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Ratgeber Geldanlage

Wertpapiere richtig handeln – der Broker als Zünglein an der Waage

Wer das passende Aktiendepot finden will, sollte nichts dem Zufall überlassen.


Seit der Finanzkrise und der 0%-Zinspolitik der EZB scheint eine Geldanlage in Aktien auch für private Anleger immer interessanter zu werden (Bild: Bankenverband / flickr)
  • 9. August 2017, 15:07h, noch kein Kommentar

Nicht erst seit der Finanzkrise lässt sich ein epochaler Umschwung im Bereich der Geldanlagen feststellen. Bausparverträge, Fondssparpläne, Lebensversicherungen und Sparbriefe – alles Dinge, die vor einigen Jahren noch als attraktive Geldanlage galten, sind nun nichts mehr wert. Denn die Renditen darauf sind so dürftig geworden, dass eine Investition keine Freude mehr bereitet.

Als Anleger muss man sich daher umstellen und andere Wege beschreiten. Vor allen Dingen dann, wenn die Geldanlage als Altersvorsorge angesehen wird. Wertpapiere rücken dabei immer mehr ins Interesse der Anleger. Sie können inzwischen bequem vom heimischen Sofa aus gehandelt werden und stellen noch die Rendite in Aussicht, von der so Mancher träumt. Doch hohe Renditen bringen auch immer ein hohes Risiko mit sich. Zudem sind Wertpapiere nicht einfach zu handeln und bringen die eine oder andere Besonderheit mit sich.

Wenn der Broker zum Vertrauten wird

Schon früher konnten Wertpapiere gehandelt werden. Auch wenn sie vor allen Dingen den Großanlegern vorbehalten waren. Doch wer an "Volksaktien" denkt wie beispielsweise die Telekom-Aktie, die extrem breit gestreut wurde und als sichere Geldanlage in die Zukunft eingehen sollte, der weiß auch, dass es durchaus Bemühungen gab, private Anleger an den Wertpapierhandel heranzuführen. Das diese Heranführung in Bezug auf die Telekom-Aktie total aus dem Ruder lief und einen großen Verlust mit sich brachte, steht auf einem anderen Blatt.

Zur damaligen Zeit war es den privaten Anlegern noch nicht vergönnt, die Wertpapiere eigenständig zu handeln. Sie benötigten ein Bankhaus mit Broker, der den Ankauf vornahm und auch für die Betreuung der Wertpapiere verantwortlich zeichnete. Ein eigenes Eingreifen durch den Anleger war nicht vorgesehen. Daher war das Vertrauen in die Broker auch nicht sonderlich groß.

Heute sieht dies alles ein wenig anders aus. Im Zuge der Digitalisierung hat nahezu jeder Verbraucher Zugang zum Internet. Daher ist es inzwischen auch möglich, den Wertpapierhandel in die Hände der Anleger zu legen. Zwar auch mit Hilfe von einem Broker. Doch dieser stellt lediglich die handelbaren Werte, die Handelsplattform sowie das Handelskonto bereit. Im Falle von Aktien und Fonds zudem das Depot. Der Handel hingegen, samt Ankauf und Verkauf, liegt in den Händen der Anleger. Sie können frei entscheiden, was gekauft wird, wie viel gekauft wird und wann wieder verkauft wird. So fühlt sich der Anleger nicht übergangen und kann sein eigenes Glück in die richtigen Bahnen lenken. Der Broker ist heute nicht mehr die zwielichtige Person, der man sein Geld anvertrauen muss, sondern der Vertraute, der den Weg zur Rendite ebnet.

Drum prüfe wer sich ewig bindet…

Der Blick ins Internet verrät, dass unzählige Broker um die Gunst der Anleger buhlen. Jeder möchte den Zuschlag bekommen und wirbt daher mit tollen Angeboten. Doch die Werbung sollte nicht als Anhaltspunkt bei der Auswahl des passenden Brokers herangezogen werden. Sie ist oberflächlich und beschreibt nicht die Dinge, die für den Handel mit Wertpapieren wirklich nötig sind.

Diese Webseite zeigt auf, welche Broker für den Wertpapierhandel zur Verfügung stehen. Sie vergleicht diese miteinander, arbeitet deren Stärken und Schwächen heraus und zeigt auf, worauf bei der Auswahl des Brokers und beim Handel mit Wertpapieren geachtet werden muss. Schließlich geht es mitunter um viel Geld, welches nicht leichtfertig investiert werden sollten.

Im besten Falle fällt die Wahl auf einen Broker, der eine gute Auswahl an handelbaren Werten bereithält, transparent und sicher arbeitet, niedrige Einstiegshürden und einen guten Kundenservice mit sich bringt. Zudem sollten sich die Kosten für den Handel auf einem niedrigen Level bewegen. (lk)