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Kommentare zu:
Patsy, Butler, Schwarzer: Raus aus der Binnenperspektive!


#11 YurianAnonym
  • 03.09.2017, 08:29h
  • "Ich kenne keine Parteien mehr, ich kenne nur noch Deutsche!"
    Das ist der alte Wein im neuen Schlauch, den der Text uns einschenkt. Statt privater Fehden im Kleinklein, die doch nur das Feindchen auf die Schippe nehmen nun aber mal ran an den Gottseibeiuns!
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#12 schwulenaktivist
#13 andreAnonym
  • 03.09.2017, 11:30h
  • Frau Butlers verirrte Ansichten lese ich nicht, seit dem ich gelesen habe, daß Sie aktive BDS Aktivistin ist und somit antisemitische Ansichten vertritt. Sie ruft zum Boykott Israels auf. Hat Sie schon mal zum Boykott gegen den Iran aufgerufen, obwohl bekannt ist, daß dort Schwule hingerichtet werden ? Ich konnte nichts finden. Wenn man will "Persona non grata" in Ihrem eigenen kruden Weltbild.
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#14 TraumzerstörerinAnonym
  • 03.09.2017, 12:36h
  • Antwort auf #12 von schwulenaktivist
  • Das Fall wurde schon von so vielen instrumentalisiert, wer genau hinguckt, wird feststellen, völlig zu unrecht. Transsexuelle, Intersexuelle, Feministen und Maskulisten Instrumentalisieren ihn bis heute, und nehmen ihn für die Bestätigung ihrer Thesen.

    Dabei ist der Fall in erster Linie ein Thema für Beschneidungsgegner und Beschneidungsopfer, denn bis heute hat sich an der Praxis nichts geändert, inklusive so fatalen Ärztefehler wie diesem.
    Bruce hat sich nicht umgebracht, weil er zu einem falschen Geschlecht, oder gegen seine biologische Geschlechtsidentität operiert wurde, sondern weil man ihn verstümmelt und belogen hat. Er hatte gar keine Chance, eine gesunde Identität zu entwickeln, weil er sich selbst erst gar nicht kennen durfte.

    An diesem Fall lässt sich überhaupt nichts für irgendwelche Theorien von Geschlechtsidentität ableiten, er zeigt nur wie pervertiert die medizinische Autorität war und ist, wie über Menschen nach dem vorherrschenden Trend in Psychiatrie und Psychologie entschieden wird.
    Beschneidung von Penissen ist bis heute ein Thema mit zu wenig Beachtung, irgendwo verloren zwischen Fetischismus, Religiöser Tradition, Männerhass und Urologie. Es ist ein Thema, das abwertend mit Begriffen wie Komikernation behandelt wurde, dabei sind die Folgen so gar nicht komisch.

    Die verlinkte Seite ist übrigens als Quelle höchst fragwürdig, man schaue sich nur die anderen Inhalte an, nicht sehr seriös und leicht braun-maskulistisch angehaucht.
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#15 TheDadProfil
  • 03.09.2017, 12:44hHannover
  • Antwort auf #13 von andre
  • ""Frau Butlers verirrte Ansichten lese ich nicht, seit dem ich gelesen habe, daß Sie aktive BDS Aktivistin ist und somit antisemitische Ansichten vertritt.""..

    ""Judith Butler wuchs in Cleveland, Ohio auf. Ihre Eltern, eine Wirtschaftswissenschaftlerin ungarischer Herkunft und ein Zahnarzt aus Russland, waren praktizierende Juden und politisch engagiert.
    Sie besuchte eine jüdische Schule, erlernte die hebräische Sprache und nahm Unterricht in jüdischer Ethik, den sie als ihre erste philosophische Schulung bezeichnete.[1]
    Mit vierzehn Jahren las sie philosophische und theologische Schriften, unter anderem von Baruch de Spinoza, Martin Buber, Paul Tillich, John Locke und Montesquieu.""..

    Einer Jüdin Antisemitismus vorzuwerfen die kritisch mit Israel umgeht und auf eine zutiefst rassistische Politik des Staates Israel mit den Nachbarn, und hier vor allem den Palästinensern hinweist, ist bestenfalls dumm !

    Auch Israel hat keinen Freibrief dazu sich rassistisch zu verhalten !
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#16 Angelika OetkenAnonym
  • 03.09.2017, 13:37h
  • Alice Schwarzer ist eine Frau der Praxis, Judith Butler widmet sich der Theorie. Da kann es schon mal knirschen, vor allem, da beide Frauen als "meinungsstark" gelten, um es mal diplomatisch auszudrücken. Eine Debatte bekommt da schnell Züge eines Monty-Python-Films.

