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Zehn queere Tipps für Chicago

Die Metropole am Lake Michigan gehört zu den vielseitigsten LGBTI-Destinationen der Welt.


Von den Wolkenkratzern zum grünen Park kommt man am besten mit dem Fahrrad – immer am Ufer des Lake Michigan entlang (Bild: Alaina McDavid / flickr)
  • 9. August 2017, 15:07h
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    Chicago

Vielen kennen von Chicago nur den O'Hare International Airport als wichtiges Drehkreuz in den USA. Zu unrecht! Die Metropole am Lake Michigan gehört neben New York, San Francisco und Miami zu den spannendsten und vielseitigsten Reisezielen für LGBTI in den Vereinigten Staaten.

Chicago begeistert u.a. mit einem pulsierenden Stadtleben, einer sehr sichtbaren queeren Community, einer bunten Gastroszene, einem breit gefächerten kulturellen Angebot, einer faszinierenden Skyline und beschaulichen Neighborhoods. Mit unseren folgenden Tipps abseits der klassischen Touristenrouten möchten wir zu einer Reise nach Illinois inspirieren.

1. Halsted Street's Legacy Walk


Bild: Chicago Reporter

Mitten in Boystown, Chicagos ältester und größter Gayborhood, gibt es ein einmaliges Open-Air-Museum der LGBTI-Geschichte. Der Legacy Walk in der Halsted Street erinnert mit Regenbogen-Pylonen an 25 queere Ikonen der Weltgeschichte, darunter Cole Porter, Christine Jorgensen und Oscar Wilde. Ein Aufklärungsprogramm für den Homo-Nachwuchs und Zeugnis, dass "unsere" Viertel nicht nur ein Ort zum Feiern sind. Zum Ausgehen ist übrigens nach wie vor das "Sidetrack" der beste Ort in Boystown.

2. Fahrradfahren am See

Der Michigansee ist nicht nur das Wahrzeichen schlechthin von Chicago, der "Lake", wie ihn alle nur nennen, verleiht der windigen Stadt auch ihre besondere Atmosphäre. Am besten kann man das Ufer mit dem Fahrrad entdecken. U.a. am Foster Beach gibt es Verleihstationen, die vom Mountainbike bis zum Tandem für jeden ein passendes Rad im Angebot haben. Anorak und Kamera bitte nicht vergessen!

3. Rooftop Bar Hop

Ein andere Möglichkeit, die beeindruckende Skyline und Architektur von Chicago zu erleben, ist von oben. In den letzten Jahren eröffneten immer mehr Rooftop-Bars und -Lounges, die meisten davon in Downtown. Auf dem Dach des Virgin Hotels kann man etwa im "cerise" mit einem Cocktail in der Hand und umgeben von Chicagos markantesten Gebäuden auf den L-Train heruntergucken.

4. Stadt der Straßenfeste

Die Menschen in Chicago lieben ihre street fairs, im Sommer und Herbst wird fast an jedem Wochenende in irgendeinem Viertel gefeiert. Mit dem traditionellen Pride Fest und dem PrideNorth Festival sowie dem Northalsted Street Market im August gibt es zudem gleich drei mit einem LGBTI-Schwerpunkt. Die Straßenfeste sind nicht nur eine gute Gelegenheit, mit "Locals" in Kontakt zu kommen, sondern auch eine gute Gelegenheit, eine bunte Auswahl an Streetfood zu probieren.

5. Auf ins Museum!


Bild: DNA

Mit dem Leather Archives & Museum in Rogers Park gibt es in Chicago ein eigenes Museum, das an die Geschichte der schwulen Lederszene erinnert. Es ist nur donnerstags bis sonntags ab elf Uhr geöffnet, doch der Eintritt von zehn US-Dollar lohnt sich – neben historischen Ausstellungsstücken erwartet die Besucher eine nachgebaute Lederbar. Mit der Reihe "Out at CHM" hat auch das Chicago History Museum einen jährlichen queeren Schwerpunkt – 2018 bereits zum 15. Mal!

6. Broadway in Chicago

Was Theater und Musik anbelangt, ist Chicago ein kulturelles Mekka. Im Herzen des Loop laufen nicht nur die Musicals "Hamilton" und "Aladdin" in Endlosschleife, auch außerhalb gibt es Dutzende Spielstätten. Über das aktuelle Programm im Steppenwolf, The Goodman, Lookingglass, Theater Wit oder in der American Theater Company sollte man sich beim Chicago-Besuch informieren.

7. Hollywood Beach

Mit 26 Meilen Seeufer und 15 Meilen Strand, an dem man schwimmen kann, ist Chicago ein echtes Sommerparadies. Schwule Männer zieht es in Richtung Norden zum Hollywood Beach am Ende des Lake Shore Drive. Eigentlich heißt er Osterman Beach, doch irgendwie erinnert er tatsächlich mehr an L.A. Viele bringen Picknickkörbe mit und spielen Volleyball.

8. Chicago per Boot

Auch Abenteuerurlauber kommen in Chicago nicht zu kurz. Am Chicago River Walk werden beispielsweise anderthalbstündige Kayaktouren angeboten, bei denen man einen ganz neuen Blick auf die Metropole bekommt – die Guides erzählen dazu witzige Anekdoten. Entspannender ist es, mit einem Boot auf den Michigansee hinauszufahren. Entsprechende Touren werden am Navy Pier angeboten. Wenn das Handy keinen Empfang mehr hat, gibt es die besten Fotomotive!

9. Andersonville

Boystown ist nicht die einzige Gayborhood Chicagos, gleich danach kommt Andersonville. Das Viertal ist nicht nur queer, sondern auch ziemlich schwedisch. Im Jahr 1900 lebte jeder zehnte schwedischstämmige Amerikaner in Andersonville, das Swedish American Museum erzählt ihre Geschichte. Bis heute kann man im Svea Restaurant die besten Köttbullar der USA genießen – und von blonden Jungs träumen…

10. Route 66

Was nicht viele wissen: In Chicago befindet sich der Startpunkt der legendären Route 66, der "Mutter aller Straßen", die 2016 ihren 90. Geburtstag feierte. Schon eine kurze Autofahrt aus der Stadt heraus wird mit vielen Sehenswürdigkeiten belohnt. Darunter das Pontiac-Oakland Automobile Museum oder das Route 66 Association of Illinois Hall of Fame and Museum in Pontiac, die Gegenstände und Andenken zur Route 66 ausstellen.

Hinkommen

KLM fliegt ab zehn deutschen Flughäfen täglich über Amsterdam nach Chicago. Mit ihrem Partner Air France besteht eine weitere tägliche Verbindung über Paris-Charles de Gaulles. Die beiden Fluggesellschaften verfügen über ein gemeinsames Streckennetz zu mehr als 240 Destinationen in über 100 Ländern. Weitere Informationen, Onlinebuchung und Sonderaktionen auf klm.de.