Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?29667

Regenbogen-Protest

Berlin: Liberale Moschee schließt sich Initiative "Respect each other" an

Seyran Ateş hat den Beitrittt ihrer Ibn-Rushd-Goethe-Moschee zur Regenbogenaktion des Friedrichstadt-Palastes bekannt gegeben.


Seyran Ateş, die Initiatorin und Mitbegründerin der Ibn-Rushd-Goethe-Moschee, fordert an der Seite von André Puchta, dem Sprecher des Friedrichstadt-Palastes, Respekt ein (Bild: Pedro Becerra)

Die Ibn-Rushd-Goethe-Moschee hat sich der vom Friedrichstadt-Palast initiierten Aktion "Respect each other" angeschlossen. Mit der Initiative will das Revuetheater "Respekt gegenüber allen legalen Sicht- und Lebensweisen" zum Ausdruck bringen und die Verrohung der Diskussionskultur bekämpfen.

Seyran Ateş, die Initiatorin und Mitbegründerin der liberalen und für alle Religionen Moschee in Berlin-Moabit, erklärte am Wochenende bei einem Besuch des Friedrichstadt-Palastes, die Initiative zeige deutlich, wofür das Theater nach seiner wechselvollen Geschichte heute stehe – nämlich "für Demokratie, Freiheit und Vielfalt". Intendant Dr. Berndt Schmidt, der die Initiative im August 2016 ins Leben gerufen hatte, ergänzte: "Das Böse gewinnt nicht, weil es stärker ist, sondern immer nur, wenn das Gute vor sich hindöst und sich nicht in den Weg stellt."

Das Symbol der Initiative orientiert sich an der Regenbogenfahne, die 1978 als Zeichen der LGBT-Bewegung in San Francisco von Gilbert Baker entworfen worden war. Allen Farben des Regenbogens wird in den sogenannten "Colours of Respect" eine symbolische Bedeutung zugeordnet (mehr Infos auf der Website des Friedrichstadt-Palastes). Die Farben seien "keiner bestimmten gesellschaftlichen, politischen oder sexuellen Richtung verpflichtet. Sie sind ein unabhängiges, politisch neutrales Statement für alle, die sich gegenseitigem Respekt verpflichtet fühlen", so der Friedrichstadt-Palast. Die Symbolik kann von jeder Person beispielsweise auf Websites geteilt werden, um deutlich zu machen, dass man für Respekt eintritt.


Der Initiative haben sich bereits mehrere Organisationen wie der Deutsche Beamtenbund Berlin, der Außenwerber Wall GmbH oder das Berufliche Qualifizierungsnetzwerk für Migrant*innen angeschlossen. (cw)



#1 wiking77
  • 11.09.2017, 16:37h
  • vergebliche Liebemüh. Der Mainstream-Islam ist nicht lieberal und hat in den wenigtsten Fällen Respekt for Schwule.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 OrthogonalfrontAnonym
#3 AlleAnonym
#4 wiking77
  • 13.09.2017, 22:54h
  • wie ist das eigentlich, wenn ein schwuler Muslim ins Paradis kommt? Vielleicht kann da ein liberaler islamischer Theologe weiterhelfen?

    Wird der homosexuelle Muslim, dann heterosexuell um mit den über 70 Jungfrauen (huris) Umgang zu haben, oder gibt es für ihn männliche Huris, also junge Männer? Solche Fragen sollten im modernen Islam durchaus erörtert werden, denn der Genuss im Paradies ist ja schließlich das irdische Ziel, all das Streben für einen Muslim, der seinen Glauben ernst nimmt? Wenn also für einen homosexuellen Muslim der Lohn des Paradieses der Genuss von 72 jungen Männern ist, da wäre das ja durchaus ein Grund auch für viele schwule Männer zum Islam zu konvertieren.
  • Antworten » | Direktlink »
#5 TheDadProfil
  • 14.09.2017, 10:41hHannover
  • Antwort auf #4 von wiking77
  • ""wie ist das eigentlich, wenn ein schwuler Muslim ins Paradis kommt? Vielleicht kann da ein liberaler islamischer Theologe weiterhelfen?""..

