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Kommentare zu:
Jan Böhmermann darf über Jens Riewa scherzen – doch queer.de darüber nicht berichten


#1 PressefreiheitAnonym
  • 07.09.2017, 15:39h
  • Dranbleiben, wie kann es sein, dass queer.de nicht ausführlich über die Neo Magazin Royale berichten darf, wenn die betreffende Sendung selbst nicht beanstandet wird. Das ergibt doch gar keinen Sinn.
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#2 SanottheEhemaliges Profil
  • 07.09.2017, 15:52h
  • Das ist in der Tat ein Schlag gegen die Pressefreiheit. Bitte kämpft weiter und lasst Euch nicht entmutigen.

    Vielen Dank für Euere wichtige Arbeit. Wir brauchen Euch dringender denn je!
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#3 Ralph
  • 07.09.2017, 16:43h
  • In einem Staat, der es verbietet, über wahre Tatsachen (nämlich den Inhalt jener Böhmermann-Sendung und frühere Rechtsstreite zum Thema Riewa) zu berichten, gibt es keine Pressefreiheit.

    Die Antwort auf die Frage, weshalb Riewa nicht gegen Böhmermann bzw. dessen Sender vorgeht, ist einfach: Sie sind nicht schwul und passen deshalb nicht in Riewas Feindbild. Nicht minder einfach ist die Antwort auf die Frage, ob die Behauptung, jemand sei heterosexuell, bzw. ein Bericht über diese Behauptung ebenfalls verboten würde. Natürlich nicht. In Deutschland gilt es nicht als ehrenrührig oder geheimhaltungsbedürftig, dass jemand hetero sein könnte. Schwulsein aber gilt sehr wohl auch im Jahre 2017 noch immer als derart pervers und widerlich, dass es niemandem unterstellt oder über ihn vermutet werden kann, ohne denjenigen in seiner Ehre und Würde zu verletzen - jedenfalls dann nicht, wenn ein schwules Medium darüber wahrheitsgemäß berichtet. Was ich über Riewa denke, behalte ich für mich. Das LG Hamburg würde queer.de die Veröffentlichung meiner Meinung verbieten, denn sie ist für Riewa... sagen wir mal: nur wenig günstig.
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#4 TimonAnonym
  • 07.09.2017, 16:53h
  • Da queer.de ja keine Behauptungen aufstellt, sondern nur legale Aussagen anderer wiedergibt, solltet Ihr gegen diese Einschränkung der Pressefreiheit notfalls bis vors oberste Gericht gehen.

    Hier geht es um die Pressefreiheit als einen Grundpfeiler der Demokratie.
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#5 KomischAnonym
#6 Markusbln11Anonym
  • 07.09.2017, 17:19h
  • Danke Micha. Ihr seid Spitze. Dranbleiben.

    Es geht hier auch darum, ob wir Schwule und Lesben rechtlich genauso normal sind wie Heteros. Und dass wir Schwule und Lesben auch darüber sprechen dürfen.

    Kein Propagandaverbot a la Putin für uns LGBT* in Deutschland!! Keine Einschränkung der Pressefreiheit für Schwule und Lesben.
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#7 MattSAnonym
  • 07.09.2017, 17:28h
  • Würde man sich schon allein auf das Zitatrecht berufen, wäre diese Entscheidung des Gerichts mindestens fragwürdig.

    In angemessenem Umfang zu zitieren, ist IMMER erlaubt, wenn die Quelle legal ist, also z.B. nicht auf dem Index steht.

    Darum sollte der Weg in die Berufung erfolgversprechend sein.
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#8 Patroklos
#9 Stefan84Anonym
  • 07.09.2017, 23:30h
  • Das LG Hamburg ist dafür bekannt extremst pressefeindlich zu sein. Deshalb werden solche Klagen auch immer dort eingereicht
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#10 giliatt 2Anonym
  • 08.09.2017, 00:05h
  • Ob Jens Riewa nun schwul ist, war mir schon immer herzlich egal. Zum Anfang seiner Karriere vor Jahrenden war er uns ein Schwulen-TV-Schnuckel.
    Inzwischen etwas quampert geworden, hat er nun Bäckchen und wirkt nicht mehr so wunschgemäss frischfleischig, wie am Anfang. Wehrt sich aber gegen den Gay-Vorwurf.
    Seinen Job macht er gut. Er raspelt uns täglich unemotional die Nachrichten runter.
    Er muss sich nicht outen, denn sein Privatleben geht uns absolut nix an. Uns nicht und auch nicht Herrn Böhmermann. Letztgenannter darf gern Witze darüber machen, wie Riewa zwischen Bekenntnis und Wahrheit taumelt. Aber er ist definitiv der falsche Mensch dafür.

