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Einzelkommentar zu:
Nur weil man Teil des Establishments ist, muss man sich nicht so verhalten


#5 stromboliProfil
  • 01.10.2017, 11:29hberlin
  • " ...energisch für tatsächliche Gleichberechtigung zu streiten, gehen wir einen Schritt vor und zwei Schritte zurück."
    Mit der EfA sind wir kleinbürgerlich einen schritt vor, gleichzeitig politisch aber mehrere zurück!
    Eben weil wir den blick auf den kampf gegen heteronormität ausser acht gelassen haben, sind wir strategisch-emanzipativ weit hinter unsere ziele zurück gegangen!

    ..."soziale Eltern werden rechtlich auch mit der Ehe für alle wie Fremde behandelt. Für sie muss ein gesetzlicher Rahmen geschaffen werden, in dem sie ihre Verantwortung absichern können."

    Wie konnte es möglich sein, so eindeutig sichtbares für den privaten egoismus aufgeopfert zu haben!
    Wieso konnte man nicht die im zivilen partnerschaftskonstrukt mögliche überwindung der "ehe" als anachronismus überkommener wertvorstellung zeichnen.
    Insofern war die beck-bruns'che -lsvd aktivität von anfang an restaurativ!

    Wir haben uns ein sondergesetz geschaffen, dass uns dem bestehenden angleicht!
    Dem sich zu stellen heißt auch über die verantwortung nachzudenken die wir uns aufgeladen haben, indem wir eine konservative selbstbestimmung als politische kampagne, als "emanzipation ausgegeben haben.. so auch unpolitisch gleichgeschlechtliche deren egoistische selbstverwirklichungen zum mittelpunkt schwuler selbstdarstellung gemacht haben.

    Da hilft auch kein "NUN sich erweiternder denkradius mehr, weil der ebenso wie der vormalige, nur stückwerk klein-reformistischer phrasenklopferei sein wird..
    So her und wohlklingend die ansagen denn auch sein mögen.

    Na wenigstens bröckelt die fassade!
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