    Erster Gedanke :
    Absurd..

    Offenbart diese Spekulation doch zuerst,
    Du glaubst vielleicht sogar an derlei Unsinn..
    Und dann selbst ohne daran zu glauben, Du weißt so wenig davon..

    Von 70 "Jung-Frauen" ist im Koran nämlich nirgendwo die Rede..

    Gäbe es also so etwas wie ein Nachleben nach dem Tode in einem Paradies, dann würde der dort aufgenommene Schwule Mann nicht seine sexuelle Identität "wechseln" um fortan in der "einzig richtigen" Art Vergnügen zu empfinden..

    ""Solche Fragen sollten im modernen Islam durchaus erörtert werden""..

    Solche Fragen sind selbst im von Dir so als "Mainstream-Islam" längst geklärt..

    Du weißt nur nichts davon..

    ""Wenn also für einen homosexuellen Muslim der Lohn des Paradieses der Genuss von 72 jungen Männern ist, da wäre das ja durchaus ein Grund auch für viele schwule Männer zum Islam zu konvertieren.""..

    Wie absurd..
    Das kommt dann um die Ecke wie die Idee der Abgeordneten im NRW-Parlament, die Drohkulisse zu formulieren eine "Kommunion für Ungläubige" als Folge der Ehe-Öffnung zulassen zu müssen..

    Warum sollten sich Menschen einem "alternativem Glaubenskonzept" zuwenden, wenn sie schon Eines habe, oder wenn sie sich dazu entschlossen haben, Keines zu haben ?

    Weil Deiner unreflektierten Idee nach ein Leben ohne Glaubenskonzept sinnlos sei, denn die Aussichten auf die "Zeit danach" seien so düster ?

    Die Aussicht auf eine erfundene Hölle ist kaum freundlicher, und die damit verbundene Aussicht auf ein "jüngstes Gericht" nicht wirklich besser..

    Obwohl man gerade letzteres auch hier vielen Menschen gönnen muß, denn dann müßten sie sich für derlei Unsinn auch irgendwann tatsächlich mal verantworten..
  • Antworten » | Direktlink »
#6 wiking77
  • 15.09.2017, 06:43h
  • Antwort auf #5 von TheDad
  • Guten Morgen! So licht- und glanzvoll ein Teil Deiner Beiträge sind, aber hier spreche ich Dir die Kompetenz zu diesem Thema.

    Als islamischer Ungläubiger, als Kuffar, wirst Du schwerlich Einblick in ein zentrales islamisches Dogma haben. Ein Automechaniker ist ja auch nicht qualifiziert einen Maßanzug zu schneidern.

    Aber dennoch: das Thema Paradis und Islam und wie schwule muslimische Gläubige im Paradis geniesen ist sehr interessant. Denn so wie die Christen an die Auferstehung und die aufnahme im Himmelsreich anstreben, die Buddhisten das Nirwana usw. so ist es das größte Ziel der Moslems im Paradis zu sein und sich mt über siebzig Huris (paradisische Jungfrauen) sexuell zu vergnügen. Die islamische Frömmigkeiten, die fünf Säulen des Islams, die islamischen Riten alles ist doch drauf ausgelegt, dass der Gläubige wenn er das strikt einhält als Lohn Allahs ins Paradis eingeht. Ohne diese Verheißung fällt beim Moslem die Motivation weg sich an die Regeln des Qrans zu halten. Und was ist, wenn ein Moslem alles peinlich einhält, hier auf Erden homosexuell nicht "sündigt"? Dann geht er ins Paradis ein und Bekommt als Belohnung .... Jungfrauen mit denen er sich heterosexuell vergnügen kann? Soll das der Lohn sein? Oder kriegt er im Paradis dann männliche Huris? Oder wird er im Paradis heterosexuell sein, damit er sich mit den paradisischen Jungfrauen vereinigen kann? Wenn i ch ein liberaler und schwuler Moslim wäre, dann ist das gar nicht so lächerlich, wie unser Daddy hier in plumper Weise das ganze Abtut, sondern es ist entscheidend.
  • Antworten » | Direktlink »
#7 TheDadProfil
  • 15.09.2017, 11:49hHannover
  • Antwort auf #6 von wiking77
  • ""sexuell zu vergnügen.""..

