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Kommentare zu:
Patsy, Butler, Schwarzer: Raus aus der Binnenperspektive!


#21 Janana
  • 03.09.2017, 15:00h
  • Antwort auf #18 von Hantewi
  • "Der Fall Money/Reimer wäre in erster Linie ein Thema für die Justiz und Gerichte gewesen, der für Money im Gefängnis hätte enden müssen. Stattdessen wurde hier ein skrupelloses Menschenexperiment zu "Wissenschaft" erklärt. "

    Ja, aber das wurde genauso wenig damals als ein Fall für Justiz und Gerichte betrachtet, wie es heute ist.

    Egal ob heute die Urologen, Psychosexologen oder ihr verlängerter Arm, nämlich "Gesundheitssystem" oder in letzter Instanz der Gesetzgeber und all seine Instanzen, auch die Justiz darunter.

    Das einzige, was man aus John Money und allen anderen schließen sollte, ist dass die Psychosexologie (wie auch sehr viel Psychiatrie, Psychologie auch) größtenteils Scharlatenerie sind.

    Wieso niemals die Grenze gezogen wird, wenn Menschen ernsthaft zu schaden kommen und man dann eine Linie zieht? Weil es um Machtstrukturen geht.

    Noch schlimmer dann, wenn alle möglichen Leute und Gruppen meinen, sie können es einfach wieder für ihre Ziele instrumentalisieren - die dann in der Konsequenz wieder die gleiche Menschenverachtung und potentiellen Schaden an Menschen verursachen.

    Eine der wenigen Konsequenzen, die man daraus ziehen sollte: Die Identität eines Menschen lässt sich nicht von außen diktieren! Auch nicht die geschlechtliche Identität. Tut man dies in der ein oder anderen Form - oder verweigert man dies (was natürlich auch wieder ein Diktat ist) - fügt man Menschen einen irreparablen Schaden zu und verletzt sie in ihren Menschenrechten!

    Es ist international mittlerweile Konsens, dass die Identität eines Menschen auch seine sexuelle und geschlechtliche umfasst. Jeder Versuch, auf diese Einfluss zu nehmen, stellt eine Grundrechtsverletzung dar und sollte strafbar sein. Auch, wenn ein ganzer Staat sich daran beteiligt. Der hört stattdessen lieber immer noch auf Psychosexologen und lässt sich von diesen beraten.

    Aber auf die Opfergruppen selbst werden nicht müde, Money & co. für sich zu bemühen und richten ebenfalls schaden an bzw. legitimieren den Staat, dies weiter zu tun und machen sich dadurch ebenfalls zu Tätern.
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#22 RealitaetverpasstAnonym
  • 03.09.2017, 15:10h
  • "Aber dies müssen wir wieder lernen, auch in einfachen Worten zu erklären und zu vermitteln..."
    Es ist immer wieder interessant, wenn Leute, die selbst eine kaum verständliche Sprache nutzen (um vermeintlich dümmere Menschen auszuschließen ?!) Ratschläge geben wie eine einfache/re Sprache zu nutzen.
    Normalbürger können mit diesen ganzen Gerede wenig anfangen, und die Aktivist*innen warten doch nur darauf, dass jemand einen verbalen Fehler macht aufgrund dessen man ihn oder sie dann aufhängen kann.

    Mach nur so weiter, wie viele Satgnägel braucht es noch ?! Die Leidtragenden werden die sein, die sich diese ganzen Diskussionen gespart hatten und einfach nur in der Mitte der Gesellschaft vernünftig leben wollten - es muss niemanden erstaunen, wenn sich ein Großteil abwendet anstatt sich weiter mit einer Szene zu beschäftigen, die sich immer weiter von der Realität entfernt
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#23 Hantewi
  • 03.09.2017, 15:33h
  • Antwort auf #22 von Realitaetverpasst
  • "...um vermeintlich dümmere Menschen auszuschließen ?!..."

    "...eine kaum verständliche Sprache..."

    "...Normalbürger können mit diesen ganzen Gerede..."

    "...die sich diese ganzen Diskussionen gespart hatten..."

    "...einfach nur in der Mitte der Gesellschaft vernünftig leben wollten..."

    ...alles klar...

    "Dummheit" ist kein unverrückbarer Status, sondern immer selbstverschuldet. Wir leben in einer vernetzten Welt, in der Selbstbildung unbedingte PFLICHT ist.

    "Dummheit" ist das größte aller Übel. "Dummheit" ist verantwortlich für alle üblen Entwicklungen, die wir zur Zeit auf der Welt beobachten können.

