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Integration

Neue Unterkunft für LGBTI-Geflüchtete in Köln

Im Stadtteil Vogelsang hat die Stadt gemeinsam mit der Aidshilfe und Rubicon Wohnraum für 20 Menschen geschaffen.


Brachten das Wohnprojekt auf den Weg (v.l.): Pouya Arastoo (Rubicon), Harald Rau (Beigeordneter für Soziales, Integration und Umwelt), Ursula Adams (Amt für Wohnungswesen), Michael Schuhmacher und Bernd Holzmüller (Aidshilfe), Susanne Bonnemann (Fachstelle für Lesben, Schwule und Transgender) und Frank Tatas (Aidshilfe) (Bild: Stadt Köln)

Die Stadt Köln hat gemeinsam mit der Aidshilfe Köln und Rubicon e.V. ein neues Wohnprojekt für LGBTI-Geflüchtete gestartet. Das Objekt im Stadtteil Vogelsang verfügt über abgeschlossene Wohneinheiten mit Küchenzeile und Sanitäreinrichtungen für ein beziehungsweise zwei Personen. Insgesamt entstanden 14 Wohneinheiten für 20 Menschen.

Mit der neuen Unterkunft wurden politische Vorgaben des Rates umgesetzt. Die Aidshilfe als beauftragter Träger übernimmt dabei gemeinsam mit Rubicon e.V. die Betreuung und Koordination vor Ort. "Damit verfügt Köln jetzt über ein Netz verschiedener Organisationen und Initiativen, die unterschiedliche Angebote bereitstellen, um Geflüchteten mit LSBTI-Hintergrund die Integration zu erleichtern", heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt.

Queere Flüchtlinge sind in Sammelunterkünften immer wieder homo- und transphoben Anfeindungen ausgesetzt. Speziellen Wohnraum für LGBTI-Geflüchtete gibt es auch in Berlin, Hamburg, Hannover und Nürnberg. (cw)



#1 OrthogonalfrontAnonym
#2 JasperAnonym
  • 06.10.2017, 10:17h
  • Das ist zwar durchaus gut, da LGBTI-Flüchtlinge nochmal ganz anderen Schutz (auch vor einigen anderen Flüchtlingen) benötigen.

    Aber es wird niemals genug spezielle LGBTI-Flüchtlingsheime geben und viele LGBTI-Flüchtlinge outen sich auch nicht vor Behörden - aus Scham oder Angst. Ich würde auch nicht gerne mit irgendwelchen Beamten meine sexuelle Orientierung diskutieren wollen.

    Es wird also immer auch LGBTI-Flüchtlinge in normalen Flüchtlingsunterkünften geben. Und auch da müssen sie sicher und frei leben können. Es kann nicht sein, dass man bei Mobbing, Drohungen oder Gewalt anderer Flüchtlinge immer nur mit Kulturrelativismus reagiert. Die Wirkungen bei den Opfern sind verheerend und da ist die Forderung nach Geduld geradezu zynisch.

    Wenn man Homohasser unter den Flüchtlingen, die häufig auch religiös fanatisiert sind, einfach gewähren lässt und nur mal mit "Du, Du Du, das macht man nicht" reagiert, lernen die nur, dass Gewalt gegen LGBTI akzeptabel ist und keine ernsten Folgen hat. Das wird in der Zukunft noch große Probleme verursachen.

    Homohass unter Flüchtlingen muss von Anfang an bekämpft werden und hart sanktioniert werden. Und wenn jemand wirklich unbelehrbar ist und weiterhin z.B. der Meinung ist, dass LGBTI getötet werden müssen, kann derjenige halt nicht hier leben und muss abgeschoben werden. Da muss der Schutz von körperlicher und psychischer Gesundheit anderer Flüchtlinge, aber auch der restlichen Gesellschaft Vorrang vor dem Einzelschicksal eines fanatischen Homohassers haben.
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#3 uuuhAnonym
#4 Patroklos
#5 hugo1970Profil