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Kommentare zu:
Der halbherzige Vorstoß der Grünen


#148 TheDadProfil
#147 Patroklos
#146 TheDadProfil
  • 09.10.2017, 21:17hHannover
  • Antwort auf #139 von Lars
  • ""Irgendwie scheint diese Idee vom 2er Pakt "doppelt gemoppelt". Denn die Ehe für alle ist ja auch nicht abhängig davon, ob sich die Menschen lieben und auf welche Art sie diese Liebe ausdrücken. Sowas kann der Staat gar nicht nachprüfen und sollte es auch nicht.""..

    Und dennoch tut es der Staat, der sich davon auch in der Eidesformel der Eheleute darüber versichert, daß sie sich auf ewig lieben und treu sein werden bis in den Tod..
    Man lese dazu die Eidesformel..

    Eherecht ist auch immer noch gebunden an dieses "sich lieben und ehren" und beinhaltet auch immer noch die "sexuelle Zusatzleistung"..

    Jedenfalls geht auch der Staat immer noch davon aus, und "legitmiert" mit der Ehe den Beischlaf der beiden Beteiligten..

    Mit ein Grund warum sich die Konservativen Kreise so gegen die Ehe-Öffnung wenden..

    Exakt das ist dann auch der Grund warum sich Menschen entschließen ihre Partnerschaften außerhalb dieser "Erlaubnis" auf Rechtliche Beine gestellt sehen wollen, wozu die ELP oder auch PaCs ein gutes Instrument ist..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #139 springen »
#145 schwuler NichtdeutscherAnonym
#144 nichtdeutscher SchwulerAnonym
#143 nichtdeutscher SchwulerAnonym
  • 09.10.2017, 18:55h
  • Antwort auf #141 von nichtdeutscher Schwuler
  • Ergaenzung: Eine legale, nichtdiskriminierende zivile eingetragene Partnerschaft zwischen mehr als zwei Personen (unabhaengig des Geschlechts oder der sex. Orientierung) muss, bei entsprechender Gesetzgebung, unabhaengig der Religion bzw. der nichtreligioesen Ueberzeugung der betreffenden PartnerInnen geschlossen werden koennen. Sonst ist sie wahrscheinlich in Dtl. grundgesetzwidrig, nehme ich an. Solche poligame Partnerschaften waeren dann auch potentiell religioes, im Falle, dass die betreffenden PartnerInnen tatsaechlich religioes sind, denn die Religions-, bzw. Weltanschauungsfreiheit sind unabdingbare Grundrechte.
    Gruss
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#142 stromboliProfil
  • 09.10.2017, 16:06hberlin
  • Antwort auf #140 von Patroklos
  • schatzerl, dass hab ich dir schon vor jahren gebrieft als du anfingst hier deine beck-kampagne zu starten..
    Nur bei mir waren politische gründe vorhanden, bei dir absolut nichts!
    Jetzt liefer ich dir nicht auch noch einen freibrief für denkfaulheit...
    Recherchiere selbst!
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#141 nichtdeutscher SchwulerAnonym
  • 09.10.2017, 11:13h
  • Aber wenn dieser PaZ in Dtl. so aussehen soll wie der Pacs in Frankreich, dann koennten ihn tatsaechlich nur zwei Personen eingehen, wie in Frankreich. Ausserdem gelten beim franz. Pacs sehr klare Restriktionen und Rahmenbedingungen, wer den Pacs eingehen kann und wie. Aber das muss ja nicht in Dtl. 1 zu 1 umgesetzt werden.
    Gruss
  • Antworten » | Direktlink »
#140 Patroklos
#139 LarsAnonym
  • 09.10.2017, 10:39h
  • Irgendwie scheint diese Idee vom 2er Pakt "doppelt gemoppelt". Denn die Ehe für alle ist ja auch nicht abhängig davon, ob sich die Menschen lieben und auf welche Art sie diese Liebe ausdrücken. Sowas kann der Staat gar nicht nachprüfen und sollte es auch nicht.