    Die vermeintliche "Dummheit" ins Spiel zu bringen, um kluge Menschen und ihre Bemühungen für eine bessere Welt zu diskreditieren, ist längst entlarvt:

    de.wikipedia.org/wiki/Dunning-Kruger-Effekt

    "... Wenn jemand inkompetent ist, dann kann er nicht wissen, dass er inkompetent ist. [] Die Fähigkeiten, die man braucht, um eine richtige Lösung zu finden, [sind] genau jene Fähigkeiten, die man braucht, um eine Lösung als richtig zu erkennen.

    David Dunning..."

    Die Wahrheit ist: "Dumme" Menschen sollten sich raushalten, wenn sie etwas nicht verstehen und schweigen.

    "Dummheit" ist KEIN Argument! Nie. Auch nicht GEGEN gesellschaftlichen Fortschritt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #22 springen »
#24 SoziologeAnonym
  • 03.09.2017, 17:19h
  • Antwort auf #7 von Isaak
  • "Butler ist eine Akademikerin von Weltrang und sollte über fünftklassige Polemik-Kompilationen von irgendwelchen No-Names eigentlich guten Gewissens hinwegsehen können."

    Wahrheit hängt nicht von Titeln oder Positionen ab, sondern von Argumentationen.

    Genau das ist wissenschaftlicher Diskurs.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #7 springen »
#25 SoziologeAnonym
  • 03.09.2017, 17:23h
  • Antwort auf #10 von Traumzerstörerin
  • "Dumme Studenten, haben sich wohl zu viel auf neurechten Internetseiten herumgetrieben"

    Wenn 99% der Soziologie-Studierenden aller Geschlechter und sexuellen Orientierungen und übrigens auch immer mehr Soziologie-Dozenten nicht (mehr) viel von Gender-Studies halten, sollte man vielleicht mal überlegen, ob wirklich die 99% dumm sind und alle "neurechts" sind oder ob nicht vielleicht die anderen (wenn auch mit besten Absichten) auf dem Holzweg gelandet sind.

    Aber es ist typisch für diese Klientel, dass sie sich (wie alle fanatisierten Geister) für unfehlbar halten und nicht mal in Erwägung ziehen, im Unrecht sein zu können. Statt auf die Argumente der anderen einzugehen, werden null Argumente genannt und stattdessen einfach die anderen als dumm tituliert.

    Über wen sagt das wohl mehr aus?!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #10 springen »
#26 CumulonimbusAnonym
  • 03.09.2017, 18:14h
  • Antwort auf #24 von Soziologe
  • "Wahrheit hängt nicht von Titeln oder Positionen ab, sondern von Argumentationen."

    Das ist richtig. Das Problem mit gewissen Debattanten ist aber, dass sie meinen, mit Argumenten, die bereits dekonstruiert wurden, zu punkten. Im Gegenzug verwechseln sie Fakten mit Argumenten.

    "Genau das ist wissenschaftlicher Diskurs."

    Wenn es denn so wäre. Das Obengenannte bietet allerdings keine Diskussionsbasis.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #24 springen »
#27 goddamn liberalAnonym
  • 03.09.2017, 18:29h
  • Gratulation an Bodo Niendel für die klarsichtige Analyse!

    In welche reaktionären Abgründe der Homophobie und des Anti-Semitismus queer theory, die keine ist, führen kann, zeigt Jaspir Puar, die dem Antisemitismus nachgestaltete Verschwörungstheorien über 'Pink money' (wie war das gerade mit dem niedrigeren Einkommen?) und 'Pink Washing' verbreitet.

    Hier sieht man sie im Libanon (Strafgesetz gegen uns), gesponsort von einem Prinzen des mörderischen saudischen Feudalismus (Todesstrafe gegen uns), ihren strukturellen Antisemitismus und ihre Homophobie verbreiten:

    www.youtube.com/watch?v=6a0Dkn3SnWM
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#28 Hantewi
  • 03.09.2017, 18:54h
  • Antwort auf #25 von Soziologe
  • "...Wenn 99% der Soziologie-Studierenden aller Geschlechter und sexuellen Orientierungen...nicht (mehr) viel von Gender-Studies halten..."

    Dieses "Argument" bringen Sie bereits zum zweiten mal...belegen Sie diese 99% bitte.

    "...Aber es ist typisch für diese Klientel, dass sie sich (wie alle fanatisierten Geister)..."

    Soll das "Klientel der fanatisierten Geister" jetzt von mir ebenfalls für ein Argument gehalten werden?

    Soll die Information, dass "Sie Soziologe sind" jetzt von mir für ein Argument gehalten werden?

