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Polizeibericht

Homophober Angriff in Jena

In der Nacht zum Mittwoch wurden zwei junge Männer von drei Unbekannten geschlagen – die Polizei machte Angaben zu den mutmaßlichen Tätern.


Die Opfer wurden vor dem Angriff gefragt, ob sie schwul seien

In der Nacht zum Mittwoch wurden in Jena zwei 23 und 25 Jahre alte Männer gegen vier Uhr nach einer Veranstaltung in der Saalbahnhofstraße von drei jungen Männern angegriffen und unvermittelt ins Gesicht geschlagen. Laut Polizeibericht wurden die Opfer zuvor gefragt, ob sie schwul seien.

Von den Angreifern ist bekannt, dass einer ein "asiatisches Aussehen" hat und sein schwarzes Haar mit Undercut und Gel trägt. Ein zweiter mutmaßlicher Täter trug eine weiße Hose. Die Angreifer hielten sich vorher im Kulturbahnhof auf.

Die Polizei Jena fragt, wer weitere Hinweise zu den drei jungen Männern geben kann. Zeugen können sich unter Tel. (03641) 81 11 23 oder per E-Mail an ID.LPIJena@polizei.thueringen.de melden. (cw/pm)



#1 TimonAnonym
#2 schwarzerkater
  • 04.10.2017, 21:03h
  • ein täter mit schwarzem haar, der andere hat ne weisse hose - wer kennt die drei täter?
    diese angaben sind doch verars..ung pur.
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#3 JasperAnonym
  • 04.10.2017, 21:50h
  • Antwort auf #1 von Timon
  • Richtig!

    Wir brauchen endlich einen nationalen Aktionsplan gegen Homo- und Transphobie sowie mehr Aufklärung und Förderung von Vielfalt an Schulen.

    Und weitere rechtliche Gleichstellung (Art. 3 GG, AGG, Transsexuellengesetz, etc.) wäre auch ein wichtiges Zeichen.
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#4 Patroklos
#5 IsaakAnonym
#6 TheDadProfil
  • 04.10.2017, 23:55hHannover
  • Antwort auf #4 von Patroklos
  • ""Wenn jedes der 16 Bundesländer einen Aktionsplan gegen Homo- und Transphobie auf den Weg bringt, braucht es keinen bundesweiten!""..

    Wenn jedes der 16 Bundesländer einen Aktionsplan gegen Homo-und Transphobie HÄTTE wäre das ein Anfang..

    Blöderweise ist jede "Ländersache" ohne bundespolitischen Oberbau dazu verdammt eine "Vielfalt" zu bilden die am Ende nutzlos ist..
    Allein schon weil dann jedes Bundesland dafür "individuelle Grenzen" für Homo-und Transphobie setzen könnte, also ab wann genau etwas als Beleidigung gälte..

    Will man aber mit einem bundesweit gültigen StGB auf solche Hass-Taten reagieren, muß man auch ein bundesweit gültiges Konzept entwickeln..
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#7 saltgay_nlProfil
  • 05.10.2017, 18:06hZutphen
  • Och Leute, in Jena-Lobeda und Winzerla trauten sich schon vor 20 Jahren nicht einmal Jugendliche im Alter von 12 - 14 Jahren auf die Straße, wenn bekannt war, dass sie einem nazifeindlichen Verein angehörten.

    Der thüringer CDU-Regierungssumpf hat doch dies erst richtig gefördert.

    Dass dort Schwule attakiert werden, ist eher Alltag. Kein Wunder, wenn der ehemalige Ministerpräsident Grinsebacke, der sein Schwulsein stets unter Verschluss hält. Dann gibt es das eben nicht in diesem wunderschönen Rostbratwurstland und seinen Klößen.
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