    Richtig ist die Frage, auf welche Weise der soziale Zusammenhalt unterhalb der staatlichen Fürsorgepflicht gefördert und animiert werden kann. Ich denke, dass man das etwas größer denken sollte als in Ehe- oder Zweierpaktkonstruktionen. Die Frage nach Groß- und Patchwork"familien" und der Fürsorge über mehrere Generationen wird hier berührt. All diese Fragen brauchen eine breite gesellschaftliche Diskussion und eine Bestandsaufnahme, welche Strukturen aus unserer modernen Gesellschaft von selbst erwachsen. Politische Forderungen, die in kleinen Gruppen und Thinktanks entwickelt werden, können Denkanstöße liefern, aber sie ersetzen nicht den gesellschaftlichen Denkpozeß.
  • Antworten » | Direktlink »
#138 stromboliProfil
  • 09.10.2017, 00:41hberlin
  • Antwort auf #92 von TheDad
  • das darfst du nicht so eng sehen.. die mitte braucht immer mehrere anlaufversuche, um ein zuvor selbstzenziertes , auf ein publikumswirksames nichts reduziertes projekt überhaupt zur sprache zu bringen.. :-))
    Da hält frontmum es mit guido schwesterwelle
    Mahnend die stimme erhebend oder mit gang nach karlsruhe drohend, aber wenn abgesegnet, das erreichte für sich ungeniert in anspruch nehmend..

    Vor zehn jahren als man über partnerschaftsverträge hechelte, war die diskriminierungsfrage hinten anzustellen, weil ja angeblich keine mehrheit bei obersten gerichten und in den parteien sei.
    Was moserte der kahr von überfordernden ansprüchen, was besänftigte der kauch mit fehlenden mehrheiten in bund und ländern..
    Was drohte uns guido mit verfassungsklage..
    Man könne , wenn schon , sich mal mit der angkleichung von xyz befassen, aber an eine grundsätzliche , vorbehaltlose gleichstellung dürfe man momentan und zukünftig nicht denken..
    Schwups, wem soll man glauben , wenn nicht den fachleuten die uns lenken.
    Und schon waren etrwaige teilbereiche von aktuellen tagesordnungen gestrichen und auf den sankt nimmerleinstag verschoben.
    Erst muss mal die partnerschaft her, dann überlegen wir was zum erbrecht , ewhegattensplitting usw. Schritt für schritt für schritt...
    Erinner dich an apostel tinnitus-paulus und seine dringlichkeitsepisteln..
    Steuererleichteeeeeeeeeerungen!

    Nun, die gerichte haben mit ihren urteilen nicht nur die parteien wiederlegt, sondern auch die homoaktivisten allesamt blamiert.
    Heute, wo man eine mühsam geschuldete gesetzeserweiterung als durchbruch bejubelt, entdeckt man nachträglich die gravierenden fehler und lücken..
    Schnell gestrickt, damit erst gar nicht drüber nachgedacht wird.
    Sicher, der bundestagsbeschluß vor torschluß war im nachhinein dringend und angesichts des wahlausganges wohl auch der sichere weg zu ein wenig änderung.
    Mit dem kommenden bundestag wäre das gesetz nicht verhandelbar gewesen.
    Also ist mal wieder lücken füllen angesagt.

    Mit neuem schwung und elan werden alte forderungen/entwürfe nun endlich wiederentdeckt.
    Und siehe da:
    Zu reformbedürftig ist schon nach wenigen wochen das vormals bejubelte gesetz.
    Schnell das alte neu umformuiliert, mit ein paar aktuellen sprachhülsen in geschenkpapier gewickelt und auf den medialen markt geworfen.. seht her, wir arbeiten!
    Und um das gut gedachte nicht allzu provokant wirken zu lassen, wird weggelassen was schon im partnerschafts und ehefürdingsda gedöns hätte kern eines GEGENENTWURFES zur herkömmlichen ehe sein müssen.
    Dafür schafft man schnell neue klauseln um ja nicht anzuecken.
    Realpolitik.. kicher.

