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Realityshow

Eloy de Jong und Jens Hilbert ziehen ins Big-Brother-Haus

Bei "Promi Big Brother" darf sich der Sat.1-Zuschauer vom einem schwulen Boybandsänger und einen "schrillen Selfmade-Millionär" unterhalten lassen. Co-Moderator der Realityshow wird Jochen Bendel.


Eloy de Jong zeigt im Hintergrund, warum er mal berühmt war – ab Freitag wacht der große Bruder über den Niederländer (Bild: SAT.1 / Arne Weychardt Dieses)

Der 44-jährige Sänger Eloy de Jong und der 39-jährige Selfmade-Millionär Jens Hilbert werden in wenigen Tagen gemeinsam mit zehn anderen Prominenten in den Big-Brother-Container einziehen. Das gab Sat.1 am Montag bekannt. Die erste Folge der Realityshow "Promi Big Brother" wird am Freitag um 20.15 Uhr live ausgestrahlt. Danach gibt es täglich um 22.15 Uhr Updates.

Im Big-Brother-Haus treffen die beiden offen schwulen Kandidaten einige altbekannte Reality-Hasen. Zu den Mitkandidaten gehören etwa das 30-jährige Model Sarah "Dingens" Knappik und der 42-jährige "Lindenstraßen"-Bewohner Willi Herren, die beide schon im Dschungelcamp waren.

Außerdem mit am Start: Der 64-jährige "Eis am Stiel"-Star Zachi Noy, die 30-jährige Fitness-Bloggerin Maria "Yotta" Hering, der 43-jährige Steffen von der Beeck (der Ex von Jenny Elvers), die 28-jährige ehemalige "Bachelor"-Kandidatin Evelyn Burdecki, die 55-jährige "Luxuslady" Claudia Obert, das 48-jährige Teleshopping-Sternchen Sarah Kern, der 34-jährige Performancekünstlerin Milo Moiré und der 24 Jahre alte amtierende Mister Germany, Dominik Bruntner.

Coming-out nach Ende von Caught in the Act

De Jong war einer der vier Sänger der niederländisch-britischen Castingband Caught in the Act, die von 1992 bis 1998 die europäischen Charts stürmte. Seine Homosexualität hielt der in Den Haag geborene Niederländer während dieser Zeit geheim: Er outete sich erst ein Jahr nach der Auflösung der Band. Vergangenes Jahr erklärte er, dass sein Manager ihm ein Coming-out als Caught-in-the-Act-Sänger verboten habe (queer.de berichtete).

Bei seinem Coming-out war de Jong mit dem 2009 verstorbenen Sänger Stephen Gately von der irischen Band Boyzone liiert. Das Paar trennte sich 2002. Inzwischen zieht De Jong mit seinem aktuellen Lebenspartner eine Tochter groß – zu seiner Regenbogenfamilie gehört auch die leibliche Mutter des Kindes (queer.de berichtete).

De Jong versuchte sich nach seiner Boyband-Zeit als Solokünstler, allerdings mit überschaubarem Erfolg. 2015 startete Caught in the Act eine Comeback-Tour und veröffentlichte neue Songs, allerdings konnte die Band nicht mehr an den Erfolg der Neunzigerjahre anknüpfen.

Direktlink | Caught in the Act bemüht sich, im deutschen Fernsehen wieder Fuß zu fassen

Der Niederländer erklärte gegenüber Sat.1, dass ihm seine Karriere gut auf die Realityshow vorbereitet habe: "Überall, wo wir waren, haben uns Leute belagert. Mein Leben war ein bisschen ein Big Brother-Haus", sagte der Künstler. "Ich gehe ins Haus und versuche das einfach als eine Experience zu sehen." In der Nacht wäre er aber am liebsten unbeobachtet: "Ich habe manchmal Alpträume, dann werde ich wach und habe keine Ahnung, wo ich bin. Da kann ich wirklich in Panik ausbrechen."

Jens Hilbert machte mit Haarentfernungsprodukten Millionen

Ins Haus einziehen wird auch Jens Hilbert, der die Unternehmensgruppe "Hairfree" mit Sitz in Frankfurt anführt. Er betreibt Dutzende Filialen im deutschsprachigen Raum, in denen sich Kunden ihre Haare vom Körper entfernen lassen können. Sat.1 beschreibt den 39-Jährigen als "schrillen Selfmade-Millionär".


Hilbert wurde mit seinem Unternehmen "Hairfree" zum Millionär.

Hilbert hat bereits wie die meisten anderen Teilnehmer Reality-Erfahrung. So trat er in der RTL-Real-Life-Doku "Secret Millionaire" auf. Der 39-Jährige erklärte, er habe Respekt vor "Big Brother": "Ich kann ganz klar sagen: Ich habe Angst. Würde mich Heidi Klum für den GNTM-Jury-Job anfragen, hätte ich den ganzen Tag ein Strahlen auf den Lippen, weil ich weiß, ich kann in dem Format in keiner Weise scheitern." Bei "Big Brother" sei er aber nicht "Boss Jens", sondern womöglich nur der "kleine Jens", so Hilbert.

