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Einzelkommentar zu:
Jan Böhmermann darf über Jens Riewa scherzen – doch queer.de darüber nicht berichten


#3 Ralph
  • 07.09.2017, 16:43h
  • In einem Staat, der es verbietet, über wahre Tatsachen (nämlich den Inhalt jener Böhmermann-Sendung und frühere Rechtsstreite zum Thema Riewa) zu berichten, gibt es keine Pressefreiheit.

    Die Antwort auf die Frage, weshalb Riewa nicht gegen Böhmermann bzw. dessen Sender vorgeht, ist einfach: Sie sind nicht schwul und passen deshalb nicht in Riewas Feindbild. Nicht minder einfach ist die Antwort auf die Frage, ob die Behauptung, jemand sei heterosexuell, bzw. ein Bericht über diese Behauptung ebenfalls verboten würde. Natürlich nicht. In Deutschland gilt es nicht als ehrenrührig oder geheimhaltungsbedürftig, dass jemand hetero sein könnte. Schwulsein aber gilt sehr wohl auch im Jahre 2017 noch immer als derart pervers und widerlich, dass es niemandem unterstellt oder über ihn vermutet werden kann, ohne denjenigen in seiner Ehre und Würde zu verletzen - jedenfalls dann nicht, wenn ein schwules Medium darüber wahrheitsgemäß berichtet. Was ich über Riewa denke, behalte ich für mich. Das LG Hamburg würde queer.de die Veröffentlichung meiner Meinung verbieten, denn sie ist für Riewa... sagen wir mal: nur wenig günstig.
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