    Es ist ja ein paradox: wir haben uns gerade mit dem vorauseilenden ducken hinter mittegesellschaftlicher ehe , uns das problem der gegner der homoehe geschaffen.
    Ohne den zugriff auf deren eheverständnis hätten sie nich die ideologische munition erhalten, um so die abendländische hochkultur "ehe" schützen zu wollen.
    Die franzosen haben z,.b. zwar auch was gegen homos, aber mit der zivilehe sind über 85% grundlegend zufrieden.
    Da gibt es keine di skussion um ehefüralle, da geht es um "kinderschutz.. homopropaganda und sonstig heterorechtes rechtes angstpotential.

    Nebenbei frage ich mich, ob der von lehmann lobenswert mit eingebrachte entwurf wohl jener entwurf aus der zeit von V.Becks praktikantenzeit bei jener grünen landestagsabgeordnenten ist .. ,
    die für einen landesparteitag damals genau diesen heut so "neuen vorschlag, mit damals noch weitreichernden forderungen, als abstimmungspapier einbrachte... während ihr eigener büromitarbeiter beck mittels jenes omminösen papier, welches als "homoehe" von bild lanciert in die geschichte eingegangen ist , als gegenantrag den antrag seiner abgeordneten zu fall brachte!
    So becks aufstieg zur communityikone unwiederruflich besiegelt war.
    Auch das ist geschichte ...

    Und heute, kaum regt sich ein lüftchen, schon warnt man uns vor schweren stürmen..
    Ach waren das noch unbeschwerte zeiten, als man ungeniert sich anmaßte, was einem eh verweigert schien.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #92 springen »
#137 LorenProfil
#136 stromboliProfil
#135 stromboliProfil
#134 stromboliProfil
  • 08.10.2017, 22:46hberlin
  • Antwort auf #94 von Loren
  • gerade gelesen...
    es ergreift mich und tut der seele gut.
    Und sei sicher, ich erwidere ebenso und fühle selbe tiefe verbundenheit..
    Gerade das "privates so in offenheit und direktheit rüberkommt, ist berührend.
    Das soll auch mal in einem forum wie hier unter uns streithänsel gesagt sein!
    Sei innigst gedrückt.
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#133 stromboliProfil
#132 TheDadProfil
  • 08.10.2017, 22:19hHannover
  • Antwort auf #123 von leserchen
  • ""Die Grünen wollen erneut die Ehe abschaffen, nachdem man sie doch gerade erst für die Schwulen erweitert hat. ""..

    Wo steht denn das ?

    Die Schaffung eines weiteren Rechtsinstitutes schafft die Ehe nicht ab..
    Wenn man bestehende Möglichkeiten erweitert "beschneidet" man damit auch nicht die Möglichkeiten der bisherigen Rechtsinstitute..

    Dieses "Argument" war schon bei der Einführung der ELP ausschließlich für Lesben&Schwule ebenso falsch wie erlogen..

    Der Fehler war mit der Öffnung der Ehe für Lesben&Schwule, denn eine "Ehe für Alle" ist es dann ja auch nicht geworden, die ELP abzuschaffen, anstatt sie als bestehendes Rechtsinstitut für diejenigen fortzuführen die keine Ehe eingehen wollen, so wie es andere Staaten auch getan haben..
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#131 TheDadProfil
  • 08.10.2017, 22:12hHannover
  • Antwort auf #122 von Gronkel
  • ""Seit bestehend der Bundesrepublik, wird immer mehr Geld ausgegeben als zur Verfügung steht.""..

    Das ist falsch..
    Die Verschuldung fing erst mit der GroKo unter Kiesinger an, und wurde aus den eigenen Reihen von Strauss und Erhardt scharf kritisiert..

    Diese Verschuldung diente dann auch nicht dem Ausbau des Sozialstaates, was wiederum aus den Reihen der SPD kritisiert wurde..
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#130 TheDadProfil
  • 08.10.2017, 22:08hHannover
  • Antwort auf #120 von Gronkel
  • Offensichtlich sind Dir die grundlegenden Funktionen dieses Staates nicht wirklich bekannt..

    Wie eben schon erwähnt besteht die "Förderung" nicht darin das Du mehr bezahlst, sondern darin das eigentlich alle das gleiche zahlen müssen, einige aber wegen ihrer Ehe und den Kindern dann weniger..

