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Soap-Sternchen

"Guido" aus "Köln 50667" outet sich als transsexuell

In der RTL-II-Seifenoper spielte David Dos Santos den schwulen Frisör Guido. Im echten Leben folgte nun das Coming-out als Sophia – sie will mit dem Künstlernamen Taylor auf Erfolgsspur bleiben.


Dieses Bild veröffentlichte Sophia Dos Santos auf ihrer Facebook-Fanseite (Bild: Facebook / David Dos Santos Official)

David Dos Santos hat sich am Dienstag als transsexuell geoutet. Auf ihrer offiziellen Facebook-Fanseite veröffentlichte die aus der Serie "Köln 50667" bekannt gewordene Darstellerin ein für "Promiflash" produziertes Kurzvideo, in dem sie erklärte: "Hallo, mein Name ist David Dos Santos und ich bin transsexuell." Dazu gab die 37-Jährige ihren neuen bürgerlichen Namen bekannt: "Call Me Sophia".

Direktlink | Auf "Promiflash" spricht Sophia Dos Santos erstmals über ihre Geschlechtsidentität

"Eigentlich bin ich schon immer eine Frau. Ich habe es als Kind schon immer gespürt, ich war irgendwie immer anders und hab immer anders getickt", so Dos Santos gegenüber "Promiflash". "Jetzt bin ich Ende 30 und denke mir, ich habe jetzt auch das Standing und die Kraft und die Energie, als Frau auf die Straße zu gehen und zu sagen: 'Hey, hier bin ich! Hier ist Taylor.'" Taylor sei ihr neuer Künstlername. Auf ihrer offiziellen Facebook-Seite prangt allerdings noch ihr alter Name.

"Ich bin ich"

Nach ihrem Coming-out sei sie viel entspannter und genieße das Leben "ganz anders", so Dos Santos. "ich glaub, ich bin ich. Und ich bin jetzt angekommen. Und das ist halt das Schöne."

Dos Santos spielte bis 2014 in der Soap "Köln 50667" den schwulen Frisör Guido – damals noch mit Vollbart. Die sehr günstig produzierte Serie wird wochentäglich auf RTL II ausgestrahlt und gilt wegen des vorwiegend jungen Publikums als einer der interessantesten Sendungen für die werbetreibende Industrie.

Bereits vor knapp drei Monaten hatte sich eine ehemalige "Köln 50667"-Darstellerin geoutet: Im Mai teilte Sandra Lambeck ihren 500.000 Instagram-Fans mit, dass sie lesbisch ist, und hatte in sozialen Netzwerken ihre Freundin vorgestellt (queer.de berichtete). (cw)



#1 queer rights nowAnonym
  • 09.08.2017, 19:28h
  • HACH, das Herzpochen, wenn man dem Coming-Out anderer zuhört, werde ich wohl nie los - so viele Erinnerungen, wie es bei mir damals war... Das dürfte doch den meisten so gehen?
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#2 WoowAnonym
  • 09.08.2017, 20:58h
  • Das werden dann wohl OPs in Gesicht und Körper, bezahlt von RTL, "Guido" wird Model oder kriegt zumindest ne eigene Doku-Soap und das Volk denkt wieder, "Mensch, diese Transen, voll das Glamourleben"
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#3 Tim FriedmanAnonym
  • 09.08.2017, 22:36h
  • Je mehr Leute sich outen, desto besser.

    Erst recht, wenn es prominente Sympathieträger sind.
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#4 niccinicciAnonym
#5 WasIstLosAnonym
  • 11.08.2017, 22:02h
  • Antwort auf #4 von niccinicci
  • Was ist denn bei dir los? Hast du ein Problem damit, wenn sich jemand outet?
    Es ist doch wichtig, dass sich die LSBTTIQ outet und nicht mehr im Schrank lebt. Und ich freue mich über jede Nachricht, dass sich jemand outet, egal ob ich diese Person kenne oder nicht.

    Und wenn es dich nicht interessiert, musst du es weder lesen noch kommentieren.
    So einfach ist das.
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#6 GlückwunschAnonym
  • 11.08.2017, 22:13h
  • Hallo Sophia,
    Glückwunsch zu deinem bei dir Ankommen.
    Und alles Gute weiterhin :-)
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