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Kommentare zu:
Streit um Hochzeitstorte: US-Regierung vergleicht Schwule mit Neo-Nazis


#11 JadugharProfil
#12 TheDadProfil
  • 08.09.2017, 22:31hHannover
  • ""Für einen Schwulen eine Hochzeitstorte zu backen, sei nach Ansicht des Justizministeriums genauso wenig akzeptabel, wie wenn ein Grafikdesigner gezwungen werde, für eine Neo-Nazi-Gruppe oder die fundamentalistische Westboro Baptist Church zu arbeiten.""..

    Interessantes "Argument"..
    Da wird dafür plädiert das Fundamentalisten das "Recht" haben andere Menschen entgegen der Verfassung zu diskriminieren, und dazu zieht man ausgerechnet eine andere fundamentalistische Organisation wie diese ""Westboro Baptist Church"" heran, deren Mitglieder sämtlich miteinander verwandt sind, und scheinbar die Homophobie im Land erfunden zu haben scheinen ?

    Ein "Christ" darf also nicht dazu gezwungen werden für diese Fundamentalisten zu arbeiten, aber selbst genau so fundamentalistisch sein ?

    Dieser Sessions gehört gleich mit verurteilt..
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#13 LinusAnonym
  • 09.09.2017, 08:59h
  • "US-Regierung vergleicht Schwule mit Neo-Nazis"

    Der Unterschied ist:
    Schwule schaden niemandem, sind gesetzestreu und wollen die Demokratie. Sie wollen nichts als frei sein und lieben können.

    Für Nazis gilt das alles nicht.

    Aber wer ernsthaft liebende Menschen mit hassenden Nazis vergleicht, ist schon so sehr dem Wahnsinn verfallen, dass Argumente eh sinnlos sind.

    Die Trump-Regierung ist eine Katastrophe für die USA und für die ganze Welt.
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#14 LaurentProfil
#15 monchichiAnonym
  • 09.09.2017, 20:49h
  • Naja so ist das halt auf dem planeten der AFFEN!
    Da werden menschenrechte als nazi propaganda definiert.
    Alle IHR die ihr diese monotheistische scheisse als religion unterstützt SOLLTET EUCH IN GRUND UND BODEN SCHÄMEN.
    Ich hab eh nie verstanden wie sich ein schwuler, nach all den verbrechen, die diese psycho mafia begangen hat,als christ bezeichnen kann,habt ihr denn keinen respekt vor all den opfern die dieser verein über die jahrhunderte an homosexuellen angerichtet hat.
    Na klar ,ignorieren und weiter mit der alten leier!!
    MONKEY BUISSNESS!!!!!!
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#16 giliatt 2Anonym
  • 10.09.2017, 00:27h
  • Das Thema mit der Hochzeitstorte hatten wir hier unlängst bereits besprochen. Damals allerdings aufgrund zweier lesbischen Auftraggeberinnen und vor Amtsübernahme durch den schauerlichen Donald Trump.
    Waren es damals 250.000 Dollar, zu deren Zahlung der Bäcker verurteilt wurde, weil er - aus religiösen Gründen - keine Lesbentorte backen wollte? Die ehrliche Begründung des Bäckers war dumm. Weshalb hat er nicht gesagt: "Nöh, keine Zeit, weil meine Kapazitäten ausgeschöpft sind."