    Dir wird damit also auch nichts "weggenommen", denn auch Du hast (zumindest jetzt) auch die Möglichkeit zu heiraten und Kinder zu zeugen..

    DAS ist der Konsens auf den sich die "staats-tragende Familien-Politik" dieses Staates seit Anbeginn des Staates geeinigt hat..

    Wirklich ungerecht an diesem System ist nur daß Alleinerziehende mit ihren Kindern wie Singles behandelt werden, und daß das System nicht dann anfängt wenn Kinder in die Familie kommen, und dann endet wenn Kinder die Familie verlassen um ein eigenes Leben zu führen..

    Was das Altenheim betrifft..
    Zur Zahlung der Kosten werden dann vom System eben dem Ehepartner auch die Kinder herangezogen..

    Der Single erhält diese Leistungen dann vom Staat..
    Über die Qualität die hier dann gewährt wird kann und muß man natürlich noch streiten..
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#129 TheDadProfil
  • 08.10.2017, 21:48hHannover
  • Antwort auf #116 von Gronkel
  • ""Ja warum sollte man denn? Warum wird nicht derjenige gefördert der niemanden hat, der für ihn im Fall der Fälle einsteht? Man sollte doch meinen, dass diejenigen am Meisten Förderung nötig hätten, denen es am persönlichen Backup fehlt.""..

    Aaah..
    Hier liegt also der Denkfehler..
    Ganz einfach..
    Weil diejenigen die ohne dieses Backup leben zumindest theoretisch höhere Ansprüche an den Staat haben, weil sie höhere Beiträge an ihn entrichten..

    Die Familien erkaufen sich mit geringeren Beiträgen kleinere Ansprüche..
    Das ist vielen offensichtlich immer noch nicht bewußt..

    Und hier liegt dann auch das ärgerliche begraben, denn der Staat "ignoriert" Familien dort wo sie bestehen :
    In den Alleinerziehenden die nur deshalb höhere Beiträge zahlen weil man sie ganz in patriarchaler Betrachtungsweise immer noch für "Singles plus Kinder" hält..
    Was dann entweder Väter oder Mütter diskriminiert, und mit ihnen ihre Kinder..

    Übrigens besteht die "Förderung von Familien" im Wesentlichem daraus, ihnen überwiegend weniger wegzunehmen, als anderen..
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#128 TheDadProfil
  • 08.10.2017, 21:39hHannover
  • Antwort auf #113 von Gronkel
  • ""Es gibt genug Möglichkeiten einer Entlastung und sei es Mittagessen in der Schule.""..

    Ich denke wir sollten hier einmal erwähnen das es nicht wirklich Zielführend ist den Bund gegen die Länder auszuspielen..
    "Kostenlose Mittagessen" in Schulen gibt es nicht..
    Das zahlen wie die Kita-Gebühren die Eltern..
    Und dort wo es Transfer-Leistungen gibt die Kommunen..
    Also auch Steuergelder, nur aus einem anderem Säckel, dem der überschuldeten Länder, während der Bund im Geld schwimmt..

    Um das gleich noch einmal klar zu stellen :
    Ich bin gegen JEDE Steuersenkung einer Bundesregierung die als "Gegenleistung für braves Wählen" versprochen und eingehalten wird..
    Die derzeitigen Überschüsse im Bund müssen sämtlich in die Schuldentilgung fließen, oder in den Ausbau kostenloser Bildung..
    Als "Umweg" um das Kooperationsverbot, was verbietet das sich der Bund in die Bildungspolitik der Länder einmischt, ist ein vom Bund bezahltes Mittagessen eine prima Sache, denn das hilft den Kommunen..
    Und für 30 Milliarden Euro kann man 30 Milliarden Mittagessen in den Schulen bereit stellen..

    Bei rund 11 Millionen Schüler*innen an den allgemeinbildenden und Berufsbildenden Schulen der BRD kann man damit jedem dieser Schüler*innen mehr als 2.727 Tage zu Essen kaufen..
    Oder mehr als Siebeneinhalb Jahre..
    Nur mal so als Dimension worüber man hier redet..