    An Dir merkt man immer wieder wohin "Religion" verbunden mit "Frühsexualisierung" führen kann..

    Es geht keineswegs nur darum sich mit den 70 "Jungfrauen", die in der Übersetzung aus dem abrabischem Original des Koran eher als "junge Unschuldige", unter denen sich dann auch Jungen befinden, "sexuell" zu "vergnügen"..
    die stehen auch nicht einfach mal so zur Verfügung dafür, sondern sie sorgen für Labsal, umsorgen den Aufgenommenen..
    sind "dienstbare Geister"..

    Diese Idee des "sexuellen Vergnügens" ist schlichtweg ein Erfindung einiger "Islam-Kritiker", wahrscheinlich aus der "katholischen" Ecke, die sich den "islamischen Himmel" dann doch lieber als lasterhafte Analogie zu ihrer Hölle vorstellen wollten um es zu diskreditieren..
    Der "Muslim" kommt ja gar nicht wirklich in einen Himmel, denn er treibt es dort immer noch wild..

    Diese absurde Idee hat sich bei Dir festgesetzt..
    Sie gefällt Dir..
    Was hier nun dazu führt eine Art "philosophischer Abhandlung" darüber zu verfassen, wie es wohl sein könnte, wenn der geneigte Schwule zum Islam konvertierte, und es dann noch erreichen könnte so "Gott-gefällig" zu leben, daß ihm der Weg ins Paradies nicht versperrt bliebe..

    Es bleibt absurd..

    ""Ohne diese Verheißung fällt beim Moslem die Motivation weg sich an die Regeln des Qrans zu halten.""..

    Und ?
    Der Weg des "Katholiken" in den Himmel ist Dir zu anstrengend ?
    oder fehlt Dir hier in der Belohnungs-Strategie die Aussicht aufs Poppen ?

    ""Wenn i ch ein liberaler und schwuler Moslim wäre,""..

    ..dann würdest Du dir darüber gar nicht den Kopf zerbrechen, denn im Gegensatz zu den "Katholiken" und vielen anderen "christlichen Strömungen" gehört für den Muslim die Sexualität zum Leben dazu, und damit auch selbstverständlich zum Paradies, während diese "Christen" diese Sexualität ganz auf die Zeugung von Nachkommenschaft verengen..
    Die ist im Himmel aber nicht notwendig..
  • Antworten » | Direktlink »
#8 TheDadProfil
#9 wiking77
  • 15.09.2017, 12:37h
  • Antwort auf #8 von TheDad
  • nun ich und vermutlich viele hier halte Dich nicht für dafür kompetent islamische Exegese zu betreiben. Du magst zu vielem Deinen Senf geben können, aber zu Islam, insbesondere Paradis und Huris ganz gewiss nicht.

    Im Qran und in der Sunna ist es zweifelsfrei, dass Eingeher ins Paradis dort auch Genuss, sexuellen Genuss finden, bei den Huris, den paradisischen Jungfrauen. Es gibt genügend islamische Zeugnis, die sexuellen Genuss im Paradis nahelegen, (siehe den 54. Vers der 44. Sure ad-Dun Der Rauch, sowie den 20. Vers der 52. Sure a-r -Der Berg)

    Du kannst ja gerne in weiten Teilen, in diesem Fall, inkompetent, hier den Spies umdrehen uns behaupten: Kein Sex im Paradis. Aber es bleibt ja dabei, dass es Ziel eines allahgefälligen Lebens ist um ins Paradis zu kommen und dort mit 72 Huris zu sein um sich mit ihnen zu paaren. Aber welches Geschlecht haben die Huris? Was ist, wenn ein Paradisgänger eben im Leben schwul war, wird er dann was mit weiblichen Huris etwas anfangen können?

