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Familienduell

Aaron Carter: Keine Unterstützung von Backstreet-Boys-Bruder

Der Sänger zeigt sich nach seinem Coming-out überwältigt von der Unterstützung der LGBTI-Community. Sein berühmter Bruder hat sich aber offenbar nicht gemeldet.


Aaron und Nick Carter zeigen sich gerne in sozialen Netzwerken – Aaron zuletzt eher textilfrei (Bild: Twitter / @aaroncarter, Instagram / @nickcarter)

Sänger Aaron Carter hat gegenüber dem Klatschportal TMZ eher widerwillig erklärt, dass ihn sein acht Jahre älterer Bruder Nick Carter nicht nach seinem Coming-out als Bisexueller kontaktiert habe.

Der 29-Jährige wurde von einem TMZ-Reporter auf dem Flughafen Washington angesprochen und erklärte zunächst, die Reaktionen auf sein Coming-out seien "großartig" gewesen. Als der Reporter fragte: "Hat sich dein Bruder gemeldet?", antwortete Carter leicht verwirrt: "Äh, nee." Währenddessen hatte er ein Handy am Ohr und gab vor, zu telefonieren, zeigte sich als Reaktion auf die Frage aber sehr emotional. Wenige Sekunden später hatte er sich gefangen und erklärte: "Mein Bruder und ich… Wir… Wir sind wundervoll."

Die Carter-Brüder haben bereits wiederholt öffentlich Streitereien ausgetragen. Erst im vergangenen Monat kritisierte Aaron seinen Bruder, weil dieser ihn via Twitter kontaktiert hatte, nachdem Aaron wegen Marhiuana-Besitzes festgenommen worden war. Der durch die Boyband Backstreet Boys bekannt gewordene Nick solle sich doch gefälligst persönlich bei ihm melden statt in einem öffentlichen Forum, so Aaron.

Gegenüber TMZ beantwortete Aaron außerdem die Frage, mit welchem männlichen Promi er gerne auf ein Date gehen wolle. Seine Antwort: Mit dem englischen Schauspieler Tom Hardy, der unter anderem in dem Filmen "Star Trek: Nemesis", "The Revenant – Der Rückkehrer", "Dame, König, As, Spion" oder in der Fernsehserie "Taboo" mitspielte.


Tom Hardy (hier in einer Szene aus "Taboo") ist offenbar Aarons feuchter Traum (Bild: BBC)

Erster Auftritt als Bisexueller

Am Donnerstag hatte Carter seinen ersten Auftritt nach seinem Coming-out – in einem ausverkauften Schwulenclub in seiner Heimatstadt in Brandon im US-Bundesstaat Florida. Bei dem Auftritt zeigte er sich laut Medienberichten sehr emotional und erklärte nach seinem ersten Song: "Ich möchte euch nur danke sagen für all die Liebe und die Unterstützung der LGBT-Community", die er nach dem Schritt erhalten habe. "Das bedeutet mir viel. Ja, ich bin ein bisexueller Mann." Der 29-Jährige fing dann gleich an zu cruisen und zeigte auf männliche Besucher, die er als "gorgeous" (wunderschön) oder "kinda cute" (irgendwie hübsch) bezeichnete.

Außerdem sang er erstmals seinen neuen Song "Hard to Love", der von seiner Ex-Freundin handelt. Sie hatte sich kurz vor dem Coming-out von ihm getrennt, weil sie angeblich seine Bisexualität nicht verstanden hatte (queer.de berichtete). (cw)