    ""Ich sehe kein Problem die Steuergesetze anzupassen und zwar so, dass am Ende nicht einfach nur mehr Leute gebuttert werden.""..

    ich halte es für Notwendig die richtigen Leute zu fördern..
    Alleinerziehende Familien die bislang gar nicht profitieren..

    ""Es ist kein Unterschied ob Männer oder Frauen als Minderwertig gesehen werden,""..

    Nun..
    Wenn man den "Harem" ansehen will als eine Institution die nur deshalb besteht, weil das eine oder andere Geschlecht als "minderwertig" und damit unterwerfungswürdig zu betrachten sei..
    Was dann immer noch allein aus der Tatsache heraus basiert die Beziehungen allein über die "sexuelle Komponente her zu betrachten..
    Was einem offensichtlich verunmöglicht sich diese Polyamoren Partnerschaften als welche auf Augenhöhe basierend zu betrachten, weil das Erlernte Wissen über "Beziehungsgefälle" nicht aus dem Hirn weichen will, dann mag das so sein..

    Was dann immer noch nichts mit den Beziehungsgeflechten zu tun haben wird, in denen es gar keine "sexuelle Komponente" gibt, und diese Menschen sich zusammenfinden um für sich gegenseitig einzustehen..

    Und stell Dir vor..
    Es soll Menschen geben die ihre*n Partner*in nicht als persönliches Eigentum betrachten, sie nicht unterwerfen, sie nicht als minderwertig betrachten, und sie deshalb auch nicht als Stückchen Vieh betrachten..
    Wieso das allerdings nur in Zweierbeziehungen der Fall sein soll, während das in Polyamoren Beziehungen gar nicht vorkommen würde, hast Du noch nicht erklärt..
    Ich halte das ja für ein Vorurteil..
    Und das obwohl ich niemanden kenne der in einem "Harem" lebt..
    Kennst Du einen ?

    ""Und wieso sollte es pauschal für Verantwortung übernehmen monetäre Vorteile geben?""..

    Weil daß das staatsbildende Bild ist, das seit Anbeginn des Grundgesetzes in der BRD als Konsens gilt..
    Man erinnere sich an die Floskel der "Keimzelle Familie"..

    Willst Du das Infrage stellen ?
    Dann willst Du die Gesellschaft noch weit radikaler verändern als bislang gedacht..
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#127 hugo1970Profil
  • 08.10.2017, 21:18hPyrbaum
  • Antwort auf #122 von Gronkel
  • "Es gibt keinen Grund warum ein Single für eine sieberner Gruppe unter dem Vorwand der gegenseitigen Absicherung deren Steuererleichterung übernehmen sollte."

    Das fordere ich ja auch nicht, von Singles noch mehr Steuern dem Staat zu überlassen, dazu sind die Superreichen (die Ihr Geld ins Ausland bringen) und Konzerne (die wennig bis keine Gewerbesteuer zahlen) da.
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#126 hugo1970Profil
#125 hugo1970Profil
  • 08.10.2017, 21:14hPyrbaum
  • Antwort auf #122 von Gronkel
  • "Wenn einer eine Erleichterung bekommt, muss ein anderer dafür aufkommen."

    Über die Lohnsteuer nicht immer! Du hast schon recht von irgendwoher muß das Geld kommen.
    Deshalb versucht ja die Linke Seite, mehr von den Superreichen zu nehmen, leider funktioniert es nicht, weil, eben, die davon profitieren würden (die gemeinen Leute) wählen ja die konservativen, weil sie den Wölfen eher trauen, als den eigenen Hunden.
    Es gäbe viele Möglichkeiten das Geld gerecht zu verteilen, aber wenn die linke Seite keinen Zuspruch bekommt hat sie auch nicht die Macht etwas zu ändern.
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#124 hugo1970Profil
#123 leserchenAnonym
  • 08.10.2017, 20:54h
  • Die Grünen wollen erneut die Ehe abschaffen, nachdem man sie doch gerade erst für die Schwulen erweitert hat.