    Sure 52 "Wir geben ihnen großäugige Houris als Gattinnen" (52,20).

    "Darinnen befinden sich auch, die Augen sittsam niedergeschlagen, weibliche Wesen, die vor ihnen weder Mensch noch Dschinn entjungfert hat." (55,56).

    "Sie sind so strahlend schön, wie wenn sie aus Hyazinth und Korallen wären" (55,57)

    "Houris, in den Zelten abgesperrt ... die vor ihnen weder Mensch noch Dschinn entjungfert hat." (55,72.74)

    "Die Gottesfürchtigen dagegen haben große Glück zu erwarten, Gärten und Weinstöcke, gleichaltrige Houris mit schwellenden Brüsten ..." (78,31-33)

    Warum ist es so wichtig, das Houris nicht von Mensch noch Dschinn entjungfert sind? Doch wohl als Lohn um sie sich selbst als Gattinnen zu nehmen.

    "Der heilige Prophet sagte: "Der Gläubige wird im Paradies solch eine Kraft empfangen für die geschlechtliche Vereinigung". Man fragte: "Oh Prophet Allahs! Kann er das tun?" Er antwortete: "Er wird die Kraft von hundert Männer empfangen.""

    Ibn Kathar betont in seinem Kommentar die buchstäbliche, physische Natur des Geschlechtslebens im Paradies, dargestellt in einem anderen Hadith (sein Kommentar zur Koransure 56,35-37; zitiert in Newton/Haqq, Frauen im Islam, S. 112):

    "Man fragte den Propheten: "Werden wir im Paradies dieses geschlechtliche Freuden erleben?" Er antwortete: "Ja, bei dem, der meine Seele in seiner Hand hält, und es wird heftiger und aufregender Verkehr sein. Und hinterher wird sie wieder rein und jungfräulich werden, wie zuvor.""
  • Antworten » | Direktlink »
#10 TheDadProfil
  • 16.09.2017, 00:16hHannover
  • Antwort auf #9 von wiking77
  • Hübsches Copy&Paste..
    Von wem geklaut ?

    "" Kein Sex im Paradis.""..

    Hab ich nirgends geschrieben..
    Interessiert Dich aber auch nicht weiter, Du verfolgst hier eine uninteressante Idee, nämlich die, eine solche Möglichkeit könnte dazu führen Schwulen Männern das Konvertieren irgendwie schmackhaft zu machen..
    Und dann versuchst du auch noch dreisterweise die "Richtigkeit" dieser Idee Anhand einer Auslegung nachzuweisen, deren Herkunft du verschweigst, und dessen Text Du frecherweise einfach irgendwo geklaut hast..
    Ganz "un-islamisch" ist das schlicht Chuzpe..

    Was dann auch mehrere Gegenfragen aufwirft :
    Sind Schwule Männer mit ihrer derzeitigen "Religion" unzufrieden, und wenn ja, warum ?

    Stellt es eine Lösung dar, sich ausgerechnet der "Religion" anschließen zu wollen, deren "Mainstream-Auslegung" noch restriktiver als die "katholische Exegese" ist ?
    Und dann auch noch ausschließlich aus dem Grund, weil die Aussicht auf ein vermutetes Nachleben dort deutlich freundlicher sei ?

    Du polemisierst ins Blaue hinein, in dem sich weder "Himmel" noch "Paradies" befinden..

    Die Antwort war schon gegeben, bevor sich Deine "Frage" stellte..
  • Antworten » | Direktlink »