeten. (nb)



Andreas Renner

Der Stuttgarter CDU-Sozialminister wehrt sich als Schirmherr des CSDs gegen Gestrige aus den eigenen Reihen.
#1 ALLGAY_vsCDUAnonym
  • 09.06.2005, 17:43h
  • solche sachen passieren komischerweise nur in ländern, in denen die CDU die mehrheit hat. dummerweise könnte uns das allen passieren, denn die cdu wird, wenn wir uns nicht wehren, im september in den bundestag einziehen und was dann abgeht, dürfte ja wohl klar sein...
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#2 ruhrtop31Anonym
  • 09.06.2005, 19:08h
  • MENSCHENSKINDER ! ! !
    spätestens diese aktion sollte uns ALLEN zeigen, dass es beim CSD nicht um einen schwulen karneval geht, sondern leider immer noch um gleichberechtigung mitstreiten muss - also AUFSTEHEN !!!
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#3 NasenaffeAnonym
  • 10.06.2005, 00:33h
  • Schwule dürften nicht zur Polizei und auch nicht zum Bund. Auch nicht dürften sie Ärzte sein. Ich will wissen warum mir der Arzt am Arsch rummfummelt, oder der Polizeibeamte mich filzt. Da Schwule nur von ihren Trieben geleitet werden, ist anzunehmen das sie ihre Positionen ausnützen.
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#4 DavidAnonym
  • 10.06.2005, 00:41h
  • Heterosexuelle Männer dürfen nicht zur Polizei und nicht zum Bund. Auch nicht dürften sie Frauenärzte sein. Eine Frau will wissen warum ihr der Arzt an der Mumu Arsch rummfummelt, oder der Polizeibeamte sie zwischen die Beine filzt. Da Männer nur von ihren Trieben geleitet werden, ist anzunehmen das sie ihre Positionen ausnützen.
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#5 wernermucAnonym
  • 10.06.2005, 07:49h
  • schoene Geschichte
    bei schwulen Polizisten wird ein Skandal draus, wenn normale Schwule in diese Situation geraten, dann wird das still und heimlich unterschlagen, das Otto Buerger soweit den ach so integren Beamten unterstellt ist, dass er luegt und die edlen Beamten automatisch mehr Glaubwuerdigkeit besitzen.
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#6 NasenaffeAnonym
  • 10.06.2005, 12:17h
  • @David
    Grottenfalsch mein kleiner David! Eine Frau kann sich entscheiden ob Sie zu einem Frauenarzt geht oder zu einer Frauenärztin. Will sie aber nicht von einem Frauenarzt untersucht werden, weil dieser sich vielleicht von ihr angezogen fühlen könnte, geht sie zu einer Frauenärztin. Da sitzt die Frau dann bei der Frauenärztin und weiß nicht dass diese lesbisch ist. Wenn sie aber nachfragen würde wäre das Diskriminierung. Wer wird jetzt diskriminiert?

    Ein besseres Beispiel ist:
    Warum haben Frauen und Männer getrennte Umkleidekabinen zum Beispiel am Arbeitsplatz? Natürlich weil sie sich von einander angezogen fühlen. Da aber manche Männer sich von Männern angezogen fühlen, besteht doch der gleiche Grund um die Umkleiden zu trennen.
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#7 denwebsAnonym
  • 10.06.2005, 14:34h
  • Ja, warum bringen wir nicht alle Schwulen und Lesben um, ach ne Lesben kann man ja Vergewaltigen und schwängern dann nutzen sie der Gesellschaft! Aber die Lesben dürfen auf keinen Fall Frauenärztinnen werden, weil die ja auch alle so triebhaft sind! Komisch die meisten Sexualstraftaten werden von heterosexuellen Männern verübt! Lasst uns doch heiraten, dann können wir unsere Sexualität in der Ehe ausleben, ach ne dann lieber einen Genozid oder nennen wir es Holocaust!
    Die BRD soll sich lieber erst einmal dafür entschuldigen, was sie homosexuellen Menschen in dieser Republik bis 1968 und auch darüber hinaus angetan hat! Und auch die Kirche soll sich endlich für ihre Sünden und Vergehen gegen uns entschuldigen, denn strafet die Schwulen ist keins von den zehn Geboten, aber du sollst nicht töten gehört dazu!

    Mit freundlichen Grüßen
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