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Berlin

Bundesverband der Schwulenberatungen gegründet

Schwule Beratungsstellen aus mehreren Teilen Deutschlands wollen sich über einen gemeinsamen Verband besser vernetzen.


Die Gründungsmitglieder: Martin Enders (Münster), Vera Uppenkamp (Bochum), Martin Heinze (Köln), Jörg Duden (Berlin), Marcel de Groot (Berlin), Ulrich Fuchshuber (München), Norbert Dräger (Frankfurt a.M.), Arno Oevermann (Bremen), Joachim Moldenhauer (Siegen)

  • 8. September 2017, 14:26h, noch kein Kommentar

Am vergangenen Freitag hat sich in Berlin der "Bundesverband für die professionelle Beratung schwuler Männer" gegründet. Zu den Gründungsmitgliedern gehören u.a. Rubicon e.V. Köln, Schwule Initiative Siegen e.V., Rat & Tat Zentrum Bremen, die Aids-Hilfe Frankfurt e.V., Sub e.V. München, Rosa Strippe e.V. Bochum, KCM Schwulenzentrum Münster e.V. und die Schwulenberatung Berlin.

Zwar vernetzten sich bereits seit vielen Jahren Schwulenberatungsstellen aus unterschiedlichen Bundesländern und Städten in regelmäßigen Treffen miteinander. Wegen steigenden Bedarfs an speziellen Beratungs- und Versorgungsstrukturen in allen Bundesgebieten hätten sich die bislang an den Vernetzungstreffen teilnehmenden Beratungseinrichtungen nun endlich dazu entschlossen, den Verband zu gründen.

Ziel dieses Verbandes sei es, die Vernetzung der in Deutschland tätigen Beratungsstellen weiter zu koordinieren, zu stärken und gemeinsame Aktivitäten zu entwickeln. Dies sei dringend notwendig, da laut aktueller Studien die psychischen Belastungen für die Zielgruppe höher sind als bei heterosexuellen Menschen – dies zeige sich u.a. an einer erheblich höheren Selbstmordrate bei LGBTI.

Da es in der Versorgung der Zielgruppe erhebliche Unterschiede zwischen den Bundesländern, insbesondere Flächenländern und Stadtstaaten, gebe, sei eine Verbesserung der Kooperation und eine Stärkung der vorhandenen Strukturen sinnvoll und notwendig. Eine Finanzierung über das Bundesministerium werde angestrebt. (pm/cw)