    In Deutschland ist die Rechtslage anders. Der Geschäftsinhaber entscheidet, was und für wen er etwas macht. Er darf Aufträge ablehnen.
    Kein Konditor kann verknackt werden, wenn er sich weigert, einem Kunden zu Hitlers Geburtstag am 20. April eine Buttercremetorte zu backen mit knusprig karamelisietem Hakenkreuz obendrauf aus Mandelsplit.
    Jeder Diskothekenbetreiber kann seine Türsteher instruieren, damit sie sagen: "Du kommst hier nicht rein."
    Jeder Gastwirt hat das Hausrecht, um seine Gäste zu sortieren. Will er keine Neonazis oder Radieschenkommunisten oder AfDler, dann sagt er GO!
    Bekloppte unter den Wirten gibt es natürlich auch: Die chinesische Wirtin eines Lokals in T. (MV), stellte ihr Restaurant gewinnerwartend den Neonazis als Treffpunkt zur Verfügung. Und während sie Striche auf den Bierfilzen machte und sich freute über ihren Bierumsatz, diskutierten ihre Nutzer darüber, "wie man das Ausländerpack aus Deutschland verbannen könnte".....
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#17 TheDadProfil
  • 10.09.2017, 18:38hHannover
  • Antwort auf #16 von giliatt 2
  • ""In Deutschland ist die Rechtslage anders.Der Geschäftsinhaber entscheidet, was und für wen er etwas macht. Er darf Aufträge ablehnen.""..

    Das ist hier immer weder ausführlich diskutiert worden..
    Schon beim Artikel über diesen Homophoben Bäcker aus dem Jahr 2015..
    Auch in der BRD kann kein Anbieter eines "Massengeschäftes" mit der Begründung seiner "religiösen Gefühle" den Verkauf einer Torte an LGBTTIQ*-Menschen ablehnen !

    ""Kein Konditor kann verknackt werden, wenn er sich weigert, einem Kunden zu Hitlers Geburtstag am 20. April eine Buttercremetorte zu backen mit knusprig karamelisietem Hakenkreuz obendrauf aus Mandelsplit.""..

    Es ist doch immer wieder interessant mit welchen absurden Vergleichen hier hantiert werden muß, um den "Religioten" dann doch irgendwie Recht zu geben !
    Und das dann noch von Leuten die selbst teil der Community sind !

    Kommst Du eigentlich noch irgendwie klar ?

    Wie kommt man auf die absurde Idee eine Hochzeits-Torte mit denen von Nazis zu vergleichen ?
    Vor allem weil die Verwendung von Nazi-Symbolen ausdrücklich verboten ist ?

    Dieses "naja, das muß man doch verstehen"-Geseier ist schlichtweg unerträglich !
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#18 giliatt 2Anonym
  • 14.09.2017, 02:04h
  • Eine kleine Konditorei ist kein "Massengeschäft". Wohl würde die Firma MAGGI erfolglos klagen, wenn eine Lesbe deren Würzextrakt ungewünscht in ihre Suppe träufelt.
    Du, TheDad, hast hier mal wieder geglänzt durch Nichtverstehen meiner Beiträge.

    Damals und heute ging es mir darum, darzustellen, dass die Gesetzgebung in Amerika und Deutschland diesbezüglich unterschiedlich ist. Dazu holst Du das Verbot von Nazisymbolen aus der Kiste. Das war doch nur ein Beispiel.

    Die Rechtslage in der BRD ist so: Ein Taxifahrer hat eine uneingeschränkte Beförderungspflicht, es sei denn, der Gast ist so besoffen oder verstunken, dass Gefahr für das Gefährt besteht.
    Alle anderen Gewerbetreibenden haben das Recht, Aufträge abzulehnen. Der Diskobetreiber kann sagen: "Nee, du kommst hier nit rein." Verstösst er damit gegen das Diskriminierungsverbot der Nichtschlipsträger oder Turnschuhträger? Wohl kaum. Die vietnamesische Wirtin eines CHINA-Restaurtant in Terterow reagierte anders: Sie freute sich über die Bierumsätze, als sie die Neonazis als Stammgäste in ihr Lokal einliess, welche dann am Tisch und im Internet darüber diskutierten, die Scheiss-Fitschi-Ausländer wegzuhauen. Ja, ja. Seltsam. Ich würde beispielsweise eine Torte oder ein kaltes Büfett, die ein Alt-Kommunist der DDR bei mir in Auftrag gibt, ablehnen. Immerhin wollten die DDR-Bonzen mich nicht nach Bautzen ins Zuchthaus stecken, sondern in die STASI-Psychiatrie in Waldheim. Mit PDS oder LINKE habe ich daher wenig am Hut. Auch mit ernährungsgestörten Personen nicht. Nicht mit Vegetariern und auch nicht Veganern, die ihre Hunde mit Brennnesselblättern füttern.
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#19 TheDadProfil
  • 14.09.2017, 11:39hHannover
  • Antwort auf #18 von giliatt 2
  • ""Eine kleine Konditorei ist kein "Massengeschäft".""..

