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Liberale Muslime

Berlin: Schwuler Imam lädt erneut zum Freitagsgebet

In der Ibn-Rushd-Goethe-Moschee steht der Franzose Ludovic-Mohamed Zahed muslimischen Queers am Wochenende erstmals auch für Einzelberatungen zur Verfügung.


Der schwule Imam Ludovic-Mohamed Zahed gründete 2012 eine liberale Moschee in Paris

Ludovic-Mohamed Zahed ist am kommenden Wochenende erneut in der Berliner Ibn-Rushd-Goethe-Moschee zu Gast. Der offen schwule Imam aus Frankreich wird am 6. Oktober um 13 Uhr die Predigt des Freitagsgebets sprechen sowie um 19 Uhr ebenfalls in der Moschee einen (englischsprachigen) Vortrag zu "Homosexuality and Islam" halten. Dies teilte die Moschee am Donnerstag mit.

Am Samstag wird sich Ludovic Zeit nehmen, um in Einzelberatungen Menschen zu helfen, die rund um das Thema LGBTI und Islam seinen Rat suchen. Für alle Programmpunkte ist eine Anmeldung unter veranstaltungen@ibn-rushd-goethe-moschee.de erwünscht.

Internationaler Einsatz für einen liberalen Islam

Der islamische Theologe leitete bereits Ende Juli ein Freitagsgebet in der Ibn-Rushd-Goethe-Moschee (queer.de berichtete). Der 39-Jährige bezeichnet sich selbst als "französischer Muslim, der schwul und feministisch ist". Er wolle nicht mehr, "dass die Leute in meinem Land denken, dass dies eine unmögliche Kombination ist und dass diese verschiedenen Aspekte meiner Identität unvereinbar sind".

Vor fünf Jahren eröffnete Zahed in Paris die weltweit erste Moschee, in der Lesben und Schwule – wie in der Berliner Ibn-Rushd-Goethe-Moschee – ausdrücklich willkommen sind. Der Franzose mit algerischen Wurzeln, der mit einem Mann verheiratet ist, hält weltweit Vorträge über seine liberale Auslegung des Islam und sorgt immer wieder für Schlagzeilen. Im Jahr 2014 traute er etwa beim Stockholm Pride mehrere homosexuelle Paare (queer.de berichtete).

Die Ibn-Rushd-Goethe-Moschee wurde Mitte Juni in den Räumen der evangelischen St. Johanniskirche (Alt-Moabit 24) im Stadtteil Tiergarten eröffnet (queer.de berichtete). Die Initiative war von der prominenten Berliner Rechtsanwätin Seyran Ateş ausgegangen. Sie hatte betont, dass es in Berlin endlich ein Gotteshaus für "moderne, liberale Muslime" geben müsste, in der Männer und Frauen anders als in traditionellen Moscheen gemeinsam beten können und auch sexuelle und geschlechtliche Minderheiten willkommen seien. Ateş erhielt von fundamentalistischen Muslimen Morddrohungen und steht seitdem unter Personenschutz. (cw)



#1 Maximilian DeckerAnonym
#2 AchsoAnonym
  • 05.10.2017, 23:12h
  • Diese sog. liberale Gemeinde hat mit dem Islam genauso viel zu tun wie die Gemeinde von AmurPride mit dem Christentum: gar nichts nämlich.

    Es sind geltungsbedürftige Menschen, die sich mit ein paar Gleichgesinnten eine Privatreligion basteln, meist aus fernöstlichen Weisheiten wie "Wenn du nett zu anderen bist, sind sie nett zu dir", ein bisschen Küchenpsychologie und den harmlosesten Sätzen von einigen Philosophen. Dann schreibt man in diesem Fall "Allah" drüber, bei AmurPride "Jesus". Und fertig ist die Sekte.

    Dass der Koran in diesem und die Bibel im anderen Fall das exakte Gegenteil verkünden? Scheiß egal...
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#3 queergayProfil
  • 06.10.2017, 01:30hNürnberg
  • Antwort auf #2 von Achso
  • Diese freie Gruppe oder Gemeinde darf tun und lassen was sie will. Vor 1400 Jahren hat der Prediger & Kriegsfürst Mohamed nichts anderes gemacht. Er konstruierte sich auch zuerst seine eigene Privatrelgion. Den Namen Islam haben dann erst lange nach seinem Tod andere erfunden und Propaganda gemacht.
    Buch-Tipp: 'Mohamed - Eine Abrechnung' von Hamed-Abdel Samad.
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#4 EulenspiegelAnonym
  • 06.10.2017, 09:03h
  • Antwort auf #3 von queergay
  • Der Koran wurde doch direkt von Gott via Engelpost diktiert und ist damit eine direkte Abschrift vom himmlichen Koran.

    Jedenfalls wenn man im Mainstream dran glaubt.

    Im übrigen gilt das für das Buch Mormon auch, nur hier sind die göttlichen Orginalschriften nach dem Kopieren wieder verschütt gegangen...

    Jeder so wie er glaubt ein eigenes Universersum - nur wenn dann geglaubt wird das jeder der zum falschen Zeitpunkt den falschen Stecker ins falsche Loch steckt totgeschlagen werden muß wirds kritisch. Und die Gehirnwäsche an kleinen Kindern den Schmus zu glauben.

    Ich halts da mit dem Spaghettimonster: "Wenn ich nicht gewollt hätte das das benutzt wird hätte ich Stacheln drangemacht oder so".
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#5 Moritz AbdeckerAnonym
#6 schwarzerkater
  • 06.10.2017, 10:21h
  • ein schwuler iman, dazu noch aus frankreich - das taugt nicht mal zu einem pseudo-feigenblatt.
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#7 goddamn liberalAnonym
  • 06.10.2017, 10:50h
  • Antwort auf #2 von Achso
  • "Diese sog. liberale Gemeinde hat mit dem Islam genauso viel zu tun wie die Gemeinde von AmurPride mit dem Christentum: gar nichts nämlich."

    Woher nimmst Du die Weltweisheit ganze Weltreligionen klar definieren zu können?

    Koran und Bibel sind keine eindeutigen Gebrauchsanweisungen und bieten eigentlich jedem etwas.

    Also auch den Freunden von Frieden und Toleranz.
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#8 OrthogonalfrontAnonym
#9 SebiAnonym
#10 goddamn liberalAnonym