Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?29519

Rumänien

Bischof wegen Sexvideo zurückgetreten

Ein im Internet veröffentlichter Film soll den orthodoxen rumänischen Bischof Corneliu Barladeanu beim Sex mit einem 17-Jährigen zeigen.


Corneliu Barladeanu war seit 2009 Bischof der im Osten Rumäniens gelegenen Stadt Husi

In Rumänien ist am Freitag ein Bischof der orthodoxen Kirche wegen eines Sexvideos zurückgetreten. In dem Mitte Juli im Internet veröffentlichten Film soll Corneliu Barladeanu, der 2009 zum Bischof der östlichen Stadt Husi gewählt wurde, beim Sex mit einem 17-jährigen Schüler zu sehen sein.

Der 51-Jährige erklärte in einer knappen Stellungnahme, er sei unschuldig, ziehe sich aber zurück, um Schaden von der Kirche abzuwenden. Zuvor hatte die Synode der orthodoxen Kirche zwei Tage über den Fall beraten – zum ersten Mal in ihrer 92-jährigen Geschichte stand ein Sexskandal auf der Tagesordnung.

Barladeanu darf Mönch bleiben

Die Kirchenspitze begrüßte den Rücktritt Barladeanus. Eine offizielle Untersuchung hätte Monate gedauert und die "Situation der Ungewissheit" verlängert, hieß es in einer Stellungnahme. Der ehemalige Bischof bleibe als Mönch willkommen, dürfe aber keine Messe mehr leiten.

Das Sexvideo war der zweite "Homo-Skandal" in der orthodoxen Kirche innerhalb weniger Wochen. Erst Ende Juli war ein Priester aus dem Nordwesten Rumäniens exkommuniziert worden, der ebenfalls eine sexuelle Beziehung mit einem 17-Jährigen gehabt haben soll. (cw)

Direktlink | Das Video, das zum Rücktritt des Bischofs führte



#1 Patroklos
  • 20.08.2017, 13:45h
  • "Der 51-Jährige erklärte in einer knappen Stellungnahme, er sei unschuldig..."

    Das Video beweist das Gegenteil, auch wenn das Video ziemlich verschwommen ist. Der Rücktritt damit konsequent.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 okidokiAnonym
#3 KrankAnonym
  • 20.08.2017, 14:27h
  • Antwort auf #2 von okidoki
  • Willst du damit sagen, dass dieses Verhalten mit der Ausrede ''einvernehmlich'' entschuldbar ist?
    So wie der Typ redet, ist er ja ziemlich autoritär und redet ihn unhöflich laut an, als sei der 17 jährige schwerhörig!
    Der 17 jährige klingt ziemlich eingeschüchtert und traut sich kaum, was zu sagen.
    Für mich ist das eher ein Bruch des Bischofs über seine Verantwortung und ein non-verbales unter Druck setzen.

    OK ist das ganz und gar nicht. Er nutzt eine veranwortliche Situation aus.
    Einvernehmkichkeit kann ich nicht erkennen und verliebt sind die beiden nicht ineinander.

    Der Rücktritt ist aber äußerst OK, nur dass er weiterhin willkommen ist und Bischof bleiben darf, ist widerum negativ.
  • Antworten » | Direktlink »
#4 AchsoAnonym
  • 20.08.2017, 15:55h
  • Und mal wieder ein "bedauerlicher Einzelfall". Aber insgesamt werden die christlichen Kirchen so dermaßen homo-freundlich, fragt Paulus46.
  • Antworten » | Direktlink »
#5 Angelika OetkenAnonym
  • 20.08.2017, 16:02h
  • Antwort auf #3 von Krank
  • Sehe ich auch so.

    Innerhalb der Katholischen Kirche gibt es unzählige solcher Fälle. Mit dem Unterschied, dass die nur herauskommen, wenn die Kollegen eines hohen Kirchenfunktionärs ihren Mitbruder fallen lassen. Ich weiß nicht, inwieweit die Orthodoxe Kirche Rumäniens über ähnliche Machtmittel verfügt, wie ihre Katholische Schwesterkirche. Für gewöhnlich zahlt die Katholische Kirche Schweigegeld oder versucht, die Opfer und ihre UnterstützerInnen irgendwie zum Schweigen zu bringen.