Direktlink | Jens Hilbert schaffte es bereits, von Oliver Kalkofe parodiert zu werden ("Wenn du wirklich nichts zu sagen hast, dann mach den Mund auf, und lass es raus")

Jochen Bendel wird befördert

Unterdessen macht Jochen Bendel Karriere: Der ehemalige "Ruck Zuck"-Moderator ist erstmals in der Geschichte der Realityshow Co-Moderator neben Jochen Schropp, der bereits seit der zweien Staffel durch die Show führt. Zuvor hatte Bendel mit Melissa Khalaj die "Promi Big Brother Late Night Show" auf sixx moderiert.


Jochen Bendel holte 2014 bei "Ich bin ein Star, holt mich hier raus" die Dschungel-Bronzemedaille (Bild: RTL)

Im letzten Jahr war die transsexuelle Edona Jones im Big-Brother-Container vertreten (queer.de berichtete). Wegen wiederholter Regelverstöße wurde sie nach sechs Tagen aus dem Haus geworfen. Gewinner der letzten Staffel war Uschi-Glas-Sohn Ben Tewaag. (cw)



#1 SebiAnonym
  • 07.08.2017, 16:29h
  • Wer guckt sich eigentlich so einen Scheiß an?

    Bei aller Sympathie für Eloy de Jong, den ich echt mag, aber letztlich sind das doch alles abgewrackte Ex-Promis, die keiner mehr sehen will, die aber nicht mit dem Verlust des Ruhms klar kommen oder die pleite sind und die Kohle brauchen.

    Ich kann ja noch halbwegs verstehen, wenn man nach der eigentlichen Karriere bei sowas wie Perfektes Promi-Dinner, Promi-Shopping-Queen, & Co mitmacht. Aber wie kann man so tief sinken, dass man bei sowas wie Promi-Big-Brother, Dschungelcamp & Co mitmacht?

    Und bei dem Rest der Möchtegern-Promis finde ich das alles sehr passend. Aber dass ausgerechnet mein Jugendschwarm Eloy de Jong, den ich immer noch süß und sympathisch finde, sich zu sowas herablässt, schockiert mich und macht mich traurig.

    Doe het alsjeblieft niet Eloy...
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#2 AufrechtgehnProfil
  • 07.08.2017, 16:51hFrankfurt am Main
  • Antwort auf #1 von Sebi
  • Ich guck mir so einen Scheiß an. :) Ich finde das irgendwie ganz unterhaltsam, so gescheiterten Existenzen dabei zuzusehen, wie sie sich für ein letztes bisschen Rest-Aufmerksamkeit prostituieren. Ich weiß, das ist schmutzig, falsch und moralisch höchst verwerflich, aber irgendeinen Aufhänger gibt's immer. Diesmal Sarah Dingens und Willi Herren - auf die intellektuellen Zwiegespräche dieser beiden Geistesgrößen freu ich mich jetzt schon! ;)

    Das CITA-Jüngelchen interessiert mich dagegen keinen Meter, die fand ich schon damals scheiße. Und die Haarlos-Schwuppe ist für mich eher ein Feindbild: Haare entfernen (bei Männern) ist für mich ein Verbrechen gegen die Natur! ;)

    Vor allem aber freu ich mich auf die Bendelsche: die kann nämlich herrlich bösartige Spitzen abfeuern, wenn man sie lässt. Und zusammen mit der Schroppschen können die sich jetzt wunderbar die Bälle zuspielen. Das wird ein Fest der Schadenfreude! :)
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#3 GayFunAnonym
  • 07.08.2017, 17:01h
  • Antwort auf #2 von Aufrechtgehn
  • "Ich guck mir so einen Scheiß an."

    Ich mir auch, klar. Voll geil witzig, voll die coolen Leute und geile Moderatoren.
    Ist toll, dass es auch für die Schwulen was gibt, die eher auf intellelle Unterhaltung stehen. Für die, denen das zu anspruchsvoll ist, gibt's ja Pornos.
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#4 TommiiAnonym
  • 07.08.2017, 17:03h
  • Ach Herrje, alles in schwuler Hand, Bendel, Schropp und die nervige self-made Beautyqueen Hilbert + der smarte Eloy. :-)
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#5 MathematikusAnonym
#6 Patroklos
  • 07.08.2017, 21:12h
  • Jens Hilbert war unlängst auch zu Gast in der Show "Nachtcafé" im SWR-Fernsehen, da trug er nämlich das Olli-Dittrich-Gedächtnisjackett auf, was der Comedian und Sänger im Video zum Titel "Mief" anhatte.
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#7 andreAnonym
  • 08.08.2017, 07:23h
  • Dies sollte uns aber nicht vergessen lassen, dass Al Bundy 1966 vier touchdowns in einem Spiel gemacht und den Polk High School Panthers damit zur Stadtmeisterschaft verholfen hat.
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#8 TopMarciEhemaliges Profil
  • 15.08.2017, 21:45h
  • Hab da gestern mal reingeschaut ... schrecklich! Wie kann man sich das nur antun? Da verblödet man ja bei.
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