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Kurz vor der Entscheidung

Hamburg unterstützt Europride-Bewerbung mit 360-Grad-Video

Am Samstag fällt die Entscheidung, ob Hamburg 2020 den Euro-CSD austragen darf. Mit einem beeindruckenden 360-Grad-Video wirbt das Tourismus-Büro für den Zuschlag.


Die CSD-Veranstalter in Hamburg wollen zum zweiten Mal nach 2004 den Europride in die Hansestadt holen (Bild: Andreas Gerhold / flickr)

  • 20. September 2017, 16:18h
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    Hamburg

Mit einem 360-Grad-Video unterstützt das stadteigene "Hamburg Convention Bureau" die Bewerbung von Hamburg Pride e.V. um den Europride 2020, den europäischen Christopher Street Day. Der Verein rechnet sich gute Chancen aus, den Europride zum 40-jährigen Jubiläum seines CSDs im Jahr 2020 in die Hansestadt zu holen.

Das 360-Grad-Video zeigt in einer Rundum-Sicht den diesjährigen Pride in der Hansestadt: vom Hissen der Regenbogenfahne am Rathaus bis zur politischen Parade durch die City. Auch Hamburgs Zweite Bürgermeisterin und Gleichstellungssenatorin, die Grünenpolitikerin Katharina Fegebank, kommt in dem Film zu Wort, um ihre Unterstützung für die Europride-Bewerbung zum Ausdruck zu bringen. Der Film wurde seit seiner Veröffentlichung auf Facebook am vergangenen Freitag bereits über 60.000 Mal aufgerufen.

Hamburg ist bunt, das zeigt die riesige Feier zum CSD Jahr für Jahr! Nun wurde am Rathaus wieder die Regenbogenflagge…

Posted by Hamburg â€Â" meine Stadt on Freitag, 15. September 2017
Facebook / Hamburg â€" meine Stadt

"Die Stadt steht hinter uns und unserer Bewerbung"

"In dem 360-Grad-Video lässt sich in spektakulären Bildern erleben, wie großartig unser CSD in Hamburg ist – als wäre man mitten im Geschehen dabei", erklärte der Hamburger Pride-Chef Stefan Mielchen. "Nach dem einstimmigen Beschluss der Hamburgischen Bürgerschaft, den Europride 2020 zu unterstützen, gibt uns das 360-Grad-Video des Hamburg Convention Bureaus zusätzlichen Rückenwind. Die Stadt steht hinter uns und unserer Bewerbung – das hat es so noch nie gegeben."

Hamburg Pride e.V. präsentiert seine Bewerbung am Freitag in Göteborg auf der Jahresvollversammlung der EPOA, des Dachverbandes europäischer CSD-Vereine. Das Motto der Hamburger Bewerbung lautet: "United in Pride".

Neben der Hansestadt bewerben sich auch Brüssel, Bergen und Thessaloniki um die zentrale europäische Pride-Veranstaltung. Wer das Rennen macht, soll am Samstagnachmittag bekannt gegeben werden.

Twitter / EuroPrideInfo | Wer macht das Rennen?

Der Titel Europride wird seit 1992 vergeben. Dieser CSD wird größer angelegt und es gibt ein breiteres Rahmenprogramm, um internationale Beachtung zu erreichen. Der letzte deutsche Europride fand 2004 ebenfalls in Hamburg statt. Zuvor hatten bereits Köln (2002) und Berlin (1993) den Kontintal-CSD veranstaltet. In diesem Jahr wurde der Europride in Madrid gefeiert. (pm/cw)