    Jan Böhmermann hatte sich bereits selbst disqualifiziert für seine weitere Medien-Präsenz, als er Erdogan einen Ziegenf..... nannte. Dümmer geht`s schlümmer, oder schlimmer nimmer: Er beleidigte damit die Gesamtheit der Muslime.

    Ich mag Riewa nicht, weil er nicht aufrichtig ist.
    Ich mag Böhmermann nicht, weil er überheblich ist.

    Ich mag KLARTEXT.
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#11 TheDudeProfil
  • 08.09.2017, 01:05hGöttingen
  • Lieber Herr Schulze,

    bitte am Ball bleiben. Sie leisten damit wichtige Arbeit und diese ganze Angelegenheit sollte meines Erachtens nach auch Anklang bei größeren Nachrichtenseiten finden.

    Danke!
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#12 stromboliProfil
  • 08.09.2017, 08:07hberlin
  • " Wenn ich verbreite, Helene Fischer sei heterosexuell, würde niemand auf die Idee kommen, das sei jetzt ein Gerücht über die Privatsphäre, und das dürfe ich nicht. Warum soll das bei der Behauptung, er sei möglicherweise homosexuell, anders sein?""
    BINGO!

    Und mit gerüchten ist es so..
    Wer verbreitet denn nun das gerücht, gewisse personen seien heterosexuell?
    Wer schützt die vor rufmord und seinesgleichen... kicher.
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#13 M von H aus LAnonym
  • 08.09.2017, 08:25h
  • Ganz 'einfache' Erklärung;
    NMR ist eine Satire Show, die betroffene Situation 'Wer bin ich' ist immer in einem stark durchironisierten Kontext eingebettet. Jetzt wird dort mit dem, anscheinend bekannten Reizthema, der Sexuellen Orientierung von Jens Riewa, bewusst und überspitzt umgegangen. Das der Wahrheitsgehalt der dort dargebotenen 'Informationen' in Richtung des absoluten Nullpunktes steuert ist jedem bewusst, ob im Studio, vor TV/Player, ob beteiligt oder unbeteiligt. Es ist bzw. soll witzig sein.
    Jetzt kommt Queer.de und hat sich, wie andere vor einiger Zeit schonmal, gedacht das man dass wohl genauer Wissen möchte. Jetzt nehmt ihr diese eine Information bzw. Annahme, entreißt sie dem gesamten Kontext und bettet sie auf einem 'seriösen' Nachrichtenportal für LGBTQ neu ein.
    Nun krankt das Medium Print/Online.txt aber an mehreren entscheidenden Punkten, Ironie und Sarkasmus journalistisch zu vermitteln, unabhängig davon wie viel Mühe in die Erklärung vorweg gegangen ist, ist eine Meisterleistung. Man muss sich nur mal als Gegenbeispiel vor Augen halten wie oft Der Postillion für bare Münze genommen wird und man merkt das der Mensch dazu neigt dem geschriebenen Wort einen höheren Gehalt an Wahrheit zu zurechnen. Desweiteren lesen viele Menschen nur die Titel, verbreiten bei weitergabe oder aufkommen der Thematik allerdings eine, für ihr gegenüber, gehaltvollere und vor allem meist eine vertrauenserweckendere Information. Dann bleibt noch die tatsache das eine TV- Show vor den Augen des Zuschauers einen Moment entstehen lässt der nachvollziehbar ist, im kontext Sinn ergibt und meist logisch aufgelöst wird. Ein Journalistischer Text ist aber immer eine aufarbeitung eines oder mehrerer Momente einer Einzelperson / einer Redaktion, die zwar versucht möglichst präzise und unvoreingenommen das geschehene wiederzugeben, daran aber spätestens scheitert wenn es um die vermittlung Audiovisueller Eindrücke geht. Und eben diese sind hier genau so wichtig für den Transport der Ironie wie ein Video eines Attentates um das Ausmaß der Brutalität zu begreifen.
    Als wäre all das aber nicht logisch genug, kommt jetzt noch hinzu das es Herrn Riewas alleinige Privatsache ist was er und mit wem er etwas in seiner Freizeit macht und ob er damit Öffentlich für eine Sache werben möchte. Punkt.

