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Ratgeber Geldanlage

Das passende Aktiendepot finden – nichts dem Zufall überlassen

Um erfolgreich zu sein, müssen sich Kleinanleger im Vorfeld auf eine Handelsstrategie festlegen.


Deutsche Börse in Frankfurt am Main (Bild: Bankenverband - Bundesverband deutscher Banken / flickr)

  • 9. August 2017, 15:08h, noch kein Kommentar

Aktien handeln und reich damit werden – ein Wunsch, dem viele Verbraucher etwas abgewinnen können. Seit der Finanzkrise und der 0%-Zinspolitik der EZB scheint eine Geldanlage in Aktien auch für private Anleger immer interessanter zu werden. Auch wenn der Run darauf noch überschaubar ist, so lässt sich doch feststellen, dass viele Anleger Interesse daran zeigen, jedoch den Einstieg fürchten. Zu groß ist die Angst, dass nicht der große Reichtum sondern der große Verlust am Ende des Regenbogens warten. Denn Aktien gehören zu den spekulativen Geldanlagen, die sich positiv aber auch negativ entwickeln können.

Hinzu kommt, dass sich viele Anleger von der Flut der Angebote nahezu überrollt fühlen. Schon die Auswahl des passenden Aktiendepots stellt sie vor eine unüberwindbare Herausforderung. Von der Auswahl der handelbaren Aktien und Fonds ganz zu schweigen. Wie also dieses wichtige Thema angehen, ohne sich daran die Finger zu verbrennen?

Mit Kopf und Verstand – so findet man ein gutes Aktiendepot

Ratgeber für die Eröffnung eines Aktiendepots gibt es viele. Unter anderem unter aktiendepot.de. Die Ratgeber zeigen auf, welche Unterschiede die einzelnen Angebote mit sich bringen und auf welche Aspekte ein besonderes Augenmerk gelegt werden sollte.

Doch es gibt auch viele Dinge, die vor allen Dingen für Kleinanleger spannend sind und nicht im Vorfeld ausführlich besprochen werden. Wer sich jedoch mit der Materie nicht auskennt, kann ohne diese Vorüberlegungen keine richtige Auswahl treffen und sich für ein Depot entscheiden, welches nicht passt.

So ist immer wichtig, dass zuerst die Handelsstrategie überlegt wird. Soll ein intensiver Handel mit den Aktien betrieben werden? Ein schneller Ankauf und ein schneller Verkauf? Oder sollen lediglich Aktien gekauft und dann lange im Depot gehalten werden? Je nach Strategie muss nämlich entschieden werden, ob ein Depot mit einer Grundgebühr oder ein Depot ohne Grundgebühr genutzt wird.

Bei einer Grundgebühr sind die Gebühren für den Handel sehr gering. Das rechnet sich vor allen Dingen dann, wenn ein sehr reger Handel stattfindet. Wird nur wenig gehandelt, weil die Aktien lange gehalten werden, dann lohnt ein Aktiendepot ohne Grundgebühr. Die Gebühren für den An- und Verkauf sind dann zwar höher. Da dies aber nur selten geschieht, muss nicht viel Geld in die Hand genommen werden.

Zudem muss geschaut werden, welche handelbaren Werte der Depotanbieter bereithält. Handelt es sich ausschließlich um ein Depot, mit dem Aktien gehandelt werden können? Oder können auch Fonds, Binäre Optionen, ETFs, Rohstoffe, Indizes und CFDs gehandelt werden? Eine Frage, die sich dann stellt, wenn der Handel etwas breiter aufgestellt werden soll.

Die meisten Anleger interessieren sich nämlich auch für andere Handelsarten, wenn sie sich einmal in den Handel mit Aktien eingearbeitet haben. Ist das Depot dann auch für andere Handelsarten offen, kann ein reibungsloser Wechsel zwischen den Handelsarten stattfinden, ohne dass der Broker gewechselt werden muss. Ein Vorteil, der bei der Auswahl des passenden Brokers und des Aktiendepots gerne einmal übersehen wird. (lk)