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Berlin Der Deutsche Bundestag hat am Donnerstag einen Fraktionsantrag von SPD und Grünen zur Verbesserung der Situation homosexueller Jugendlicher unter dem Titel "Schwule und lesbische Jugendliche - Mittendrin statt außen vor" angenommen. In dem ohne Aussprache angenommen Beschluss (Drucksache 15/5691) wird die Bundesregierung aufgefordert, sich bei den Ländern dafür einzusetzen, dass das Thema der sexuelle Orientierung in den Lehrplänen verankert wird. Auch sollte dieses Thema in die Rahmenrichtlinien für die Ausbildung aller pädagogischen Berufe einbezogen werden, so die Koalition. Um ein genaues Bild über die Lebenssituation schwuler und lesbischer Jugendlicher hierzulande zu erhalten, verlangen die Parlamentarier eine Bestandsaufnahme zu dem Thema. Die Regierung solle sich dafür einsetzen, dass lesbische und schwule Jugendliche noch wirksamer vor Diskriminierung geschützt werden. Schritte auf dem Weg dahin könnten aktive Aufklärungsarbeit, Akzeptanzförderung und Anti-Gewalt-Arbeiten an Schulen, Universitäten und anderen staatlichen Einrichtungen sein, so die Abgeordneten weiter. Der Beschluss kam zustande in Zusammenarbeit mit Jugendlichen des schwul-lesbischen Jugendnetzwerks Lambda. (nb/pm)



50 Kommentare

#1 queeryAnonym
  • 17.06.2005, 15:02h
  • Endlich! Endlich gibt es mal eine anständige meldung aus dem deutschen bundestag.

    Und nicht mal irgendetwas negatives von der rechtskonservativen cdu.

    das finde ich doch mal eine nachricht, die es wert ist, hier genannt zu werden. hoffentlich kommt das dann auch bei den paukern an, denn von viel zu vielen leuten aus der berufsgruppe "lehrer/in" & "erzieher/in" werden homosexuelle menschen immer noch als "pervers" oder "abartig" dargestellt.

    lieber deutscher bundestag, ich hoffe, das das adg genauso schnell und ohne viel tamtam umgestetzt wird.

