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  • 15. Juni 2005, noch kein Kommentar

Mit dem Internet bestens gerüstet für die Gay Pride-Saison: Wir nennen die wichtigsten Quellen zu Historie, E-Cards und Terminen.

Von Christian Scheuß

Die CSD-Saison ist im vollen Gange. Bevor es aber raus aus dem Schrank und rein in die Straße geht, gibt es einiges vorzubereiten. Wir haben die besten Quellen im Netz zusammen gesucht, um einen optimalen mentalen und inhaltlichen Start hinzubekommen.

Kümmern wir uns erst einmal um die Inhalte. Viele beklagen ja, dass heute kaum noch einer weiß, worum es beim CSD geht, dass nur Selbstdarstellung und Party zähle, aber keiner mehr wisse, wofür man auf die Straße gehe. Das gipfelt dann schon mal in der Frage: "Wer ist Christopher Street?" Der Unwissenheit begegnet das freie Onlinelexikon Wikipedia mit einem ausführlichen Beirag zum Stichwort Christopher Street Day. Neben den Ursprüngen in New York beschreibt die Enzyklopädie auch kompetent die Situation in Deutschland. Damit sind wir schon mitten in der Geschichtsaufarbeitung rund um den CSD. Als deutschsprachige Anlaufpunkte wären noch das Centrum Schwule Geschichte aus Köln zu nennen sowie das Portal Gaystation Auch international gibt es spannende Quellen. Exemplarisch ist das das Rainbow History Projekt aus Washington D.C. zu nennen. Unter Rainbowhistory sind einige Texte, O-Töne und Fotos von und mit bewegten Schwulen und Lesben versammelt. Die "Enzyklopädie für schwul-lesbische, Bisexuelle und Transgender-Kultur" ist ein redaktionell aufwändig gestaltetes englischsprachiges Portal, das vielfache Einstige in unsere gemeinsame Vergangenheit und Gegenwart bietet.

Apropos Gegenwart: Wann finden eigentlich welche Events wo statt? Eine wichtige Frage für den reisefreudigen homosexuellen CSD-Touristen. Alle Termine in Europa findet man auf der ILGA-Seite, der internationalen schwul-lesbischen Lobbyorganisation.

Die Regenbogenfahne ist ja inzwischen das wichtigste Symbol der Community. Welche Erkennungszeichen es sonst noch so gibt, wie sie entstanden sind und wo sie eingesetzt wurden bzw. werden, erfährt man übrigens unter History of Symbols.

Wer Freunde zur nächsten CSD-Parade einladen möchte, der kann Grußkarten verschicken. Erstaunlicherweise findet man auf Amazon ein paar dieser virtuellen Postkarten mit witzigen Gay Pride-Motiven. Und Ansichten von einer vergangenen Parade in Berlin zum Versenden finden sich unter CSD Berlin Cards

Zum Abschluß vielleicht noch ein eigens kreiertes CSD-Gedicht? Bitteschön!

15. Juni 2005