#1 CodyAnonym
#2 hugo1970Profil
  • 14.08.2017, 20:08hPyrbaum
  • Glückwunsch!
    Ich danke Dir, das Du Dich den Menschen öffnest und zeigst, das man sich nicht verstecken muß, auch wenn man "anders" liebt als die "Mehrheit".
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#3 AaroniaAnonym
  • 15.08.2017, 01:56h
  • Aaron ist für mich ein Musterbeispiel für die unschöne Tatsache, dass Kinder und Jugend-Stars einfach fallen gelassen werden, wenn sie älter werden. Dass Aaron nicht so sehr durch sein Talent glänzte, sondern durch seine attraktive Erscheinung, haben wohl die Meisten Menschen bemerkt.
    Das Mindeste was man tun müsste (wenn man nicht ganz Kinder und Jugendliche aus Musik und Film ausschließen will), wäre sie bei Zeiten darauf hinzuweisen, dass ihr Erfolg endlich sein könnte. Wer darauf nicht vorbereitet ist läuft evtl. in eine grausame Leere.
    Die lange Liste von gescheiterten Existenzen und Suiziden bei Schauspielern und Musikern (wer das verfolgt, weiss was ich meine) spricht für sich.
    Aaron wünsche ich Menschen, die ihm wichtig sind, und denen er wichtig ist.
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#4 AtlanterAnonym
  • 15.08.2017, 02:07h
  • Möge Aaron seinen Frieden finden. Nicht erst im Tod, sondern mit einem lieben Menschen an seiner Seite. Das wünsche ich ihm.
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#5 andreAnonym
  • 15.08.2017, 07:15h
  • Antwort auf #4 von Atlanter
  • So lange er, sein Leben, lediglich in amerikanischen Klatschportalen veröffentlicht, weniger in der seriösen Medienwelt, sehe ich da keine Gefahr. Ich sehe die ganze Berichterstattung über diesen Typen eher als "Sommerloch-Tratsch". Vielleicht gibts ja, im Moment, keine richtig wichtigen Meldungen. Offenbar trotzdem ein Held der Community. Witzig.
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#6 schwarzerkater
#7 herve64Profil
  • 15.08.2017, 09:39hMünchen
  • Mission accomplished!, Aaron Carters Outing hat ihm die gewünschte Zielgruppe erschlossen, jede hippe LGBTI*-Husche kauft nun seine Tonträger bzw. lädt sie herunter und besucht seine Konzerte, stellt dann fest, dass er nur langweiligen Mainstream macht, und schon wird er wieder in der Versenkung verschwinden, aus der man ihn hochgehyped hat. So ist nun mal das traurige Los eines einstigen Kinderstars, bei dem man zu Gunsten einer dubiosen Karriere die Schulbildung vernachlässigt hat (schöne Grüße von jenen "Eltern", die so gerne "Elternrechte" bei diesen "Demos für alle" einfordern: so etwas kommt nämlich bei andressiertem Realitätsverlust heraus!)

    BTW: was macht eigentlich Britney Spears heute?

    And: What Ever Happened to Baby Jane?
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#8 JarJarProfil
  • 15.08.2017, 09:40hKiel
  • Antwort auf #5 von andre
  • Eher tragisch, ein Typ im Karrieretief sagt plötzlich er sei bi und wieder zu haben und schon sind seine Shows ausverkauft weil alle homos hinrennen. Aber gut, dumm ist er dann wohl nicht.
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#9 CodyAnonym
#10 Homonklin44Profil
  • 15.08.2017, 12:53hTauroa Point
  • Das ist ja nicht so selten, dass Geschwister im realen Leben unterschiedliche Wege gehen, oder nicht miteinander Kontakt haben, auis vielen Gründen. Muss nicht deswegen anders sein, weil ein Bruder ziemlich bekannt ist.

    Er darf froh sein, wenn ihn der Bruder nicht aktiv angeht, ihm sagt, er gehöre vergast und sei nicht "normal", wertloser Dreck, Abschaum, lebensunwert ect. oder mit dem Messer auf ihn los geht, wie das bei meinem Bruder war, nachdem er meine Post auf machte und den Computer durchsucht hatte.
    Die mit den supportiven bzw. neutralen Umfeldern können der Zeit dankbar sein, wenn sie wenigstens kommentarlos in Ruhe gelassen werden.

    Auf stinkige Geschwister kann man durchaus verzichten, auch gern lebenslang.
    Vielleicht meldet sich der Bruder ja noch Happy End-mäßig bei ihm. Ich wünsche ihm das, es erleben zu dürfen.
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