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  • 10. Juni 2005, noch kein Kommentar

Auf den ersten Blick haben Helena Paparizou, TISM und Revolverheld nichts gemeinsam. queer.de weiß es aber besser.

Von Jan Gebauer

Drei neue Singles – drei völlig unterschiedliche Acts – keine Gemeinsamkeiten. So dachte ich, als die neuen Veröffentlichungen von Eurovisionssiegerin Helena Paparizou, TISM und Revolverheld auf meinem Tisch landeten. Bei genauerer Betrachtung fiel mir aber doch etwas auf – einen gewissen Sex-Faktor haben sie alle!

Helena Paparizou - "My Number One"

Bei Helena Paparizou springt einem der Sex-Faktor förmlich ins Gesicht. Ihr Auftritt beim Eurovision Song Contest, den sie souverän mit 230 Punkten gewann (queer.de berichtete ), wirkte natürlich auch durch ihre selbstbewusste sexy Ausstrahlung und kurvenreiche Figur auf die Zuschauer. Die rhythmische körperbetonte Choreographie und der massive Ohrwurm-Appeal des Songs "My Number One" machten das Ganze zu einer runden Sache. Mittlerweile können diejenigen, die für Paparizou angerufen haben, die Single auch im Handel kaufen. Diese Woche gelang ihr auf Platz 45 der Chart-Entry und die Zeichen stehen bestens, dass die Sängerin es ihrer türkischen Kollegin Sertab Erener (Siegerin Eurovision 2003 mit "Every Way That I Can") gleichtut und dieses Jahr einen knackigen Sommerhit landet. Verdient hätte es die Nummer auf jeden Fall. Homepage

TISM - "Everyone Else Has Had More Sex Than Me"

Der Sexfaktor bei TISM liegt ganz woanders. Der übersetzte Titel macht es deutlich: "Jeder hat mehr Sex gehabt als ich". Dazu springt im Video ein possierliches Häschen herum, dass mitleiderregend den sexfreien Helden gibt. Den Gedanken, dass alle um einen herum mehr Sex haben, als man selber, hat wohl jeder schon gehabt. Bevor man in die nächste Szene-Kneipe wackelt, um dort festzustellen, dass es doch halb so wild ist, denn die dort anwesenden frustrierten Zick-Bratzen hatten sicher schon seit 100 Jahren keinen Sex mehr. Die australische Band TISM (This Is Serious Mum) hat jedenfalls mit "Everyone Else Has Had More Sex Than Me" einen frechen rockigen Pop-Song entworfen, der ohne größeren Anspruch fröhlich unterhält. Das Häschen im Video sollte man sich nicht entgehen lassen und deshalb die putzige ecard checken.
Homepage mit ecard

Revolerheld - "Generation Rock"

Zu guter Letzt verfügen die süßen Jungs von Revolverheld ebenfalls über genug Sex-Appeal, um genauer unter die Lupe genommen zu werden. Jo (Vocals), Kris (Gitarre), Niels (Gitarre), Jakob (Drums) und Flo (Bass) rocken heftig mit ihrer ersten Single "Generation Rock" ab und präsentieren sich als neuester Act in der langen Reihe von angesagten Deutsch-Rock-Bands. An dem Rock von Revolverheld ist freilich nicht viel neu, dafür zündet der Song recht ordentlich und die Jungs machen wie gesagt auch optisch viel her. Allen voran Lead-Sänger Johannes Strate, der mit smartem Blick für weiche Knie sorgt. Dazu versichert er im Fragenbogen auf der Revolverheld-Homepage, dass er "den Ton fickt", was auch immer das heißen mag. Dafür veröffentlicht er mit seinen Kollegen ein informatives Tagebuch auf der Page. Derzeit arbeiten die Jungs noch an ihrem Debüt-Album, dass unter anderem von Clemens Matznick (Guano Apes, Tamoto u.a.) verantwortet wird und in den kommenden Monaten veröffentlicht werden soll. Homepage

10. Juni 2005