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Kommentare zu:
Patsy, Butler, Schwarzer: Raus aus der Binnenperspektive!


#41 TheDadProfil
  • 04.09.2017, 21:19hHannover
  • Antwort auf #38 von Aktualisierung
  • ""Wenn wirklich einige Soziologie-Studenten meinen, gender-studies seien nicht mehr notwendig, dann erschreckt mich das.""..

    Dazu müßte man dann mal wissen um welche Uni sich das handelt ?

    Denn wenn die sich dann auf einer "katholischen Universität" herumtreiben um später in dieser "katholischen Sozial-maschinerie" zu arbeiten, dann mag das vielleicht sogar stimmen ?
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#42 AktualisierungAnonym
#43 AktualisierungAnonym
#44 AktualisierungAnonym
#45 ursus
  • 04.09.2017, 22:40h
  • Antwort auf #42 von Aktualisierung
  • "Deswegen schrieb ich, dass nicht jede/r privilegiert IST(!) Dass das eine Entscheidung sein soll, steht bei mir nirgendwo"

    okay, ich beharre nicht auf der formulierung der "entscheidung", aber es geht doch um etwas recht ähnliches. du schriebst:

    "Sicherlich gibt es solche, die sich mit ihrer Hautfarbe als privilegiert fühlen, aber: nicht alle haben diese Einstellung und nicht jeder ist es."

    weiße SIND in deutschland (zumindest was diesen aspekt angeht) in der regel privilegiert. ich hatte konkrete beispiele für diese privilegien genannt. die haben nichts damit zu tun, ob die weißen sich individuell privilegiert "fühlen" oder nicht.

    dieses privilegiert-sein ist nach meinem verständnis keine frage der individuellen (!) "einstellung", sondern einfach ein soziologischer fakt.

    man mag aber in frage stellen, ob der begriff "privilegien" an an sich klug gewählt ist, um diskriminierungsprobleme zu benennen.

    vorurteilsfrei, gerecht und höflich behandelt zu werden, sollte ja eigentlich kein "privileg" sein, sondern selbstverständliche normalität für alle menschen. das "privilegien" zu nennen und dadurch ethisch negativ zu besetzen, lässt es so aussehen, als ob respektvolle und gerechte behandlung etwas schlechtes wäre, das eigentlich NIEMAND verdienen würde, nur weil es MANCHEN nicht zuteil wird. ich halte das nicht für eine besonders kluge perspektive.
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#46 TraumzerstörerinAnonym
  • 04.09.2017, 22:42h
  • Wie soll man mit Durchschnittsdeutschen bitte über Rassismus reden, die haben in der Regel keine "Racial Awareness"

    Fragt man die nach folgenden Dingen, kommt immer die selbe Antwort:

    Rasse? Ich bekenne mich zu Deutschland!

    Ethnie? Ich bekenne mich zu Deutschland?

    Kultur? ICH BEKENNE MICH ZU DEUTSCHLAND!

    Und das erwarten sie auch von allen, die sie als Ausländer betrachten, denn wer hier irgendwie auffällt und abweicht, den will man hier nicht haben. Bloß keine fremden Sitten, Essensregeln, Kleidung, Religionen oder so, Integration ist für Deutsche wohl in erster Linie sich zum Deutschtum zu bekennen, was auch nur wieder so eine Bodenlose Farce ist.

    Durchschnittliche Deutsche betonen gerne, dass es Rassen doch gar nicht gebe, wie vermischt wir alle doch angeblich seien, in Wahrheit ist ihnen eines aber sehr wichtig, eben dieses Bekenntnis zum Deutschtum, denn wer das nicht annehmen will, solle doch bitte gehen. Ich würde sagen, die Leute sind gar nicht so mega große Rassisten hier, sie sind in erster Linie extreme Nationalisten, was ich persönlich als nicht weniger schlimm empfinde. Siehe Naidoo, der wegen seines Bekenntnisses zu Reichsbürgerideologie von den Rechten gefeiert wird, egal wie er aussieht oder heißt.
    Auch ein Krasses Beispiel, wie die allgemein sehr transfeindlichen Deutschen plötzlich sich wandeln, wenn man ihre verkorkste Pseudo-Kultur lobt, ist Monika Donner, einfach mal nach dem Namen googeln. Ich bin immer erstaunt, als welcher Ecke die Rechten Unterstützung für ihre Sache anerkennen.

    Da fällt mir nur noch das zu ein:

    www.youtube.com/watch?v=533Pmhb1lQU
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#47 TheDadProfil
#48 TheDadProfil
  • 04.09.2017, 23:48hHannover
  • Antwort auf #44 von Aktualisierung
  • ""Ich als Lesbe wurde im Immobilienmarkt während meines single Zustandes auch diskriminiert.""..

    Man kann hier durchaus davon ausgehen daß lesbische Paare bei Vermietungen weit häufiger diskriminiert werden, als Singles..

    Ganz so wie Menschen die dann Namen wie Abramov, Ngkongo oder Abdulamin tragen..

    Noch ist diese Welt eben nicht so Bunt&Schön wie du sie Dir immer malst..
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#49 Hantewi
#50 TraumzerstörerinAnonym
  • 05.09.2017, 09:30h
  • Was geht denn hier ab? Spielen wir hier wieder "Ich bin aber diskriminierter als du!"?

    Sehr wohl kann sie als einzelne Lesbe bei der Wohnungssuche diskriminiert werden, denn wenn der Vermieter z.B. Sachen fragt wie "Und haben sie auch einen Freund?" könnte sie sich genötigt fühlen, sich zu outen, oder wenn sie keine Hemmungen hat, einfach selbstbewusst sagen, dass sie lesbisch ist.
    Wenn der Vermieter das nicht gut findet, z.B. weil er konservativer Christ, Moslem oder Biologist ist, dann wird er sich vielleicht denken: "Ah nee, die nehm ich lieber nicht, die ist psychisch instabil und kann nachher nicht ihre Miete zahlen, außerdem wenn die keinen festen Partner hat, dann zieht die eh bald aus, dann darf ich wieder jemand neues suchen, und wer weiß wie diese komische Lesbe die Wohnung hinterlässt. Nachher belästigt sie noch die männlichen Nachbarn mit ihrem Genderscheiß"

    Was mir bei dieser Diskussion hier nicht einleuchten will ist Folgendes: Jemand identifiziert sich als Black, das bezieht die Person aber nicht auf ihre Abstammung, bzw. Körperlichen Merkmale?
    Ich meine, den anderen Menschen ist es ja egal, wie man sich identifiziert, wenn man z.B. irgendwie, sei es nur leicht afrikanisch aussieht, ist man ja in Gefahr, von anderen deswegen Diskriminiert zu werden.
    Man ist dann nicht Black im Sinne einer Selbstidentifikation, aber muss sich trotzdem mit Diskriminierung gegen Schwarze auseinandersetzen? Finde ich irgendwie widersprüchlich.

    Würde ich gerne mal erklärt bekommen. Vielleicht kann "Aktualisierung"s Freundin was dazu sagen?
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