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Kommentare zu:
Jan Böhmermann darf über Jens Riewa scherzen – doch queer.de darüber nicht berichten


#11 TheDudeEhemaliges Profil
  • 08.09.2017, 01:05h
  • Lieber Herr Schulze,

    bitte am Ball bleiben. Sie leisten damit wichtige Arbeit und diese ganze Angelegenheit sollte meines Erachtens nach auch Anklang bei größeren Nachrichtenseiten finden.

    Danke!
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#12 stromboliProfil
  • 08.09.2017, 08:07hberlin
  • " Wenn ich verbreite, Helene Fischer sei heterosexuell, würde niemand auf die Idee kommen, das sei jetzt ein Gerücht über die Privatsphäre, und das dürfe ich nicht. Warum soll das bei der Behauptung, er sei möglicherweise homosexuell, anders sein?""
    BINGO!

    Und mit gerüchten ist es so..
    Wer verbreitet denn nun das gerücht, gewisse personen seien heterosexuell?
    Wer schützt die vor rufmord und seinesgleichen... kicher.
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#13 M von H aus LAnonym
  • 08.09.2017, 08:25h
  • Ganz 'einfache' Erklärung;
    NMR ist eine Satire Show, die betroffene Situation 'Wer bin ich' ist immer in einem stark durchironisierten Kontext eingebettet. Jetzt wird dort mit dem, anscheinend bekannten Reizthema, der Sexuellen Orientierung von Jens Riewa, bewusst und überspitzt umgegangen. Das der Wahrheitsgehalt der dort dargebotenen 'Informationen' in Richtung des absoluten Nullpunktes steuert ist jedem bewusst, ob im Studio, vor TV/Player, ob beteiligt oder unbeteiligt. Es ist bzw. soll witzig sein.
    Jetzt kommt Queer.de und hat sich, wie andere vor einiger Zeit schonmal, gedacht das man dass wohl genauer Wissen möchte. Jetzt nehmt ihr diese eine Information bzw. Annahme, entreißt sie dem gesamten Kontext und bettet sie auf einem 'seriösen' Nachrichtenportal für LGBTQ neu ein.
    Nun krankt das Medium Print/Online.txt aber an mehreren entscheidenden Punkten, Ironie und Sarkasmus journalistisch zu vermitteln, unabhängig davon wie viel Mühe in die Erklärung vorweg gegangen ist, ist eine Meisterleistung. Man muss sich nur mal als Gegenbeispiel vor Augen halten wie oft Der Postillion für bare Münze genommen wird und man merkt das der Mensch dazu neigt dem geschriebenen Wort einen höheren Gehalt an Wahrheit zu zurechnen. Desweiteren lesen viele Menschen nur die Titel, verbreiten bei weitergabe oder aufkommen der Thematik allerdings eine, für ihr gegenüber, gehaltvollere und vor allem meist eine vertrauenserweckendere Information. Dann bleibt noch die tatsache das eine TV- Show vor den Augen des Zuschauers einen Moment entstehen lässt der nachvollziehbar ist, im kontext Sinn ergibt und meist logisch aufgelöst wird. Ein Journalistischer Text ist aber immer eine aufarbeitung eines oder mehrerer Momente einer Einzelperson / einer Redaktion, die zwar versucht möglichst präzise und unvoreingenommen das geschehene wiederzugeben, daran aber spätestens scheitert wenn es um die vermittlung Audiovisueller Eindrücke geht. Und eben diese sind hier genau so wichtig für den Transport der Ironie wie ein Video eines Attentates um das Ausmaß der Brutalität zu begreifen.
    Als wäre all das aber nicht logisch genug, kommt jetzt noch hinzu das es Herrn Riewas alleinige Privatsache ist was er und mit wem er etwas in seiner Freizeit macht und ob er damit Öffentlich für eine Sache werben möchte. Punkt.

    Als kleinen Schlussgedanken, gewürzt mit einer Mutmaßung meiner seits und um das 'Warum wir, aber er nicht?' einmal direkt anzusprechen;
    Herr Riewa hat, wie soviele andere, bestimmt keine Lust sich mehrmals zu erklären insbesondere um so eine leidige und irrelevante Thematik. Er hat seinen Standpunkt dazu klar gemacht und durch das Fell, welches man sich als Person der Öffentlichkeit mit Sicherheit zulegt, hat er entschieden diese Angelegenheit so zu Regel. Außerdem maße ich an das er den kompletten Auftritt seines Kollegen, Herrn Zamperoni, nachträglich gesehen hat und durch scharfe Beobachtung den ironischen Gehalt bemerkt und verstanden hat, eventuell hat Herr Zamperoni sogar schlichtend/vermittelnd das ganze noch aufgeschlüsselt. Vielleicht aber musste er sogar von ganz alleine schmunzeln oder lachen, man weiß es nicht. Lediglich beim vorfinden dieses Artikels, da bin ich mir fast sicher, hat sich wohl kaum eine Miene verzogen sondern höchstens die Stirn gerunzelt.
    Hoffe ich konnte ein paar Denkansätze geben.
    Einen schönen Tag
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#14 Patroklos
#15 ursus
#16 Ralph
  • 08.09.2017, 12:55h
  • Antwort auf #15 von ursus
  • Wie wahr. Ein Mann, der öffentlich in einem Schmierenblatt über seine angeblichen Sexerlebnisse mit einer von ihm namentlich genannten Frau prahlt, ist -man möge mir meine antiquierte Einstellung verzeihen- kein Mann von Ehre und Anstand. Der Gentleman genießt und schweigt. Immerhin sind jetzt alle Frauen gewarnt: Wer mit diesem Proleten ins Bett geht, findet danach den eigenen Namen mit Benotung der Fickbarkeit in der Boulevardpresse wieder.
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#17 ursus
#18 AchsoAnonym
  • 08.09.2017, 13:27h
  • Dass es hier null um sein Privatleben geht, sollte doch nun wirklich jedem klar sein. Es geht darum, queere Medien mundtot zu machen. Grundsätzlich.

    Aber hier wird das als "komisch" im sinne von "lustig" kommentiert und weiter der Rollback gewählt.
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#19 stromboliProfil
#20 TheDudeEhemaliges Profil

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