    Als kleinen Schlussgedanken, gewürzt mit einer Mutmaßung meiner seits und um das 'Warum wir, aber er nicht?' einmal direkt anzusprechen;
    Herr Riewa hat, wie soviele andere, bestimmt keine Lust sich mehrmals zu erklären insbesondere um so eine leidige und irrelevante Thematik. Er hat seinen Standpunkt dazu klar gemacht und durch das Fell, welches man sich als Person der Öffentlichkeit mit Sicherheit zulegt, hat er entschieden diese Angelegenheit so zu Regel. Außerdem maße ich an das er den kompletten Auftritt seines Kollegen, Herrn Zamperoni, nachträglich gesehen hat und durch scharfe Beobachtung den ironischen Gehalt bemerkt und verstanden hat, eventuell hat Herr Zamperoni sogar schlichtend/vermittelnd das ganze noch aufgeschlüsselt. Vielleicht aber musste er sogar von ganz alleine schmunzeln oder lachen, man weiß es nicht. Lediglich beim vorfinden dieses Artikels, da bin ich mir fast sicher, hat sich wohl kaum eine Miene verzogen sondern höchstens die Stirn gerunzelt.
    Hoffe ich konnte ein paar Denkansätze geben.
    Einen schönen Tag
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#14 Patroklos
#15 ursus
#16 Ralph
  • 08.09.2017, 12:55h
  • Antwort auf #15 von ursus
  • Wie wahr. Ein Mann, der öffentlich in einem Schmierenblatt über seine angeblichen Sexerlebnisse mit einer von ihm namentlich genannten Frau prahlt, ist -man möge mir meine antiquierte Einstellung verzeihen- kein Mann von Ehre und Anstand. Der Gentleman genießt und schweigt. Immerhin sind jetzt alle Frauen gewarnt: Wer mit diesem Proleten ins Bett geht, findet danach den eigenen Namen mit Benotung der Fickbarkeit in der Boulevardpresse wieder.
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#17 ursus
#18 AchsoAnonym
  • 08.09.2017, 13:27h
  • Dass es hier null um sein Privatleben geht, sollte doch nun wirklich jedem klar sein. Es geht darum, queere Medien mundtot zu machen. Grundsätzlich.

    Aber hier wird das als "komisch" im sinne von "lustig" kommentiert und weiter der Rollback gewählt.
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#19 stromboliProfil
#20 TheDudeProfil
#21 ArchäologeAnonym
  • 09.09.2017, 01:48h
  • Antwort auf #9 von Stefan84
  • Und das Oberlandesgericht Hamburg ist ebenso bekannt dafür, die Fehlentscheidungen der Vorinstanz aufzugeben. Rechtsmittel können durchaus lohnen.

    Übrigens bin ich erst durch Riewas Klage selbst darauf gekommen, worum es überhaupt geht ... Streisand-Effekt nennt sich das wohl.
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#22 OrthogonalfrontAnonym
  • 09.09.2017, 07:33h
  • Antwort auf #10 von giliatt 2
  • "Jan Böhmermann hatte sich bereits selbst disqualifiziert für seine weitere Medien-Präsenz, als er Erdogan einen Ziegenf..... nannte. Dümmer geht`s schlümmer, oder schlimmer nimmer: Er beleidigte damit die Gesamtheit der Muslime."