    Unbürokratisch ist die Kiste nun ausgerechnet nicht. Denn es soll ein rechtlicher und oder finanzieller Vorteil geschaffen, der zunächst genau geregelt und später auch gerichtsfest sein soll. Genau das ist aber bürokratisch.

    Das ist eine Beschäftigungstherapie für unterforderte Parlamentarier, Steuerprüfer, Familienrechtler, Soziologen, Sozialbetreuer und Richter.

    Und das gleichzeitig in einem Einwanderungsland, wo die Leute selbst die Regel nicht beherrschen, wie man einer Frau die Hand gibt.
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#122 GronkelAnonym
  • 08.10.2017, 20:28h
  • Antwort auf #121 von hugo1970
  • "Wenn jetzt Paare (in was für einer Konstellation auch immer, mehr bekommen, heißt das nicht, das ich, oder du als Single mehr Steuern bezahlen."

    Ja selbstverständlich heißt es das. Seit bestehend der Bundesrepublik, wird immer mehr Geld ausgegeben als zur Verfügung steht. Wenn einer eine Erleichterung bekommt, muss ein anderer dafür aufkommen. Es helfen auch keine Spitzfindigkeiten, um das nicht zu sehen.
    Auf meine Frage bist du aber nicht eingegangen. Es gibt keinen Grund warum ein Single für eine sieberner Gruppe unter dem Vorwand der gegenseitigen Absicherung deren Steuererleichterung übernehmen sollte.

    "Und ausserdem, wer sagt, das ich in ein paar Jahren nicht auch in einer Beziehung (wellche Konstellation auch immer) lebe?"

    Ja was soll ich dazu sagen. Wenn es dir darum geht das meiste aus der öffentlichen Hand herauszukitzeln, dann kannst du gerne so argumentieren. Für ein gerechtes Steuersystem taugt das allerdings gar nicht. Ich bin raus.
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#121 hugo1970Profil
  • 08.10.2017, 19:28hPyrbaum
  • Antwort auf #120 von Gronkel
  • "Aus welchem Grund soll ein Einzelner für die gegenseitige Absicherung und gegenseitiges Vorsorgeversprechen einer beispielsweise siebener Gruppe bezahlen?"

    Wer sagt, das Du, als Single, dafür zahlen sollst?
    Beim jetzigen Modell is es so, das ich als Single und kinderlos mehr Steuern zahle als Leute mit Kindern, das ist auch gut so.
    Wenn jetzt Paare (in was für einer Konstellation auch immer, mehr bekommen, heißt das nicht, das ich, oder du als Single mehr Steuern bezahlen. Und ausserdem, wer sagt, das ich in ein paar Jahren nicht auch in einer Beziehung (wellche Konstellation auch immer) lebe?
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#120 GronkelAnonym
  • 08.10.2017, 18:47h
  • Antwort auf #118 von hugo1970
  • "Wenn mein, oder ein Partner mein Platz im Altenheim zahlt, muß dann noch der Staat/Amt zahlen?"

    Vielleicht kommst du auch nicht ins Altersheim sondern entschläfst friedlich in deinem Bette. Das sind doch ungelegte Eier. Du musst doch nicht ins Altersheim gehen.
    Beantworte doch lieber meine Frage: Aus welchem Grund soll ein Einzelner für die gegenseitige Absicherung und gegenseitiges Vorsorgeversprechen einer beispielsweise siebener Gruppe bezahlen?
    Wo ist da der Sinn?
    Derjenige der am Lebensende oder zu schlechten Lebenslagen die größten Probleme bekommen wird, ist doch der der alleine ist. Entsprechend müsste auch der am meisten Förderung erhalten um selbst vorsorge betreiben zu können.
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#119 hugo1970Profil
  • 08.10.2017, 18:47hPyrbaum
  • Antwort auf #116 von Gronkel
  • Wenn man nicht genug zum Leben hat, kriegt man doch Hilfe, warum singe ich doch Loblieder auf die sozialen Systeme der westlichen, nördlichen europäischen Länder?

