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Schwule Medien

"blu"-Mediengruppe übernimmt "Spartacus"

Der traditionsreiche "Spartacus International Gay Guide" wird von "blu" übernommen, allerdings nur in seiner digitalen Form.


Die 2017er Ausgabe des "Spartacus International Gay Guide" wird wohl die letzte sein – nach 47 Jahren

Der Bruno Gmünder GmbH wird filetiert: Die Berliner "blu"-Mediengruppe wird zum 1. September aus der Insolvenzmasse des Verlags die Marken "Spartacus International Gay Guide", "Spartacus Traveler" sowie die Domain m-maenner.de übernehmen. Bislang ist "blu" vor allem als Herausgeber von fünf Metropolenmagazin in Berlin, Hamburg, Frankfurt/Main, München und Köln sowie des Lifestyle-Titels "Mate" bekannt.

Wie "blu" am Mittwoch bekannt gab, wird das vier Mal im Jahr erscheinende Reisemagazin "Spartacus Traveler" in "der bisherigen Form" weiterbestehen. Veränderungen werde es aber beim traditionellen ""Spartacus International Gay Guide" geben: Der seit 1970 erscheinende Reiseführer für schwule Männer wird nicht in seiner gedruckten Ausgabe übernommen, in Zukunft werde es lediglich dessen digitale Angebote geben. Diese würden von "blu" in "vorhandende Strukturen" eingegliedert und als iOS-App zur Verfügung stehen.

"blu" startet Kooperation mit OUTtv

Zeitgleich werde die "blu"-Mediengruppe eine Kooperation mit dem niederländischen Streaming-Anbieter OUTtv starten und mehr in "Bewegtbildproduktion" investieren. OUTtv ist seit knapp zehn Jahren in mehreren europäischen Ländern zu empfangen. Der Sender startete bereits 2015 beim deutschen Kabelnetzbetreiber Net Cologne (queer.de berichtete). In den nächsten Monaten soll er mehr aufs deutschsprachige Publikum zugeschnitten werden.

Die Bruno Gmünder GmbH hatte Mitte März nach dem plötzlichen Tod des alleinigen Inhabers Frank Zahn einen Insolvenzantrag gestellt (queer.de berichtete). Das Amtsgericht Berlin-Charlottenburg eröffnete schließlich am 1. Juni ein Insolvenzverfahren (queer.de berichtete). Noch vor dem Insolvenzantrag hatte das Unternehmen sein traditionsreiches Printmagazin "Männer" nach 30 Jahren eingestellt (queer.de berichtete). Der Verlag war 1981 von Bruno Gmünder und Christian von Maltzahn gegründet worden und 2014 schon einmal in die Insolvenz gerutscht, aus der heraus die neue GmbH gegründet worden war.

Noch ist unklar, was aus den "Brunos"-Shops wird. Neben brunos.de betreibt die insolvente GmbH bislang Läden in Berlin, Hamburg, Köln und München, in denen unter anderem Büchern, Zeitschriften und Handelswaren, DVDs, Sextoys und schwule Accessoires vertrieben werden. (dk)



#1 SchlüssigAnonym
  • 30.08.2017, 13:22h
  • "vorhandende Strukturen" eingegliedert und als iOS-App zur Verfügung stehen."

    Wieso nur iOS?

    Sind alle Schwulen Apple Jünger?
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#2 AchilleusProfil
  • 30.08.2017, 13:50hDuisburg
  • Konkurrenz belebt das Geschäft.

    Hoffentlich kommt der Albino Verlag auch noch raus.

    Dann kann der Rest von Bruno Gmünder an Beate Uhse, den Orion Versand oder irgendeinen Bordellbesitzer gehen.
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#3 steffdaAnonym
  • 30.08.2017, 15:48h
  • Antwort auf #1 von Schlüssig
  • Warum überhaupt eine App, warum Entwicklungsaufwand in einzelne Systeme stecken?
    Ich behaupte mal, dass (nahezu) alle Apps, die Zeitungs-/Zeitschrifteninhalte u.ä. anzeigen kastrierte Browser sind.
    Also gleich den Inhalt auf einer gut gemachten Webseite mit einem responsive Design anbieten. Dann können sich das alle anschauen und keiner wird ausgeschlossen.
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#4 SchlüssigAnonym
#5 RobdeAnonym