    Es gibt so einige Moslems die sagen, Erdogan sei überhaupt kein "richtiger" Moslem. Schon allein deswegen kann von einer Beleidigung aller Moslems Null die Rede sein. Oder willst du etwa sagen, Erdogan sei "der Islam". Falls ja wird deine Immunisierungstaktik sofort klar und wie lächerlich dein Versuch ist.
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#23 Ralph
  • 09.09.2017, 11:43h
  • Antwort auf #22 von Orthogonalfront
  • Lass Dich bitte nicht vom Thema ablenken. Hier geht es um die Presefreiheit in Deutschland, die von Jens Riewa und vom LG Hamburg bedroht wird, um nichts sonst. Es bringt sicher nichts, wenn jetzt aus der Diskussion ums Thema plötzlich eine Islamdebatte wird. (Ehrlich gesagt habe ich von der immer mehr um sich greifenden Neigung, jedwede Frage unter dem Gesichtspunkt abzuklopfen, ob wohl Muslime beleidigt sein könnten, die Schnauze voll.)
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#24 EisenhowerProfil
#25 schwuler NichtdtschrAnonym
  • 09.09.2017, 21:55h
  • Und noch eine Ergaenzung zu den vielen Kommentaren: das mit "stormy weather" hat nichts mit den Geschehnissen auf Florida zu tun, habe erst vor Kurzem davon erfahren, schrecklich. Ich bin kein Psycho oder so, dass ich Santigolds Lied erwaehnt habe ist rein zufaellig.
    Gruss
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#26 schwuler NichtdtschrAnonym
  • 09.09.2017, 22:20h
  • Antwort auf #25 von schwuler Nichtdtschr
  • Und noch eine weitere Ergaenzung: das Zitat "Dont be psychic or (...)" ist aus Nina Simones Lied "Do I move you?" :-) Hat was mit Sex zu tun. OutAndProud mit der Schaukel hatte vielleicht recht: ich trage meine Sexualitaet vielleicht doch ein bisschen zu offen zur Schau. Keine Ahnung, sollte jedenfalls ein Kompliment sein, das mit dem Lied von Nina Simone. :-)
    Gruss
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#27 giliatt 2Anonym
  • 09.09.2017, 23:23h
  • Antwort auf #15 von ursus
  • Jaja, die Bett-Granaten-Argumente des Jens Riewa hatte ich vergessen. Sie sollten die Homo-Vorwürfe entkräften.: Riewa pimpert den Sammelpokal der Musikszene MICHELLE.
    Das sind natürlich medienwirksame Vereinbarungen unserer Hofnarren, die uns verdeutlichen, wie billig die gesamte HEMD-HOCH-SZENE unserer "Stars" eigentlich ist.
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#28 schwuler NichtdtschrAnonym
  • 10.09.2017, 01:03h
  • Antwort auf #22 von Orthogonalfront
  • Du hast recht, damit hat er nur Erdogan vielleicht beleidigt, wenn der sich denn davon beleidigt fuehlt.
    Erdogan ist ein Monster, meine ehrliche Meinung, wie sie sich halt so nach Putschs entwickeln, "Macht gerochen" sozusagen, wahrscheinlich, dieser Erdogan. Und ich habe keine Ahnung, wer dieser Boehmermann? eigentlich ist, aber seine kindliche Macho-Schei*-Sprache mag ich trotzdem nicht. Aber muss mann ja auch nicht moegen. Und dieser Boehmermann? hat ja damit zu nichts aufgerufen oder so, ist ja, vielleicht, nur eine Beleidigung.
    Gruss
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#29 Ralph
  • 10.09.2017, 10:44h
  • Antwort auf #24 von Eisenhower
  • Ja klar - das Gleichbehandlungsgebot gilt nicht für Schwule und die Pressefreiheit nicht für ihre Medien. In den Prozessen um gleiche Bezahlung für mich durfte ich mir bis zum Kotzen anhören, dass das GG für Heten gemacht ist und nicht für Schwule, weil nämlich letztere auf Grund ihrer nicht der Fortpflanzung des deutschen Volkes dienenden Sexualität minderwertig seien, so das VG Neustadt, das OVG RLP, das BVG und -man beachte!- das Bundesverfassungsgericht. Erst seit die Richter di Fabio und Landau aus dem Bundesverfassungsgericht ausgeschieden sind, wird das dort anders gesehen. Erst seit die SPD ihre Mehrheit im Landtag RLP verloren hatte und der Unterstützung der Grünen bedurfte, werde ich bezahlt wie ein Heterosexueller. Und in Sachen Pressefreiheit: Es kann nicht sein, dass z.B. der "Spiegel" in gedruckter Form diese Freiheit genießt, als Online-Ausgabe aber nicht. Gleiches gilt für Nachrichtensendungen im Fernsehen (Pressefreiheit ja?) und als Livestream (Pressefreiheit nein?) Eine einzige bei Wikipedia zitierte Aussage reicht mir nicht, Internetmedien von der Pressefreiheit auszuschließen.
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