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Ab 1. September

"Mannschaft Magazin" erhält Deutschland-Redaktion

Das in der Schweiz gestartete Magazin richtet eine Redaktion in Berlin ein. Deutscher Chefredakteur wird der ehemalige Leiter der "Männer"-Redaktion.


Das "Mannschaft Magazin" will von Berlin aus Deutschland erobern (Bild: Mannschaft Magazin)

Zwei Jahre nach ihrem Markteintritt in Deutschland lagert die schwule Zeitschrift "Mannschaft Magazin" die Redaktion der Deutschland-Ausgabe nach Berlin aus. Neuer Chefredakteur ist Kriss Rudolph, der zuvor die Redaktion des im März eingestellten Magazins "Männer" geleitet hatte. Rudolph ist seit Februar 2017 als Deutschland-Redakteur für die Onlineredaktion von mannschaft.com tätig.

Das "Mannschaft Magazin" war vor sieben Jahren als schweizerische Zeitschrift für schwule Männer gestartet, bietet aber inzwischen zwei länderspezifische Ausgaben sowohl in Deutschland als auch in der Schweiz an. Bisher wurden sowohl die schweizerischen als auch die deutschen Inhalte von der Redaktion in Bern koordiniert.

Ab 1. September wird die Stelle von Chefredakteur Greg Zwygart aufgeteilt; während Zwygart Chefredakteur der Schweiz bleibt, übernimmt Kriss Rudolph die neu geschaffene Stelle des Chefredakteurs Deutschland. Mit zwei weiteren Redakteuren erarbeitet der Wahl-Berliner die Inhalte für Deutschland.

"Ich freue mir ein Loch in die Mütze, dass ich meine Arbeit bei der 'Mannschaft' fortsetzen kann! Es gibt in Deutschland den Markt und das Bedürfnis, ein waches, spannendes Magazin zu lesen, das sich an Männer richtet, die Sex mit Männern haben", so Rudolph. "Ein hochwertiges Heft, das sich von reinen Werbeblättchen abhebt, in dem relevante Geschichten erzählt und gesellschaftliche wie politische Entwicklungen abgebildet werden – auch und vielleicht gerade nach der Öffnung der Ehe."

Das Magazin wurde 2010 in Bern vom Verlag Lautes Haus GmbH gegründet und hat sich seither erfolgreich als Marktführer in der schweizerischen LGBTI-Medienlandschaft positioniert. Es bietet eine breite Palette verschiedener Themen: von Features aus den Bereichen Szene, Gesellschaft und Politik über Hintergrundartikel, Mode- und Kulturtipps bis hin zu Reiseberichten abseits der typischen Gay-Destinationen. Nach dem Ende von "Männer" ist "Mannschaft" in Deutschland das einzige monatlich erscheinende Kaufmagazin für schwule Männer. (pm/cw)



#1 anonyckAnonym
  • 31.08.2017, 11:36h
  • Hm...was ist von dieser Besetzung zu halten? Mehrmals habe ich über die Jahre versucht, mich mit der Zeitschrift "Männer" anzufreunden (ja, ich hab ein Bedürfnis nach so nem Kaufmagazin). Aber das Heft hat mich jedes Mal sehr schnell wieder angenervt: die Bildsprache, die eingesetzten Models, die flachen Artikel, die sich über die Erschöpfung hinaus um 5 und nicht mehr Them kreisen. Ich konnte einfach mein Interesse nicht halten...
    Hoffentlich findet das bisherige Konzept der "Männer" nicht dchon wieder ne Neuauflage oder nen Relaunch.
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#2 wiking77
  • 31.08.2017, 12:07h
  • wie heißt dann die Zeitschrift in Deutschland? "Deutsche Mannschaft"? Hm... das klänge dann doch etwas zu martialisch.
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#3 TommAnonym
  • 31.08.2017, 13:22h
  • Sehr mutig - in der heutigen Zeit der Digitalisierung ein Printmedium derartig "auszubauen" !!

    Ich hatte viele Jahre MÄNNER aboniert - bis es so derartig gleich aussah, wie eine Ausgabe der MEN´S HEALTH :-( Teuer - und fast nur noch Werbung !!

    MANNSCHAFT.lgbt habe ich neulich in einer Szenekneipe als kostenloses Exemplar mitgenommen ... es war OK -aber 6,50 Euro würde ich dafür nicht bezahlen wollen !!
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#4 Homonklin44Profil
#5 GazzaAnonym
#6 Patroklos
#7 HoltzmannProfil
  • 31.08.2017, 21:46hBerlin
  • Ich bin dagegen!

    Im englischsprachigen Raum wird gerade die zweite grosse Platon-Ausgabe eines grossen Publikumsverlags innerhalb von nur zwanzig Jahren vorbereitet.

    Im deutschsprachigen Raum ist die neueste (!) derzeit erhältliche Platon-Ausgabe ein unsauberer Reprint von Druckausgaben um 1920 (Übersetzungen von Otto Apelt).

    Seit Jahrzehnten müssen deutschsprachige Platon-Leser also auf englisch- oder französischsprachige Platon-Ausgaben ausweichen: In Frankreich gibt es die aktuelle einbändige Platon-Ausgabe auf 2'200 Seiten in der Übersetzung von Luc Brisson für ca. 40 Euro.

    In Deutschland gibt es: Nichts.

    Was ich damit sagen will ist: Deutschland schafft es einfach nicht.

    Ich mag nicht einsehen, weshalb jetzt ausgerechnet die Schweiz den deutschen Homosexuellen Entwicklungshilfe auf hohem Niveau gewähren soll.
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#8 SanottheProfil
  • 31.08.2017, 22:15hRhüffel-Ostend
  • Antwort auf #7 von Holtzmann
  • "Ich bin dagegen!"
    "Ich mag nicht einsehen"

    klingt irgendwie wie ein bockiger Dreijähriger und wird durch die pseudo-argumentative Heranziehung Platons nicht erwachsener.

    Der Markt wird zeigen, ob sich das Magazin in Deutschland durchsetzt. Ich wünsche der "Mannschaft" jedenfalls alles Gute zum offiziellen Deutschland-Start!

    P.S. Was macht ein Schweizer ("2'200") in Berlin, wenn "Deutschland es einfach nicht schafft"?
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#9 TheDadProfil
  • 31.08.2017, 22:22hHannover
  • Antwort auf #7 von Holtzmann
  • Welches Niveau genau meinst Du hier nun, wenn Du versuchst "klassische Literatur" mit einem Magazin in Vergleich zu setzen ?

    Und welche Intention liegt dem dann Zugrunde ?

    So eine Art des Relaunch des angeblich so gebildeten Homosexuellen Dandys der seine langweiligen Wochenenden Oskar Wilde lesend in einem Club für bessere Herren verbringt ?
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#10 Leser27473Anonym
  • 01.09.2017, 08:39h
  • Also ich habe die Mannschaft damals direkt nach dem Ende von Männer abonniert, und bin seitdem wirklich überrascht. Das einzige was mir fehlt ist vielleicht die Fotostrecke :D
    Ansonsten ist die Mannschaft sehr hochwertig aufgemacht (mattes, schlichtes Design) und auch die Artikel sind wirklich lesenswert. Gebt der Mannschaft doch eine Chance ;) Es wäre wirklich schade, falls es gar kein schwules Magazin mehr gäbe ...
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