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"Glee"-Schauspieler

Kinderpornografie: Mark Salling bekennt sich schuldig

Der Star aus der Musicalserie "Glee" muss nach einem Schuldeingeständnis mehrere Jahre hinter Gittern verbringen.


Mark Salling in einem Promobild für "Glee": Der frühere TV-Star wird die nächsten Jahre keine Filme drehen (Bild: FOX)

Schauspieler Mark Salling, der in der Erfolgsserie "Glee" sechs Jahre lang den Schüler "Puck" gespielt hatte, hat sich am Mittwoch des Besitzes von Kinderpornografie schuldig bekannt. Wie amerikanische Medien berichten, hat der 35-Jährige mit der Staatsanwaltschaft einen sogenannten "Plea Deal" abgeschlossen: Für sein Schuldeingeständnis stimmte die Staatsanwaltschaft zu, dass der Fernsehstar statt 20 Jahren nur vier bis sieben Jahre absitzen muss. Laut "E! News" muss der Richter der Vereinbarung noch zustimmen. Das Gerichtsverfahren soll am 17. Oktober losgehen.

Salling war Ende Dezember 2015 wegen des Besitzes von kinderpornografischem Bildmaterial auf seinem Computer in Los Angeles verhaftet worden. Seine damalige Freundin hatte ihn laut Medienberichten angezeigt, nachdem sie das Material entdeckt hatte. Im Mai 2016 erhob die Staatsanwaltschaft Anklage. Ermittler hatten zehntausende Bilder und hunderte Videos mit kinderpornografischem Inhalt bei ihm entdeckt. Laut den Gerichtsdokumenten zeigte das Material die sexuelle Misshandlung von Kindern, von denen einige erst drei Jahre alt waren.

Laut dem "Plea Deal" muss sich Salling auch auf der für die Öffentlichkeit einsehbaren "Sex Offender"-Liste eintragen. Er darf fortan keinerlei Kontakt mit unter 18-Jährigen haben – egal ob virtuell oder im echten Leben. Außerdem wird ihm verboten, sich bis auf 30 Meter Schulen, Parks, öffentlichen Schwimmbädern, Jugendzentren, Spielplätzen und Spielhallen für Jugendliche zu nähern. Zudem muss er jedem seiner Opfer auf Verlangen 50.000 Dollar Entschädigung zahlen.

Die Musicalserie "Glee", die von einem Schulchor handelt, lief von 2009 bis 2015 im US-Fernsehen und wurde wegen ihrer Toleranzbotschaften und der Behandlung von Themen wie Homo- und Transsexualität, Mobbing und Diskriminierung von LGBTI-Aktivisten hoch gelobt (queer.de berichtete).

2013 sorgte der Tod des Darstellers Cory Montheit ("Finn") für Trauer unter den Fans. Der damals 31-Jährige starb an einer Überdosis von Alkohol und Heroin (queer.de berichtete). (dk)



#1 schwarzerkater
  • 05.10.2017, 14:57h
  • wahrscheinlich "darf" mark sailing nun in einem us-gefängsnis die szenen "nachspielen", die er bei sich auf dem computer abgespeichert hatte. der einzige unterschied: diesmal wird er das opfer sein.
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#2 KotzAnonym
  • 05.10.2017, 15:38h
  • Antwort auf #1 von schwarzerkater
  • ...aber er ist keine 3 mehr.
    Sprich seine Körperöffnungen dürften einiges mehr vertragen können.
    Mir fehlt da zwar ein wenig das Mitleid,
    trotzdem bin ich der Ansicht, dass auch in Knästen Gewalt strikt sanktioniert werden muss.
    Auch Gefangene sind nicht vogelfrei.
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#3 olfwobAnonym
  • 05.10.2017, 15:45h
  • Und dieser Artikel über einen heterosexuellen Pädophilen hat jetzt welchen Bezug zu queeren Themen?
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#4 Crikkie
  • 05.10.2017, 16:14h
  • Antwort auf #3 von olfwob
  • "Und dieser Artikel über einen heterosexuellen Pädophilen hat jetzt welchen Bezug zu queeren Themen?"

    Siehe Artikel: "Die Musicalserie "Glee", die von einem Schulchor handelt, lief von 2009 bis 2015 im US-Fernsehen und wurde wegen ihrer Toleranzbotschaften und der Behandlung von Themen wie Homo- und Transsexualität, Mobbing und Diskriminierung von LGBTI-Aktivisten hoch gelobt."
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#5 GleeAnonym
  • 05.10.2017, 19:52h
  • Antwort auf #3 von olfwob
  • Ob er heterosexueller pädophiler ist weiß man doch gar nicht. Das Geschlecht seiner Opfer steht nicht im Text.

    Und das er eine Freundin hatte muss nichts bedeuten. Gibt bestimmt nicht wenig pädophile die zum Schein Partner haben.

    Das es hier thematisiert wird liegt an der lgbti Serie in der er mitgewirkt hat.
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#6 Patroklos
#7 SexualmedizinAnonym
  • 06.10.2017, 17:40h
  • Antwort auf #2 von Kotz
  • Die meisten kinderpornographischen Darstellungen, wie auch der meiste Missbrauch, geschieht - zum Glück - ohne Penetration. Je jünger, desto unwahrscheinlicher, dass es zur Penetration kommt. Die Literatur geht von einem Verhältnis von (grob aus dem Gedächtnis) 1:50 oder niedriger aus.
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#8 HetroAnonym
#9 GleeAnonym
#10 ChinooAnonym
  • 07.10.2017, 10:53h
  • Antwort auf #3 von olfwob
  • Steht doch im Artikel - Die Musicalserie "Glee", die von einem Schulchor handelt, lief von 2009 bis 2015 im US-Fernsehen und wurde wegen ihrer Toleranzbotschaften und der Behandlung von Themen wie Homo- und Transsexualität, Mobbing und Diskriminierung von LGBTI-Aktivisten hoch gelobt (queer.de berichtete).
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