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Präsidententochter erfüllt Hoffnungen nicht

Ivanka Trump: LGBTI-Aktivistin a.D.

Ivanka Trump galt lange als mäßigender Einfluss auf ihren Vater, die eine Einschränkung von LGBTI-Rechten verhindern werde. Das war wohl ein Trugschluss.


Ivanka Trump unterstützt ihren Vater bedingungslos – und opfert dabei offenbar gerne ihre Überzeugungen (Bild: Michael Vadon / flickr)

Noch Anfang Juni bedankten sich die Log Cabin Republicans, die LGBTI-Vertretung der Trump-Partei, artig bei Präsidententochter Ivanka Trump, als sie anlässlich der CSD-Saison ein paar warme Worte via Twitter verteilte. Dass ihr Vater als US-Präsident erstmals seit 2008 keinen offiziellen "Pride Month" proklamierte, interessierte die Log-Cabin-Fraktion damals weniger.

Twitter / LogCabinGOP

Ivanka diente unter LGBTI-Fans des Präsidenten in stürmischen Zeiten oft als Garant dafür, dass es unter seiner Herrschaft nicht zu einem Abbau der Grundrechte für Homo- und Transsexuelle kommen werde. Noch im Februar ließen Quellen aus dem Weißen Haus verlautbaren, dass die 35-Jährige, die offizielle Beraterin im Weißen Haus ist, ihrem Vater ein homophobes Dekret ausgeredet habe (queer.de berichtete).

Doch inzwischen geht Präsident Trump offen gegen LGBTI-Rechte vor: Er sprach nicht nur einen Trans-Bann für das US-Militär aus, sondern ernannte auch zwei ausgesprochene Homo-Hasser zu Botschaftern – und das sind nur die präsidialen Aktionen der vergangenen Woche.

Ivanka erfuhr via Twitter vom Trans-Verbot

Laut "Politico" berichten nun aber Insider, dass der Einfluss von Ivanka Trump in Bezug auf LGBTI-Rechte Richtung Null tendiere. Die als sozial-liberal beschriebene 35-Jährige sei von ihrem Vater nicht einmal im Vorfeld über das Trans-Verbot informiert worden: "Angestellte im Weißen Haus sagten, die 'first daughter' war überrascht über das Posting ihres Vaters – in der Vergangenheit war Trump ein Unterstützer von Homo-Rechten. Ivanka Trump hat nach Angaben dieser Angestellten erst von der Entscheidung erfahren, als sie den Tweet ihres Vaters auf ihrem Mobiltelefon sah."

"Taten sagen mehr als Worte", erklärte Sarah McBride von der LGBTI-Organisation "Human Rights Campaign" als Reaktion auf die angebliche LGBTI-Freundlichkeit der Präsidententochter. "Entweder ist Ivanka ineffektiv in ihren Anliegen oder ihre Stimme schert den Präsidenten weniger, als ihr lieb ist."

In der US-Presse führte die schwache Position der 35-Jährigen bereits zu Kritik und Spott. Ivanka habe sich zwar in der Vergangenheit oft LGBTI-freundlich geäußert, habe allerdings nie gelernt, ihrem Vater zu widersprechen. In einem Kommentar wurde sie in der "Salt Lake Tribune" etwa als Teil des Problems, nicht Teil der Lösung bezeichnet. Am besten umschrieb das Nachrichtenmagazin "Newsweek" das Dilemma der Trump-Tochter: "Ivanka Trump unterstützt LGBT, solange sie ihren Vater, den Präsidenten, nicht herausfordern muss."



#1 goddamn liberalAnonym
  • 01.08.2017, 16:53h
  • Auf welchem Ponyhof muss man aufgewachsen sein, um immer auf eine gute Fee oder Königin zu hoffen?

    Es gibt nun einmal Menschen und ganze politische Lager bzw. Religionen, die uns notorisch hassen.

    Das ist traurig.

    Aber es ist Fakt.
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#2 MerkwürdigAnonym
  • 01.08.2017, 16:53h
  • Frau Trump engagiert sich mit voller Kraft: für ihr eigenes Konto, für die Konten ihrer Milliardärsfreunde, für mehr Zockerei an den Börsen, für den Abbau von ohnehin kaum mehr vorhandenen Sozialleistungen. Ganz der Papa eben!

    Aber die deutsche Presse feiert sie. Ach ja, die wollen ja auch schwarz-gelb. Passt also.
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#3 FaktencheckAnonym
  • 01.08.2017, 18:02h
  • Sie hat - angeblich und hinter verschlossenen Türen - ein Dekret verhindert. Ein weiteres konkretes Beispiel kann keiner nennen. Und das soll ausreichen, um als "Alliierte" zu gelten? Wie niedrig kann man das Maß denn anlegen? Wer uns nicht anspuckt, ist schon Alliierter?

    Da sieht man mal, wie weit die Demagogen dieser Welt heute schon sämtliche politischen Messlatten verschoben haben. Und die schwulen Biedermänner, die für jeden feuchten Krümel dankbar auf dem Boden robben, schieben eifrig mit.
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#4 SebiAnonym
  • 01.08.2017, 18:10h
  • War doch von vornherein klar, dass das nur Tarnung war.

    Die hat erst mal Kreide gefressen um dann nach der Machtübernahme ihres Vaters ihr wahres Gesicht zu zeigen.
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#5 JadugharProfil
  • 01.08.2017, 19:16hHamburg
  • Auf der ganzen Welt gibt es Redewendungen die vom Inhalt folgendes ausdrücken: Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.
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#6 AlexAnonym
  • 01.08.2017, 20:06h
  • Der Trump macht doch eh nur das, was ihm die Teufelchen, die um ihn herumhopsen, jeden Tag so eingeben. D.h. wenn er nicht gerade Golfen ist. Wenn etwas weder gut noch schlecht für seine eigene Geldbörse ist, ist ihm das doch vollkommen wurst, was er da zusammenregiert!

    Heute so, morgen so. Und übermorgen hat er schon wieder vergessen, wessen Meinung er heute abgeschrieben hat. Da muss man eben Druck aufbauen, dass er wieder in die andere Richtung knickt. Halte ich bei so einem Rückradlosen Typen für keine allzu schwere Übung.
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#7 Alles nur ShowAnonym
  • 01.08.2017, 23:58h
  • Das ist doch bisher alles nur Show gewesen! Versteht ihr das denn nicht?
    Wieso haben nicht einfach mehr gewählt...diese Methode: "am Besten gar nicht wählen, weil alles Scheiße" ist wohl das dümmste!
    Weg mit denen!
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#8 schwarzerkater
  • 03.08.2017, 06:26h
  • Antwort auf #2 von Merkwürdig
  • "Frau Trump engagiert sich mit voller Kraft: für ihr eigenes Konto, für die Konten ihrer Milliardärsfreunde, für mehr Zockerei an den Börsen, für den Abbau von ohnehin kaum mehr vorhandenen Sozialleistungen. (...) Aber die deutsche Presse feiert sie. Ach ja, die wollen ja auch schwarz-gelb. Passt also."
    dito
    und wer in den usa hat denn schon ernsthaft geglaubt, dass sich die konsorten von trump jemals für homo-rechte einsetzen werden?
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