    Ich warte nach wie vor auf Ihre Argumente.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #25 springen »
#29 Hantewi
  • 03.09.2017, 19:03h
  • Antwort auf #6 von Soziologe
  • "Die ist nicht reaktionär geworden, sondern die benennt einfach die Probleme der heutigen Gender-Studies und Queer-Studies, womit sich irgendwelche Leute, denen es nicht um die Sache, sondern nur ums Kämpfen geht, profilieren wollen...."

    Aha...

    "...Hätten die dieses Thema nicht, würden die eine andere Sau durchs Dorf treiben, weil es einfach Menschen gibt, die nur glücklich sind, wenn sie widersprechen können und die aus Prinzip gegen alles sind...."

    Soso...

    "...Spielplatz ihrer Eitelkeiten machen...."

    schon gut...

    "...Wer z.B. Leuten Schreibweisen vorschreiben will, die nicht nur beim Schreiben lästig sind, sondern auch das Lesen verkomplizieren, verkennt nicht nur... verschreckt oder gar vertreibt...."

    DAS ist natürlich ein echtes "Argument"...

    "...Manche sind bereits so sehr in ihrer Ideologie fanatisiert, dass es ihnen gar nicht mehr um die Sache geht, sondern nur noch darum, ihren Kampf zu gewinnen und ihre Ideologie, die oft jeglichen Realitätsbezug verloren hat, durchzudrücken...."

    "argumentativ" sehr fundiert...

    "...Die Gender-Studies und Queer-Studies führen sich selbst mit ihrem selbstverliebten, überlegenen Gehabe ad absurdum und verschrecken Menschen, statt sie auf unsere Seite zu ziehen...."

    ...

    Again: Ich warte immer noch darauf, dass Sie beginnen, zu argumentieren.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #6 springen »
#30 TraumzerstörerinAnonym
  • 03.09.2017, 19:34h
  • Antwort auf #25 von Soziologe
  • Die Studie mit 99% will ich sehen, besonders das verschiedene queere Gruppen zufällig auch alle die 99% Einigkeit hatten ;)

    " Statt auf die Argumente der anderen einzugehen, werden null Argumente genannt und stattdessen einfach die anderen als dumm tituliert. "

    Die meisten Menschen, die Angst vor dem Wort Gender haben, sind leider auch dumm, denn sie erkennen ihr eigenes Identitätskonzept nicht, sie halten es für selbstverständlich, angeboren oder als ein Produkt des nicht vorhandenen Gesunden Menschenverstands(Was zur Hölle soll das sein?)

    Und manche Witze über Gender-Themen sind auch einfach schlecht und heute nicht mehr angebracht, z.B. über das Gespräch im Kolosseum mit der Gebärmutter kann ich heute nicht mehr lachen, denn das Thema rückt in die Realität vor. Damals war das vielleicht lustig, heute einfach nur noch zum schmunzeln:

    www.youtube.com/watch?v=GryQiamGxpY

    Früher haben die Leute auf der Straße auch gesagt, "Haha guck mal ein Neger!" ich glaube, das würde heute auch niemand mehr machen, zumindest jemand mit wenigstens etwas Bildung.
    Und heute gibt es immer noch Leute, die Schreiben unter einem Artikel über Transsexualität z.B. "Und ich bin ein rosa Einhorn im Körper eines Magermilch-Joghurt hihi!" Solange jemand noch so etwas schreibt, sind die Leute noch lange nicht genug mit dem Thema genervt worden, ob sie wollen oder nicht.
    Was liest man noch so, bei Frauen aus der Politik? z.B. "Die alte muss mal wieder richtig gefickt werden!"
    Oder letztens hier auf der Plattform, ein Mann der Frauen schlägt (Es waren 2 Lesben), der sei kein richtiger Mann argumentierte jemand, der sich aber dann dafür entschuldigte. Das ist uraltes Gedankengut, wo Männer um ihre anerkannte Männlichkeit fürchten sollen, und nicht der Gewaltakt gegen einen Menschen an sich, sondern das Geschlecht des Opfers dazu führt, dass er verurteilt wird. Der Täter wird als Feigling verharmlost und als Aussätziger gebrandmarkt, während die gleiche Handlung gegen einen Mann als legitime Konfliktbewältigung, gar mutiger Wettbewerb gesehen wird. Solange solche Ansichten noch herumgeistern, brauchen wir Gender-Studies, die sich darum kümmern diese Dinge zu analysieren, damit dieser kulturelle Schrott auf dem Scheiterhaufen landet.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #25 springen »

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