    zumal sich die cdu( herr koch) heute ganz schön selbst schaden zugefügt hat, indem oben genannter ministerpräsident roland koch, sagte, das im falle eines sieges bei der (noch nicht feststehenden) bundestagswahl im september die märchensteuer um 2% auf 18% erhöt wird.....
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#2 VabrukAnonym
  • 17.06.2005, 15:52h
  • Das ist diskriminierung!
    Niemand darf einem katholischen Papsttreuem Kind sowas zumuten!
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#3 egalAnonym
  • 17.06.2005, 16:02h
  • @Vabruk
    Die können ja auch eine Katholische Schule gehen, wo das alles wiedermal nicht gilt. Homos haben dagegen keine Schulen, in die sie sich zurückziehen können, Ausnahme New York City, aber denen kann man ja jegliche Diskriminierung zumuten, nicht?
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#4 allemachtdenschwulen!Anonym
#5 Daniel1976Anonym
  • 17.06.2005, 17:38h
  • das ist typisch rot grün!!! man braucht nicht in der schule erzählen wie toll das schwule leben ist!! lach!! das soll jeder sleber für sich rausfinden!! religion würde man abschaffen wollen, aber dafür solchen mist einführen!!!!!!
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#6 DizAnonym
  • 17.06.2005, 18:14h
  • Doch, Daniel, es IST wichtig. Sehr sogar. Auch auf die Gefahr hin, dass ich jetzt auch auf Trolle antworte: Wie sollen die Kinder und Jugendlichen Toleranz und Akzeptanz ernen, wenn nur hinter vorgehaltener Hand über Schwule und deren vermeintliches Verhalten gelästert wird.
    Gibt es hier in diesem Land noch jemanden der DENKT? Oder noch besser jemanden, der vielleicht auch noch ein bisschen EMOTIONAL denkt? Ich bin doch nicht der Fussabstreifer der Nation weil ich schwul bin! Ebenso will ich nicht von schwarzen, braunen oder sonstwie gefärbten Mob verfolgt werden auf Grund meiner sexuellen Orientierung. Aber AGD ist ja schlecht für die Familie.
    Arme Welt!
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#7 wolfAnonym
  • 17.06.2005, 18:17h
  • das ist die idee, religion aus staatlichen schulen verbannen und ethikunterricht einführen. es gibt genügend konfessionelle schulen. und wir haben, gott sei dank, gesetzlich verankerte trennung von kirche und staat.
    aber unser bundestag zäumt mal wieder den gaul von hinten auf, wären die älteren schwulen und lesben rechtlich, endlich gleichgestellt, könnte man sich dieses "jugendförderungsprogramm" sparen, es hätte sich von selbst erledigt.
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#8 MichaelAnonym
  • 17.06.2005, 20:20h
  • Das wird auch Zeit! Wenngleich ich bezweifel das unsere tollen LehrerInnen das auch in einem vernünftigen Maß umsetzen werden. Dennoch ist es der richtige Weg - denn homosexuelle und bisexuelle Kinder & Jugendliche werden mit dieser für sie meist sehr schweren Situation in unserer Gesellschaft vollkommen allein gelassen: Im Elternhaus wird Homosexualität i.d.Regel nicht thematisiert, in der Schule großteils auch nicht. Auch im Freundeskreis etc. hat das Thema keinen wirklichen Platz (höchstens in Form von Beschimpfungen etc.). Das Fernsehen greift die Thematik noch am ehesten auf, aber auch dort dürfte die gesamtzahl von homosexuellenm Themen und Inhalten bei deutlich unter einem Prozent liegen. Bleibt noch das Internet, als einzig angemessene Informationsquelle für Kids. Meiner Meinung nach ist es unverantwortlich, Kinder und Jugendliche welche in einer für sie solch schweren Lebenssituation & zudem mitten in der Pubertät und in entwicklungsporzessen stecken, so sich selbst zu überlassen!
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#9 pütz gilbertAnonym
  • 17.06.2005, 21:56h
  • Also mein lieber Deutscher Bundestag all meinen Respekt.Eine wunderbare sache.
    Nun zu etwas anderem .Es fällt einem langsam aber sicher auf auf die Nerven wie so liebe Zeitgenossen (die wahrscheinlich nicht schwul oder versteckt),hier Kommentare abgeben..Nun soweit ist nichts dagegen einzuwenden,aber es fällt auf dass diese lieben Menschen immer nur Kommentare kommentieren,was ja dann überhaupt nichts mit der Hauptnachricht zu tun hatt,und ausserdem sehr ausfallend werden.Ihr könnt von Glück sagen dass Ihr in Deutschland lebt.In Frankreich hättet Ihr schon lange ein Gerichtsverfahren am Hals wegen Verhetzung und Beleidigung von Minderheiten.
    Also ein wenig mehr Toleranz und Respekt bitte,es zwingt euch ja keiner unsere Lebensweise auf.In dem Sinne .Gill
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#10 HobbelAnonym
  • 17.06.2005, 22:43h
  • Das ist eine geniale Idee! Hervorragend! In der Schule wird Homosexualität tatsächlich nämlich gar nicht besprochen und das ist ein Fakt. Ich halte allerdings überhaupt nichts davon den Reliunterricht abzuschaffen, denn (falls ihr euch nicht mehr erinnert) in ihm werden den Schülern auch andere Religionen nähergebracht und erläutert, was sehr interessant ist. Es ist ein Vorurteil, dass dort nur christliche Dogmen gelehrt werden. Ethikunterricht würde ich nur neben Reliunterricht gutheißen, denn unsere christliche Religion ist immer noch ein Bestandteil unserer Kultur und wie sollen Kinder in einer Religion aufwachsen, die sie nicht verstehen und mit der sie keinen regelmäßigen Kontakt haben. Da könnte man sie auch gleich weglassen.
    Außerdem halte ich es für dumm grundsätzlich Rot-Grün hinterher zu rennen. CDU mag zwar nicht für unsere Rechte sein etc. aber SPD und CO haben einfach zuviel Scheiße gebaut, als dass man sie immer noch toll finden könnte. Man kann eine Partei doch nicht nur wählen, weil sie einen Aspekt von vielen hat, der einem gefällt. Und dann jammern sie immer über die miserable Wirtschaft.
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