    Innerhalb des feministischen Spektrums muss es aber doch Frauen oder Gruppen geben, die vermitteln können. Oder wollen die das gar nicht?
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#17 Hantewi
  • 03.09.2017, 13:38h
  • @Schwulenaktivist:
    "Frau Schwarzer hat schon in den 70er Jahren Stuss über Schwule erzählt und lag bei Geschlechtsumwandlungen auch "daneben", wie Bettina Röhl nachweist!

    http;//www.bettinaroehl.blogs.com/mainstream/2005/04/cicero_online_d.html

    Die deutsche "Frauenrechtlerin" Alice Schwarzer war schon immer bereit, jeden Pakt mit jedem Teufel einzugehen, wenn es nur ihre reaktionären Vorstellungen von Geschlecht und Gender bestätigte. Sie schreckte dabei auch nicht davor zurück, sich mit einem menschenverachtenden Experiment eines Mannes wie dem Psychosexologen John Money gemein zu machen, der zu den übelsten Vertretern des pathologisierenden Psychoestablishments bezüglich Transfrauen zählt.

    Genauso wie bei John Money bezüglich David Reimer ging es ihr dabei nie um Menschen und deren Realitäten. Auch hat sie diesen Vorgang nie verurteilt. Sie teilte Money's Herrenmenschenblick des Menschenexperiments auf "drittklassige" Menschen. Ihre damaligen "Schlussfolgerungen" aus dem (tödlich) verlaufenden Experiment an einem Cisgender-Mann(!) übertrug sie gemäß ihrer reaktionären Ideologie skrupellos auf "die Transsexuellen", um sie für ihre Thesen zu instrumentalisieren.

    Frau Schwarzer war nie "Feministin". Sie vertrat immer nur exklusiv "Weisse, priviligierte Frauen". Heute hat sie sich längst maskulistisch-reaktionär-nationalistischen Standpunkten angenähert...

    ...sie ist ja schließlich die Herrenrasse.

    Sie kann Judith Butler und anderen intellektuell nicht das Wasser reichen.
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#18 Hantewi
  • 03.09.2017, 13:57h
  • Antwort auf #14 von Traumzerstörerin
  • "...Dabei ist der Fall in erster Linie ein Thema für Beschneidungsgegner und Beschneidungsopfer..."

    Der Fall Money/Reimer wäre in erster Linie ein Thema für die Justiz und Gerichte gewesen, der für Money im Gefängnis hätte enden müssen. Stattdessen wurde hier ein skrupelloses Menschenexperiment zu "Wissenschaft" erklärt.

    Der eigentliche Skandal setzt sich darin fort, dass daraus auch noch "wissenschaftlicher Erkenntnisgewinn" abgeleitet wird und mit vermeintlich "wissenschaftlichen" Erkenntnissen argumentiert wird.

    Und ja - selbst die "Transsexuellen" und "intersexuellen" versuchen, diesen Fall irgendwie in ihrem Sinne zu "interpretieren"...

    ...aber die sind in Deutschland ja sogar bereit irgendwelche weird body-brain symptoms selber zu erfinden...wie hieß es noch...ich vergesse das immer..."hirnorganisches Psycho Drama"...?

    Der Fall David Reimer war einfach nur ein Verbrechen. Für Frau Schwarzer war er nur eine "Argumentationshilfe".
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#19 CumulonimbusAnonym
  • 03.09.2017, 14:18h
  • Antwort auf #18 von Hantewi
  • "...aber die sind in Deutschland ja sogar bereit irgendwelche weird body-brain symptoms selber zu erfinden...wie hieß es noch...ich vergesse das immer..."hirnorganisches Psycho Drama"...?"

    Ich glaube, du meinst "neurogenitales Symdrom". Psychodrama, genau... *lach*
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#20 schwulenaktivist
  • 03.09.2017, 14:34h
  • Für mich ist die ganze Beiss-Diskussion eine Möglichkeit, sich mit verschiedenen Ansichten auseinanderzusetzen, statt auf Meinungen zu verharren, denn letztere sind immer "schon gefressen"! Dabei gibt es weder Ikonen noch PäpstinnEn.
    Zudem achten wenige darauf, sich auch für andere verständlich zu machen. Insbesondere in den Genderdiskussionen, die völlig 'verkopft' sind. Wen diese Ebene überfordert, die sollten auch dazu stehen, statt polemisieren.
    Ich stelle auch fest, dass die meisten Frauen andere Ansichten von männlicher Homosexualität haben als die Betroffenen selber, sie aber selbstverständlich immer von der eigenen aus gehen. (Schwarzer sagte in einem Interview von MANN 1'78: Glg Männer würden Frauen nicht nicht einmal als Liebesobjekt für würdig empfinden. Sie hätten Angst vor dem hetero/a Rollenspiel und seien sehr oft Frauenverächter.)

    Als Schwuler frage ich immer wieder, wieso die Söhne von ihren Müttern nicht direkt lernen, Respekt vor Frauen zu haben. Die Schwulenbewegung musste sich mit den Gründen von Aggressionen der Männer auseinandersetzen, haben dies Frauen je getan?? Und als wir "die Rechte des Arsches auf der Strasse erkämpften" waren auch keine Frauen dabei!

    Mir missfällt das ewige Gesäusel von Liebe, mit der man die Hetero/as zur Ehe für alle herumkriegen will! Die Liebe war nie diskriminiert, es ist die Sexualität, auch von Frauen!

    Marx und Engels irrten in ihrer Klassentheorie! Die Urklassengesellschaft bilden die Penetrierer und die Penetrierten. Schwule haben das Glück/Pech, beides mit Lust ausführen (lassen) zu können. Amen
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