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Einzelkommentar zu:
Patsy, Butler, Schwarzer: Raus aus der Binnenperspektive!


#2 PierreAnonym
  • 02.09.2017, 18:26h
  • "[...] bemängeln queere Sprechverbote, eine fehlende Auseinandersetzung mit dem Islam, latenten bis offenen Antisemitismus und einen moralischen Rigorismus, der in eine religiöse Introvertiertheit kippe. "

    Ja, das sehe ich leider auch oft.

    Es gibt eine Gruppe LGBTI, die selbst auch kein bisschen weniger fanatisch sind als irgendwelche Homohasser oder Religioten.

    Das sieht man z.B. daran, dass dasselbe, was bei Katholen (zu Recht) kritisiert wird, dann z.B. bei Migranten nicht kritisiert werden darf, ohne dass man gleich in die rechte Ecke gestellt wird.

    Dieselben Leute, die bei der geringsten Hetze von Katholen (zu Recht) sich in ihren Forderungen überschlagen, sind plötzlich ganz still, wenn dieselbe Hetze aus einer anderen Ecke kommt. Dieses Messen mit zweierlei Maß und dieser Kulturrelativismus macht deren Positionen nicht nur lächerlich, sondern auch die Rechten stark.

    Wenn Migranten gewalttätig werden oder hetzen, muss das genauso kritikfähig sein und genauso hart bestraft werden, wie bei Nicht-Migranten. Es gibt nun mal auch unter Migranten Arschlöcher, Hetzer, Gewaltbereite Fanatiker, etc. Das zu verharmlosen spielt nur den Rechten in die Hände und schadet letztlich auch der Mehrheit (!!!) der friedlichen und intergationsbereiten Migranten.

    Und bei manchen sehr Linken geht die Sympathie für manche Zuwanderergruppen schon so weit, dass sie deren Antisemitismus übernehmen und letztlich nicht weniger antisemitisch sind als die extreme Rechte.

    Fakt ist:
    Wir alle müssen und wollen friedlich zusammen leben. Unabhängig von Hautfarbe, Religion, Ethnie, etc. Aber dazu gehört auch, dass diejenigen, die zu diesem freidlichen Zusammenleben nicht bereit sind, nicht Teil der Gesellschaft sein können und muss dann eben ausgewiesen werden.

    Oder wie der muslimische (!) Bürgermeister von Rotterdam mal sagte: "Wer zum Hetzen oder für Gewalt hierherkommt, kann gleich wieder gehen. Dem helfe ich persönlich beim Kofferpacken."

    Ja, das gibt es auch unter Nicht-Migranten, aber dafür muss man das Problem nicht noch größer machen, indem man sich noch mehr solches Gedankengut hierherholt.

    Gerade auch zum Schutz der intergrationsbereiten Migranten, die sich hier absolut korrekt verhalten und wo auch niemand was dagegen hat, wenn die ihre Bräuche pflegen, ihre Sprache pflegen, etc.

    Und genauso wie ich jederzeit jeden Migraten vor deutschen Nazis verteidigen würde, erwarte ich auch von jedem Migranten, dass er uns genauso vor jedem Fanatiker seines Kulturkreises schützt und sich von denen distanziert.
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