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Dresden Schwule und Lesben sollen nun auch in Sachsen vor das Standesamt ziehen können - allerdings gegen eine deutlich höhere Gebühr als heterosexuelle Paare. Im Juli soll der Landtag auf Antrag der Koalition beschließen, die Homo-Ehe in Sachsen auch auf Standesämtern zuzulassen, berichtet die "Sächsiche Zeitung". Auf Antrag der CDU soll die Gebühr für eine Verpartnerung jedoch auf 75 Euro festgesetzt werden, im Vergleich zu 33 Euro bei Heteropaaren. "Damit gewährleisten wir den notwendigen Abstand zwischen Verpartnerung und Ehe", erklärte CDU-Fraktionssprecher Martin Kuhrau der Zeitung. "Der Verwaltungsakt für eine Partnerschaft darf nicht mit der Ehe gleichbehandelt werden." Der Koalitionspartner SPD ist darüber nicht glücklich. "Das könnte eine neue Diskriminierung sein", sagte SPD-Innenpolitiker Stefan Brangs. Die SPD ist trotzdem froh, mit der widerwilligen CDU überhaupt einen Kompromiss gefunden zu haben. "Uns kam es darauf an, dass die Homo-Ehe auch in Sachsen auf dem Standesamt möglich ist", so Brangs in der Zeitung. Das Bundesverfassungsgericht hatte 2002 festgestellt, dass verfassungsrechtlich kein Abstand zwischen Ehe und Lebenspartnerschaft nötig ist. (nb/pm)



30 Kommentare

#1 wolfAnonym
  • 11.06.2005, 13:34h
  • hurra, ist doch riesig, dass man immer noch moralische und gesellschaftliche werte mit klingender münze regeln kann.
    und alles in christlicher tradition !!!

    kann ja nun nicht mehr lange dauern bis man wieder "ablassbriefe" kaufen kann.
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#2 ThorunnAnonym
  • 11.06.2005, 13:55h
  • Wenn ich das lese, bin ich doch definitv für ein Anti-Diskriminierungs-Gesetz!
    *nur noch mit dem kopf schüttel*

    Warum ist der Verwaltungsaufwand höher?
    Wer die höhere Moral hat, darf mehr im Säckel behalten? Ich bin sprachlos!
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#3 queerdenkerAnonym
  • 11.06.2005, 14:32h
  • TYPISCH CDU! TYPISCH FÜR EIN BUNDESLAND, IN DEM DIE CDU REGIERT! WER DIESES JAHR ZUR BUNDESTAGSWAHL CDU WÄHLT, IST NICHT SAUBER UNTER DER GLOCKE!
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#4 LedertypAnonym
  • 11.06.2005, 14:36h
  • Ja ja -- da hat die CDU wieder mal ne Möglichkeit gefunden, wie man den schwulen das Geld aus der Tasche ziehen kann. ---SCHEISS CDU ! ! ! -- Also Leute: Ich hoffe, ihr wisst, wen ihr im September wählen müsst !! - AUF KEINEN FALL CDU !!!! Da hat die SPD schon Recht: Auch eine Art von Diskriminierung.
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#5 manni2Anonym
  • 11.06.2005, 16:25h
  • Typisch CDU, was die alles unter "Zum Schutz der Familie" verstehen.
    Schwulen nicht mehr Rechte geben aber "schwules Geld kassieren"
    Geld stinkt eben nicht.
    Wenn auch nur ein Schwuler oder eine Lesbe CDU
    waehlt verstehe ich die Welt nicht mehr.
    Wir Schwueln haben ein grosses Waehlerpotenial
    wenn wir uns nur alle einig waeren und zur Wahl gehen wuerden!!! Denkt daran.
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#6 JuliaAnonym
  • 11.06.2005, 20:33h
  • Wenn die CDU in Sachsen konsekwent wäre, soll man Lesben und Homos umsonst Verpartnern, weil es KEINE "normale" EHE ist. Auf jedem Fall soll es billiger sein müssen.

    Hypokriti ist die CDU aber nicht fremd, denn wir sind in Merkels oder Stoibers Augen, Zweitrangbürger, Sünder, USW. Wenn es aber auf Geld ankommt, dann möchten sie es doppelt haben von uns.

    Heißt so etwas nicht Diskrimination?

    Die Damen und Herren in der CDU sind nicht mehr von den Typen, wenn man dich haust, kehre deinen Feind die andere Wange zu. In ihren Worten klingt es noch was leise durch. Das ist dann nur weil die Wahlen im Sicht sind. Sie können dann noch ein sehr oberflächliche Ausbruch von Nächstenliebe und Christensein aus sich pressen., der sofort wieder zerplatzt.

    Jan Peter Balkenende, unser Premier, ist auch so ein Miststück, genau wie Stoiber und Merkel, "Christlich" bis auf die Knochen, aber unterdessen das Soziale Bauwerk zerstören, das heißt Christlich-Liberale Politik. So wird das auch in Deutschland sein wenn sie an der Macht sind.

    Die Reichen immer Reicher und die Armen immer Armer.

    Begroetsje fan Julia.
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#7 PBerlinAnonym
  • 11.06.2005, 20:55h
  • Nach diesem "edlen" Angebot der sächsischen Landesregierung könnte nunmehr auch die kath. Kirche auf die Idee kommen, schwule Paare doch zu trauen.
    Es bestünde immerhin die Chance, für eine solche Verpartnerung das doppelte Messstipendium zu verlangen.
    Offensichtlich ist bei den Konservativen die moralische Verblödung nicht zu stoppen.
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#8 gravitationAnonym
  • 11.06.2005, 21:15h
  • "damit gewährleisten wir den notwendigen abstand zwischen verpartnerung und ehe"
    klar, ein paar euro mehr und schon sieht jeder mensch, dass es einen ganz klaren unterschied zwischen verpartnerung und ehe gibt!
    in was für einem Land leben wir eigentlich? in was für einer welt leben wir eigentlich???

    da hilft bald nur noch michael mittermeiers idee gayland gründen und glücklich werden...
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#9 SvenAnonym
#10 klausAnonym
  • 12.06.2005, 00:12h
  • tja leute..nicht meckern---WÄHLEN GEHEN!!!!!!!!
    nur wer sich aufmacht wird was ändern.also im september unbedingt zum wahllokal..
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