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Ob Elton John, Diana Ross oder Lisa Stansfield: queer.de stellt Euch die heißesten Live-Acts dieses Sommers vor.

Von Jan Gebauer

Das geht ins Geld: Die Open-Air-Saison hat gerade begonnen und der Sommer hält gleich mehrere tolle Leckerbissen bereit. Dabei sind es vor allen Dingen die altgedienten Stars, die für Furore sorgen. Neben Elton John, Diana Ross erweist uns auch Lisa Stansfield wieder die Ehre und alle werden unter anderem in Bonn die jährliche Museumsmeilen-Konzert-Reihe veredeln. Drei große Gay-Ikonen mit ihren Hits:

Diana Ross

"Wenn ich mein Leben und meine Karriere in einem Wort zusammen fassen müsste, dann wäre das: Liebe. Davon singe ich. Die Liebe ist mir am wichtigsten. Es geht nicht um Erfolg und Ehrungen. Dafür ist das Leben selbst einfach zu wunderbar", sagte Diana Ross (61) einst in einem Interview. Ihren Status als absolute Gay- und Tranny-Ikone hat sie sich schon vor Jahrzehnten gesichert. Und in ihrem ausführlichen Interview (1999) mit dem amerikanischen Magazin "The Advocate" gab sie offen zu, dass fast all ihre engsten Freunde schwul sind und wie sehr sie ihre homosexuellen Fans liebt (zum Artikel). Als ich im Juli 2002 bei ihrem Konzert in Bonn anwesend war, sah ich mit eigenen Augen wie viele Fans aus der Community treu zu der Sängerin stehen, auch wenn die großen Hits der Diva schon einige Jahre zurückliegen. Ohne eine aktuelle Veröffentlichung kommt sie im kommenden Monat nach Deutschland und präsentiert einfach ihre größten Solo-Hits sowie die Evergreens der 60er Jahre, als sie noch mit den Supremes sang. Kostüm-Fetischisten dürfen sich besonders freuen: Die Ross ist ebenso wie Cher dafür bekannt ihre üppige Gaderobe mehrfach zwischen den Liedern zu wechseln.

Bonn, 11.07.2005, 19:00
Berlin, 12.07.2005, 20:00
Hamburg, 13.07.2005, 20:00
Freiburg, 16.07.2005, 17:30

Elton John

Es war einmal ein kleiner Mann mit Hut mit Brille und Plateauschuhen sowie Federboas und anderem Krimskrams. Derart schrille Rockstars waren in den 70er Jahren sicher nicht die Ausnahme, aber Reginald Kenneth Dwight, wie Elton John (58) mit bürgerlichem Namen heißt, machte aus der Not eine Tugend: Vor seiner Megakarriere litt er unter schweren Minderwertigkeitskomplexen, gab sich aber später die allergrößte Mühe, diese unter möglichst schrillen Outfits zu verbergen. Diese Zeiten sind lange vorbei: Bald heiratet er seinen Lebensgefährten David Furnish (queer.de berichtete), mittlerweile kann man ihn auch in Schokolade bewundern (queer.de berichtete) und in diesem Jahr wird er ausgiebig durch die Welt touren – in Anzug und Krawatte. Nur am Schluss, wenn er seine Zugabe gibt, da kommt er vielleicht im flotten Jogging-Anzug auf die Bühne. In Deutschland hat er bislang sechs Termine angesetzt:

Bonn, 07.07.2005, 19:00
Bielefeld, 10.07.2005, 18:30
Hamburg, 05.12.2005, 19:30
Oberhausen, 06.12.2005, 20:00
Stuttgart, 08.12.2005, 19:30
Mannheim, 09.12.2005, 19:30

Lisa Stansfield

Spätestens mit dem 97er Hit "The Real Thing" hat sich auch Lisa Stansfield (39) ihren Platz als Schwulen-Ikone gesichert. "Die Schwulen sind echt das beste Publikum, das du finden kannst. Da weißt du vorher, du wirst etwas Tolles erleben", sagte die Engländerin im März 2005 zu Münchens Stadt-Magazin "OurMunich". Dabei weiß sie auch genau, warum Schwule sie so mögen: "Weil ich kein Bullshiter bin! Ich glaube, gerade schwule Männer spüren und würdigen das. Sie mögen mich, weil ich es ehrlich meine. Vielleicht liegt es auch am ähnlichen Lebensgefühl, dass meine Musik und meine Stimme ein bisschen dramatisch sind. Schwule mögen es ein wenig dramatisch!" Lisa Stansfield gelang unlängst ein Comeback in Deutschland mit dem Album "The Moment" (queer.de berichtete). Der dazugehörige Hit "Treat Me Like A Woman" läuft im Radio immer noch rauf und runter. Auf der Bühne versprüht die Sängerin ihre Mischung aus schnörkellosem Glamour, edler Optik und starker Aura an folgenden Terminen:

München, 02.07.2005, 20:00
Nürnberg, 05.07.2005, 20:00
Mainz, 06.07.2005, 19:30
Hamburg, 08.07.2005, 19:00
Bonn, 09.07.2005, 19:00


17. Juni 2005



#1 queeryAnonym
  • 19.06.2005, 12:41h
  • das ist aber schön!

    nur zählen ja hartz-IV empfänger nicht zur bevölkerung....

    deshalb ist das auch sehr schön, das ihr das hier rein schreibt, es nützt uns aber nix, da wir von den 310,50€ / monat auch noch telefon, strom, internet, medikamentenzuzahlungen, praxisgebühr, ..... bezahlen müssen. da bleibt NIX übrig....

    mein vorschlag: Es sollte mal jemand nen fonds einrichten für hilfsbedürftige schwule/lesben, denn arbeitslosigkeit ist kein heterosexuelles problem....
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#2 JanAnonym