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Polizeibericht

Tourist in Berlin-Schöneberg homophob beleidigt und bespuckt

Der 31-Jährige wurde auf dem Weg ins Hotel aggressiv aufgehalten. Da er sofort die Polizei alarmierte, konnten die beiden Tatverdächtigen festgenommen werden.


Der Vorfall ereignete sich in der Büowstraße in der Nähe des Regenbogenkiezes (Bild: Petteri Sulonen / flickr)

Ein Berlin-Tourist wurde in der Nacht zu Samstag aus einer fünf- bis sechsköpfigen Gruppe heraus homophob beleidigt. Der 31-Jährige war laut Polizeibericht gegen ein Uhr in der Bülowstraße in der Nähe des Regenbogenkiezes im Stadtteil Schöneberg unterwegs und befand sich auf dem Weg in sein Hotel.

Als er an der Gruppe vorbeilief, sollen sich zwei Männer dem 31-Jährigen in einer aggressiven Haltung in den Weg gestellt und ihm vor die Füße gespuckt haben. Außerdem so zeigte der Tourist später an, haben die Männer ihn schwulenfeindlich beschimpft.

Mutmaßliche Täter erkennungsdienstlich behandelt

Alarmierte Polizisten nahmen kurz darauf die beiden alkoholisierten Tatverdächtigen im Alter von 26 und 29 Jahren fest und ließen eine erkennungsdienstliche Behandlung durchführen. Wegen des Verdachts der homophoben Beleidigung wurde ein Strafermittlungsverfahren eingeleitet. Weitere Angaben zu den Tatverdächtigen machte die Polizei nicht.

Der Vorfall ist bereits die dritte mutmaßliche LGBT-feindliche Straftat, die die Berliner Polizei in diesem Monat meldet. Am vergangenen Sonntag wurde ein schwuler Mann im Großen Tiergarten an einen Baum gefesselt, geschlagen und homophob beschimpft (queer.de berichtete). Am Dienstagnachmittag kam es zu einem Übergriff auf eine trans Frau im Bezirk Neukölln (queer.de berichtete). (cw)



#1 Patroklos
  • 09.09.2017, 13:04h
  • Gut, daß in diesem Fall beide Täter von der Polizei geschnappt wurden. Trotzdem rückt dieser Fall die deutsche Hauptstadt wieder ins schlechte Licht und der Tourist wird es sich zweimal überlegen, ob er diese Stadt noch einmal besuchen wird.
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#2 TimonAnonym
  • 09.09.2017, 13:39h
  • Gut, dass die sofort geschnappt wurden.

    Jetzt müssen die aber auch entsprechend bestraft werden.
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#3 AchsoAnonym
  • 09.09.2017, 15:37h
  • Tja, wer in seiner "80% sind in Umfragen für uns Schwule"-Blase lebt, für den mag die Realität überraschend sein.

    AfD und CDU vollziehen lediglich politisch den Rollback, den es in der Gesellschaft schon lange gibt.

    Aber die community lehnt sich entspannt zurück und die Verbände trinken mit Bischöfen Kaffee. Ist ja alles gut.
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#4 seb1983
  • 09.09.2017, 16:50h
  • Antwort auf #3 von Achso
  • Junge Männer die Schwulen vor die Füße spucken dürften weit, weit weg vom CDU Wahlklientel sein, falls sie überhaupt wählen dürfen.
    Bist du hier in der Region als Schwuler zu erkennen, vielleicht noch mit Freund, wirst du höchstens angeguckt wie ein Auto und es wird getuschelt.
    In Köln, Frankfurt oder Berlin kann das schon ganz anders aussehen.

    Die alten Feindbilder CDU und Kirche machen mir da keine Angst mehr. Viel mehr sollte die "community" ein Auge auf neue Gefahren haben, und das sind für mich dann z.B Moscheen in denen massiv Hass gepredigt wird und deren Einfluss man in den Schulen bereits sehen kann.
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#5 Ralph
  • 09.09.2017, 18:25h
  • Antwort auf #3 von Achso
  • Die wachsende Akzeptanz einer immer größer werdenden Mehrheit hat leider eine starke Nebenwirkung: Sie steigert den Hass (bis hin zum tätlichen Angriff) der feindlichen Minderheit, der es intellektuell an Mechanismen mangelt, ihre Niederlage zu verarbeiten. Mitverantwortlich sind allerdings jene, die in Politik und Religion weiter und immer lauter Ausgrenzung und Entrechtung fordern, mögen sie von Storch, Seehofer, Marx, von Thurn und Taxis oder Papier heißen, zumal diese Ewiggestrigen sich von Gewalt gegen Schwule und Lesben nicht zu distanzieren pflegen.
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#6 OrthogonalfrontAnonym
#7 dlnplAnonym
#8 AchsoAnonym
#9 OrthogonalfrontAnonym
  • 09.09.2017, 23:01h
  • Antwort auf #8 von Achso
  • Du meinst die, die 40 jämmerliche Figuren zusammen bekommt, um ihren Hass-Bus zu bejubeln? Vergleich das mal mit den Hass-Moscheen. Denk nach! Falsche Vergleiche verschleiern nur die Gefahr, bis es zu spät ist!
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#10 AchsoAnonym