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Muskelkerle mit Riesenkolben

Der deutsche Trailer zum Tom-of-Finland-Film ist da

Das Biopic über den schwulen Künstler startet am 5. Oktober im Kino – der Film von Dome Karukoski ist offizieller finnischer Oscar-Beitrag.


Ab 5. Oktober auch in deutschen Kinos: Pekka Strang brilliert als Tom of Finland (Bild: MFA+ FilmDistribution)

Jeder kennt die ikonische, stilbildende Kunst von Tom of Finland, doch kaum einer die Geschichte des Mannes dahinter: Zurückgekehrt von der Front des Zweiten Weltkriegs erweist sich für Touko Laaksonen das Leben im Frieden ebenso als Krieg. Im Finnland der Fünfzigerjahre kann er als Homosexueller weder lieben, wen er will, noch sich selbst verwirklichen.

Immer der Gefahr einer strafrechtlichen Verfolgung ausgesetzt, die mit Schwulen rigoros umgeht, findet Touko Zuflucht im Zeichnen homoerotischer Bilder. Unter dem Pseudonym Tom of Finland tritt seine Kunst schließlich einen Siegeszug an. Der Künstler wird zur Symbolfigur einer ganzen Generation schwuler Männer.

Einflussreichste Figur der Schwulen-Kultur des 20. Jahrhunderts


Poster zum Film

Der preisgekrönte Filmemacher Dome Karukoski erzählt in dem spannenden Biopic "Tom of Finland" nicht nur über das Leben und die Arbeit der einflussreichsten Figur der Schwulen-Kultur des 20. Jahrhunderts, sondern bringt eine berührende Geschichte um wahre Liebe und das Recht auf persönliche Freiheit auf die Leinwand. In der Hauptrolle ist Pekka Strang zu sehen.

Der Film eröffnete 2017 das Göteborg Film Festival und gewann dort den FIPRESCI Preis. In Finnland kam er bereits am 24. Februar in die Kinos, seine Deutschland-Premiere feierte er im Juni beim Filmfest München (queer.de berichtete).

Vor dem offiziellen Kinostart am 5. Oktober hat der Filmverleih MFA+ nun den ersten deutschen Trailer veröffentlicht.

Direktlink | Offizieller deutscher Trailer zu "Tom of Finland"

Die Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW) zeichnete das bewegende Biopic mit dem Prädikat "besonders wertvoll" aus. "Mit hochgradig reflektierten Bildern und Szenen erschafft der Film ein großes Panorama mit historischer Perspektive, in der Kriegssituation und Sexualität auf irritierende Weise verbunden werden", heißt es u.a. in der Begründung.

"Tom of Finland" ist zudem der finnische Beitrag zu den Oscars für den Besten Fremdsprachigen Film. Die Auswahlkommission aus finnischen Filmexperten beschreibt den Film als "wunderschönes Porträt eines der international berühmtesten Finnen" und als ein "wunderbar arrangiertes und gefilmtes Stück Zeitgeschichte". Insbesondere hebt die Kommission die Interpretation von Touko Laaksonens einzigartigem Leben durch den Hauptdarsteller Pekka Strang hervor. (cw/pm)



#1 HeikkiAnonym
  • 11.09.2017, 18:51h
  • Eine gute Synchronisations-Firma hätte vielleicht sogar herausgefunden, wie man den Vornamen der Hauptrolle richtig ausspricht.
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#2 wiking77
#3 SanottheEhemaliges Profil
  • 12.09.2017, 08:00h
  • Antwort auf #2 von wiking77
  • Dass Manchen hier Respekt vor anderen Kulturen, wozu auch die Bemühung um korrekte Aussprache von Namen gehört, nicht so wichtig ist, wissen wir ja zur Genüge.

    Ich erwarte einen großartigen Film und freue mich schon darauf.

    Übrigens wieder einmal besonderen Respekt für Finnland: man stelle sich statt dessen vor, Deutschland würde einen solchen Film als Oscar-Beitrag abliefern. Richtig: reichlich unvorstellbar.
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#4 rangerAnonym
  • 12.09.2017, 15:36h
  • Puh, der Trailer ist mir ein Spur zu pathetisch. Ich hoffe, der Film ist nicht so.
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