    Jedes Laden-Geschäft in dem Kunden einen freien Zutritt haben ist ein "Massen-Geschäft"..
    Das gilt sowohl für eine Konditorei als auch die Straßenbahn, in der ich im Gegensatz zu einer "Glaubensgemeinschaft" nicht Mitglied werden muß um Einlaß zu erhalten..

    Ich freu mich schon auf die absurde Gegenrede, Jedermann könne eine "Kirche" betreten und auch an einem "Gottesdienst" teilnehmen, was hier gar nicht zur Debatte steht..
    Denn dieser Jedermann erhält dann dort keinerlei Beteiligung an bestimmten Riten..

    ""Das war doch nur ein Beispiel.""..

    Ein damals wie heute unpassendes..
    Das wird auch durch Wiederholen nicht besser..
    Die Konditorei hat bislang in allen Instanzen vor den Gerichten verloren..

    Nun maßt sich das Justizministerium an in einer zwar legalen Stellungsnahme ihre "derzeitige Haltung", deren Existenz der derzeitigen politischen Führung geschuldet ist, Kund zu tun, um zu erreichen was die Gleichstellungs-Gegner immer erreichen wollen :

    Sie wollen die Gerichtliche Bestätigung ihrer Vorherrschaft im Staat als "Christen"..

    Damit verbunden der Alleinvertretungsanspruch dem sich dann ALLE Bürger zu unterwerfen hätten..
    Mithin die Installation eines "Gottesstaates" dem die Verfassung sowohl der USA als auch der BRD eine klare Absage erteilt hat, denn in beiden steht die Säkularität zwischen Staat und "Religion" festgeschrieben..

    ""Die Rechtslage in der BRD ist so: Ein Taxifahrer hat eine uneingeschränkte Beförderungspflicht, es sei denn, der Gast ist so besoffen oder verstunken, dass Gefahr für das Gefährt besteht.
    Alle anderen Gewerbetreibenden haben das Recht, Aufträge abzulehnen. Der Diskobetreiber kann sagen: "Nee, du kommst hier nit rein." ""..

    Da sind sie schon, die untauglichen Beispiele..

    Der Taxi-Chauffeur ist dazu verpflichtet, wie übrigens jeder andere Mensch auch, entweder die Polizei oder einen Krankenwagen zu informieren, wenn er auf eine "hilflose Person" trifft..
    Erst DANN kann er sich darauf berufen die Beförderungspflicht aus "triftigem Grund" abzulehnen..

    Und auch Disko-Betreiber können nicht einfach nach Gusto Zutritte verweigern, das zeigen diverse Prozesse die es dazu gab..

    Aber auch ein einmaliges Ablehnen eines Taxi-Kunden und die Eintritts-Verweigerung des Disko-Betreibers verändern NICHT den Grund-Charakter des Geschäftes, das auch nach solchen Ablehnungen ein "Massen-Geschäft" bleibt..

    Die Verweigerung MUSS auf "triftigen Gründen" basieren..

    Und genau darum dreht es sich hier..
    Ist der "Glaube" eines Betreibers eines Massen-Geschäftes "ein triftiger Grund", oder ist der "Glaube" dieses Betreibers KEIN Grund, um ein Geschäft verweigern zu dürfen ?

    Diese Frage haben bislang alle Gerichtliche Instanzen verneint..
    Es ist kein Grund..
    Und es darf hier sehr wohl vermutet werden, daß auch der Supreme Court das nach seinen Entscheidungen zur Diskriminierung nicht anders sehen wird..
    Auch nicht wenn sich ein Evangelikaler Minister einschaltet, dessen "Interessen" sich mit denen des Klägers decken, die darin bestehen alle Bürger in eine von ihnen bestimmte "Lebensweise" zu zwingen, und bei Nicht-Beachtung dafür diskriminieren zu dürfen..