    Möglich auch, dass man dieses Video heimlich gemacht hat, um Corneliu Barladeanu bzw. seine Kirche unter Druck zu setzen. Dass sich Priester im Hinblick auf Sex grundsätzlich anders verhalten als Männer, die keine Priester sind, glauben nur naive Leute. Eher im Gegenteil: in dieser Gruppe wird man mit großer Wahrscheinlichkeit mehr sexuell übergriffige Männer finden, bzw. solche, die ihre Machtposition ausnutzen, um Unterlegene zu sexuellen Handlungen zu nötigen. Wenn man es darauf anlegt, findet man deshalb immer einen Bischof, den man bei Übergriffen filmen kann.
  • Antworten » | Direktlink »
#6 VorwurfAnonym
  • 20.08.2017, 16:04h
  • Antwort auf #4 von Achso
  • Nenne bitte Artikel und Kommentar-Nummer, an welcher Stelle ich sage, dass es keinen sexuellen Missbrauch gibt, und dass alle christlichen Kirchen frei von Schuld sind!

    © fragt BuntundSchön!
  • Antworten » | Direktlink »
#7 Paulus46Anonym
  • 20.08.2017, 16:04h
  • Antwort auf #4 von Achso
  • @Achso
    "Und mal wieder ein "bedauerlicher Einzelfall". Aber insgesamt werden die christlichen Kirchen so dermaßen homo-freundlich, fragt Paulus46."

    --> Gerne immer wieder, um das links-grüne Kirchenbashing hier zu unterminieren.

    Die Liste der christlichen Kirchen, die in den letzten Jahrzehnten öffentiche Segnungsgottesdienste oder kirchliche Trauungen für homosexuelle Paare kirchenrechtlich ermöglicht haben, ist sehr lang im Jahre 2017 mittlerweile. Aktuell kamen dieses Jahr beispielsweise die reformierte Church in Sotland und die anglikanische Episkopalkirche in Schottland hinzu.

    NICHT zu diesen vielen LGBT-freundlichen Kirchen gehören aber die orthodoxen Kirchen Osteuropas, die altorientalischen Kirchen sowie einige evangelikale Kirchen wie die Zeuen Jehovas und die Ernsten Bibelforschergemeinden.

    Sehr umstritten die Lage mittlerweile bei der römisch-katholischen Kirche, wo seit Jahren massiv "hinter den Kulissen" um LGBT-Rechte gerungen wird.

    *
    de.wikipedia.org/wiki/Segnung_gleichgeschlechtlicher_Paare
    (Wikipedia: Segnung und Trauung gleichgeschlechtlicher Paare)
  • Antworten » | Direktlink »
#8 KrankAnonym
  • 20.08.2017, 16:12h
  • Antwort auf #5 von Angelika Oetken
  • Ja, das ist definitiv was, dass endlich aufgeklärt gehört. Das Zölibat ist dabei wenig behilflich. Wer katholisch ist, ist katholisch, meinetwegen.
    Aber Zölibat, Päpste die gegen sozialen Fortschritt wettern in dem sie Homo-Hass schüren, und sogenannte Bischöfe, die Teenager bef... ln, hat nichts mit Glaube und Religion zu tun, sondern das ist schlicht und ergreifend pervers.

    Diese Vertuschungsmentalität ist wie die Pest im Mittelalter.
    Furchtbar.
  • Antworten » | Direktlink »
#9 0815Anonym
  • 20.08.2017, 16:23h
  • Antwort auf #8 von Krank
  • Falsch!
    Wer aufmerksam und klar in die Welt schaut, erkennt, dass seelische und körperliche Vergewaltigungen, Lug und Betrug, Machtmissbrauch und gesellschaftlicher Rückwärtsgang sogar sehr viel mit Glaube und Religion zu tun haben.
  • Antworten » | Direktlink »
#10 stromboliProfil
  • 20.08.2017, 16:28hberlin
  • Antwort auf #5 von Angelika Oetken
  • " Dass sich Priester im Hinblick auf Sex grundsätzlich anders verhalten als Männer, die keine Priester sind, glauben nur naive Leute.
    Eher im Gegenteil: in dieser Gruppe wird man mit großer Wahrscheinlichkeit mehr sexuell übergriffige Männer finden, bzw. solche, die ihre Machtposition ausnutzen, um Unterlegene zu sexuellen Handlungen zu nötigen."

    Der satz irritiert: selbstverständlich verhalten sich priester unter dem glaubensdruck anders als andere männer!
    So diese, wie im falle der priesterschaft nicht selbst mit machtmitteln ausgestattet sind, die abhängigkeit und unterwerfung möglich machen.

    Es sei denn du willst andeuten, dass männer generell übergriffig sind so die gelegenheit sich ergibt.
  • Antworten » | Direktlink »