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Preisverleihung am 9. September

Drei Nominierungen für den Rexhausen-Preis 2017

Ein Radio-Feature von SWR 2, eine Arte-Reportage über einen schwulen Imam und ein "Tagesspiegel"-Bericht über ein schwules Wohnprojekt haben Chancen, den diesjährigen Rexhausen-Preis zu gewinnen.


Die Jury auf dem Felix-Rexhausen-Platz in Köln (v.l.n.r.): Andrea Lueg, Arnd Riekmann, Dr. Lars Rinsdorf, Dr. Petra Werner und Timo Stoppacher (nicht im Bild: Pascal Beucker, Sefa İnci Suvak) (Bild: Axel Bach)

Der Bund Lesbischer und Schwuler JournalistInnen (BLSJ) hat am Donnerstag die von einer siebenköpfigen Fachjury ausgewählten drei Nominierungen für den Felix-Rexhausen-Medienpreis bekannt gegeben. Der Gewinner wird am 9. September auf dem CSD in Dortmund prämiert.

Die drei Nominierten im Überblick:

"Kampf und Flucht – Die Geschichte von Kirill und Jonathan" ist der Titel des Radio-Features, das im Mai vergangenen Jahres in der Reihe "Tandem" des zweiten Radioprogramms des Südwestrundfunks gesendet wurde. Die Autorinnen Laura Döing und Olga Kapustina haben zwei Jahre lang den Lebensweg der beiden russischen LGBTI-Aktivisten Kirill und Jonathan und ihren Kampf für die Rechte Homosexueller beobachtet.

"50 Shades of Gay: Berlins schwulstes Wohnprojekt" lautet der Titel seines im März dieses Jahres erschienenen Artikels im Tagesspiegel. Pepe Egger, der als freier Journalist unter anderem aus Berlin berichtet, betrachtet darin das Thema Homosexualität und Alter, das immer mehr in den Mittelpunkt rückt. Egger hat das schwul-lesbische Mehrgenerationen-Haus "Lebensort Vielfalt" in Berlin besucht, ein Altersheim für Homosexuelle. Die Reportage setzt das "ebenso relevante wie sensible Thema Alter bei Homosexuellen virtuos und absolut klischeefrei in Szene", heißt es in der Laudatio der BLSJ-Jury.

Neben Rundfunk und Zeitung ist auch ein Fernsehbeitrag für den Preis nominiert: "Allah liebt euch alle – Europas erster schwuler Imam", gesendet im vergangenen März in der Arte-Reportage-Reihe "Re:". Dem Autoren-Team Daniel Böhm und Katrin Sandmann ist ein "außergewöhnliches Stück zum Thema Homosexualität und Islam gelungen. Vielfältig, kontrovers, emotional und nie Partei ergreifend", so die Jury.

Der BLSJ vergibt den Preis seit 1998 jedes Jahr und würdigt damit ein besonderes publizistisches Engagement bei der Berichterstattung über Lesben, Schwule und Bisexuelle. Benannt wurde die mit insgesamt 1.000 Euro dotierte Auszeichnung nach Felix Rexhausen (1932-1992), einem schwulen Journalisten, Schriftsteller und Mitbegründer der deutschen Sektion von Amnesty international.

Im vergangenen Jahr konnte eine TV-Dokumentation den Preis einheimsen: Ausgezeichnet wurde das 50-minütige Arte-Feature "Gleiche Liebe, falsche Liebe?!? – Homophobie in Europa" des HR-Reporters Peter Gerhardt (queer.de berichtete). (pm/dk)



#1 SebiAnonym
#2 BLSJAnonym
  • 19.08.2017, 00:04h
  • Antwort auf #1 von Sebi
  • Lieber Sebi,
    das finden wir auch. Aber nur ein Beitrag kann den 1. Platz belegen. Dafür haben wir seit einigen Jahren auch noch einen 2. und 3. Platz "erfunden" und das Preisgeld extra verdoppelt.
    Damit alle glücklich werden ;-)
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