    Es GIBT KEINE Gründe FÜR Diskriminierung !
    Aber es gibt jede Menge Gründe dagegen !

    ""Ich würde beispielsweise eine Torte oder ein kaltes Büfett, die ein Alt-Kommunist der DDR bei mir in Auftrag gibt, ablehnen.""..

    Immer wieder hübsch wie Du hier versuchst Untaugliches anzuführen..
    Du vergleichst hier "Glaube" mit politischer Ideologie..
    Politisches Ideologie kann man ablegen..
    Sexuelle Identität nicht !
    (insofern ist alt-kommunist auch gar kein zutreffender begriff)
    Man kann hier zunächst einmal davon ausgehen daß sich solche "Alt-Kommunisten" nicht ausgerechnet an Dich wenden würden..
    Und wenn sie dann doch auf jemanden wie Dich treffen, nehmen sie es hin, und gehen woanders hin..

    Muß hier aber ein Schwules Pärchen in eine andere Stadt oder auch nur einen anderen Stadtteil fahren, nur um einem "radikalem Christen" auszuweichen, oder gilt die Verfassung dann auch für dieses Schwule Pärchen ?
    Dürfen die überall dort einkaufen wo etwas angeboten wird, auch dann wenn es sich um so etwas spezielles wie eine Hochzeits-Torte handelt, oder muß der Staat, oder vielleicht auch wir selbst, eine zusätzliche Infrastruktur schaffen um die Versorgung aller Bürger mit allem Lebenswichtigem zu gewährleisten ?

    Du hast hier immer noch nicht die Dimension begriffen, um die es geht..

    Darf der Staat das zulassen ?
    Muß der Staat dagegen einschreiten wenn sich einzelne Bürger anmaßen andere Bürger zu diskriminieren ?

    Denn darum geht es hier..
    Es geht um die Diskriminierung die von einem Bürger einem anderem Bürger gegenüber ausgeht, und um die mittelbare Beteiligung des Staates daran, wenn er das zuließe..

    Das ist etwas völlig anderes, als wenn der Staat unmittelbar selbst diskriminiert..

    Und immer dann wenn es um die mittelbare Diskriminierung geht, die der Staat zuläßt, weil er Gruppen zugesteht ein solches "eigenes Recht" durchzusetzen, dann setzt hier die Verteidigungs-Maschinerie des
    "ach, die wollen doch nur spielen"
    ein, und Ein ums Andere Mal wird die eigene Freiheit und werden die eigenen Rechte mehr als bereitwillig sofort aus dem Fenster geworfen..

    Es gibt viele Gruppen die "eigenes Recht" im Staat durchsetzen..
    Nicht nur die "Kirchen", die mit ihrem Arbeitsrecht außerhalb der AGG's stehen..
    Jeder Verein hat "eigenes Recht" das auf dem BGB basiert, ebenso wie jede Beförderungsbedingung jedes Verkehrsanbieters auf diesem BGB basiert, und dort sind jeder dieser Gruppen Grenzen gesetzt, innerhalb derer sie sich bewegen müßen..

    Und diese Grenzen gilt es hier nun durchzusetzen..

    Da ist jedes
    "ich sehe das aber anders"
    eines Justizministers, das auf seiner eigenen Verdummbibelung basiert Fehl am Platz..

    Übrigens ist daß dann auch mal wieder ein wunderbares Beispiel dafür, wie die bestehenden realen Einflüße solcher "Religionen" auf die Gesetzgebung und die Rechtsprechung im Staat bestenfalls wahrgenommen, aber meistens einfach negiert werden..

    Hier versucht ein Justizminister SCHARIA durchzusetzen, oder ihr wenigstens mit der Stellungnahme zum Durchbruch zu verhelfen, und trotzdem gibt es auch hier immer noch Menschen die das nicht erkennen wollen..
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