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Ratgeber Geldanlage

In fünf Schritten zum eigenen Depot

Jeder Wertpapierhandel bringt Nebenkosten und Risiken mit sich – hier einige Tipps für Anfänger.


Die Aktienkurse sollen steigen (Bild: Ken Teegardin / flickr)
  • 9. August 2017, 15:08h, noch kein Kommentar

An der Börse Geld verdienen muss schon lange kein Traum mehr sein. Der Wunsch danach kann selbst von Kleinanlegern problemlos umgesetzt werden. Benötigt wird dafür lediglich ein Depot, welches den Anforderungen für den Handel mit Wertpapieren entsprechen muss.

Geld verliert massiv an Kaufkraft, wenn es ungenutzt auf dem Girokonto oder dem Sparbuch gelagert wird. Das ist ärgerlich, da es in der Regel mit viel Aufwand erarbeitet wurde. Um diesen Wertverlust zu verhindern, wurde Guthaben bis vor wenigen Jahren noch in Fonds, Bausparverträge oder in Sparbriefe angelegt. In unserer heutigen Zeit leider keine gute Idee mehr. Denn die Gewinne, die dabei erzielt werden können, sind so gering, dass diese noch nicht einmal die Inflation ausgleichen. Der Wertverlust kann damit also nicht gestoppt werden.

Anders sieht es aus, wenn das Geld in Wertpapiere angelegt wird. Auch wenn dabei immer ein gewisses Risiko mitspielt. Denn Wertpapiere sind spekulative Geldanlagen, die neben einem ordentlichen Gewinn auch einen Verlust in sich tragen können.

Um an deren Handel teilnehmen zu können, wird ein Depot benötigt. Dieses sollte der ausgewählten Handelsart entsprechen oder verschiedene Handelsarten erlauben. 5 Schritte müssen auf dem Weg zum eigenen Depot gegangen werden.

So wird ein Depot eröffnet

Selbst wer wenig Ahnung von Wertpapieren hat, wird in den vergangenen Wochen und Monaten darüber nachgedacht haben, diese zu handeln. Zu einfach ist dies inzwischen geworden, um diesen Weg nicht zu gehen. Dabei ist der erste Schritt immer die Eröffnung von einem Depot.

Um diesen ersten Schritt beim Handel mit Wertpapieren gehen zu können, muss eine Bank oder ein Broker ausgewählt werden, bei der oder dem das Depot eröffnet wird. Der Testsieger laut kostenlosesdepot.net bietet optimale Voraussetzungen für den Wertpapierhandel.

Im Anschluss muss das Online-Depot aktiviert werden. Dafür werden persönliche Daten benötigt, damit kein Fremder auf das Depot Zugriff hat. Erst wenn dieses verifiziert wurde, ist es nutzbar. Die Verifizierung kann einige Tage dauern.

Im dritten Schritt werden die Wertpapiere ausgewählt, die gehandelt werden sollen. Egal ob Aktien, Fonds oder auch Indizes – wer Interesse am Wertpapierhandel hat, wird eine Vielzahl an spannenden Möglichkeiten für deren Handel finden.hier gilt es darum, auch einen Blick auf die Ausgabeaufschläge zu werfen. Einige Fonds werden ohne Aufschlag angeboten. Bei anderen Wertpapieren sind diese recht hoch. Die Auswahl der handelbaren Werte sollte daher nicht nur anhand ihrer Entwicklung, sondern auch anhand der Rahmenbedingungen erfolgen. Besonders dann, wenn die Wertpapiere lange gehalten werden sollen und ein gewisser Zeitraum für die Entwicklung eingeräumt wird.

Jeder Wertpapierhandel bringt Nebenkosten und Risiken mit sich. Mit dem richtigen Depot und der passenden Handelsstrategie können beide Aspekte auf einem erträglichen Level gehalten werden. Neben den Ordergebühren werden auch Steuern auf Kursgewinne und Dividenden fällig. Die Abgeltungssteuer beträgt aktuell 25 Prozent. Hinzu kommt der Solidaritätszuschlag und die Kirchensteuer. Wird das Depot von einem deutschen Broker bereitgestellt, zieht dieser das Geld direkt von den Gewinnen ab und überweist es an das Finanzamt. Bei einem ausländischen Broker muss man sich als Anleger selbst darum kümmern.

Der letzte Schritt für ein erfolgreiches Betreiben eines Depots ist die Handelsstrategie. Diese sollte im Vorfeld festgelegt und auch beibehalten werden. Dafür ist es wichtig, dass Ziele klar formuliert werden. Gleiches gilt für Risiken, die den Handel begleiten und unterschiedlich hoch ausfallen können. Wer eine klare Strategie vor Augen hat und diese auch einhält, wird am Ende mehr Erfolg haben können als all jene, die sich hier und da ein wenig ausprobieren.

Ist das Depot eröffnet und eingerichtet, gilt es im Anschluss, den Markt zu beobachten. Ergeben sich größere Gewinnchancen, dann sollte schnell gehandelt werden. Entwickeln sich die Wertpapiere nicht so, wie dies gewünscht wird, können sie länger gehalten werden. Immer in der Hoffnung, dass sich der Wert wieder erholt. Generell betrachtet wollte kein Druck auf dem Anleger lasten, damit der Handel positive Ergebnisse hervorbringen kann. (kl)