    Das diese Soziale Systeme nicht zusammenbricht, brauchen wir Nachwuchs, da die meisten, vor allem, wohlsituierten wennig Nachwuch haben/wollen, brauchen wir Zuwanderung. Später, sogar mehr als jetzt.
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#118 hugo1970Profil
#117 GronkelAnonym
  • 08.10.2017, 18:28h
  • Antwort auf #115 von hugo1970
  • "Sie übenehmen gegenseitige Verantwortung füreinander und entlasten den Staat damit von Sozialleistungen.."

    Entschuldige mal, zu aller erst wird nicht der Staat entlastet, sondern in erster Linie wird durch die Förderung der Steuerzahler belastet. Und da muss man sich fragen aus welchem Grund ein Einzelner für eine siebener Gruppe und deren gegenseitige Absicherung bezahlen soll.
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#116 GronkelAnonym
  • 08.10.2017, 18:22h
  • Antwort auf #112 von hugo1970
  • "Wenn mehrere Personen zusammen leben wollen, warum auch immer, warum soll man dies nicht fördern?"

    Ja warum sollte man denn? Warum wird nicht derjenige gefördert der niemanden hat, der für ihn im Fall der Fälle einsteht? Man sollte doch meinen, dass diejenigen am Meisten Förderung nötig hätten, denen es am persönlichen Backup fehlt.
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#115 hugo1970Profil
#114 GronkelAnonym
#113 GronkelAnonym
  • 08.10.2017, 18:15h
  • Antwort auf #109 von TheDad
  • "Entweder fördern wir alle Familien auch ohne Kinder, oder wir fördern nur Familien mit Kindern..Was dann dem Beispiel von "Loren" folgend mit "7 Erwachsenen und 3 Kindern" ein sofortiges Überdenken des Steuerkonzeptes insgesamt nach sich zieht, und automatisch dazu führen muß als ersten Schritt das Ehegattensplitting zugunsten eines Familiensplittings umzubauen..."

    Oder gar nicht oder andere Modelle. Es gibt genug Möglichkeiten einer Entlastung und sei es Mittagessen in der Schule. Ich sehe kein Problem die Steuergesetze anzupassen und zwar so, dass am Ende nicht einfach nur mehr Leute gebuttert werden.

    "Wenn man sich in seiner Sichtweise auf das Bestehen von Harems verengen läßt in denen Männern die Einzelperson wären um die herum sich viele Frauen als sexuell Verfügbare scharen, und die Tatsache negiert das es neben Matriarchalen Systemen in indigenen Völkern der Welt auch Harems gibt wo sich um Eine Frau mehrere Männer scharen, dann mag das so ein.."

    Es ist kein Unterschied ob Männer oder Frauen als Minderwertig gesehen werden, wenn eine polygame Beziehung die Gleichheit der Menschen anrührt, ist sie abzulehnen. Nicht mehr und nicht weniger war die Aussage.

    "Um das Abschaffen genau dieser Normative geht es hier aber.."

    Nicht bei dem worauf ich geantwortet habe. Da ging es im Übertragenen, dass auch neue Strukturen die Menschenrechte zu achten haben.

    "Den gleichen den der Staat gegenüben den Ehegatten formuliert :
    Sie übenehmen gegenseitige Verantwortung füreinander und entlasten den Staat damit von Sozialleistungen..
    Ob das nun 2 Menschen für sich machen, oder 4, oder 7 ist dabei vollständig irrelevant.."

    Und wieso sollte es pauschal für Verantwortung übernehmen monetäre Vorteile geben?
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#112 hugo1970Profil
  • 08.10.2017, 18:13hPyrbaum
  • Antwort auf #103 von Gronkel
  • Wenn mehrere Personen zusammen leben wollen, warum auch immer, warum soll man dies nicht fördern?
    Wir sollten doch froh als Gesellschaft sein, das Menschen für einander sorgen und stehen wollen.
    Nur weil die christliche und vielleicht die islamische Religion sagen, das nur heterosexualität zum fördern taugt? Sind nicht genug Menschen auf diesem Planeten? Sind nicht genug Waisen? Sterben nicht genug Menschen, vor allem Kinder vor Hunger? Wird nicht genug Waldfläche gerodet um Platz zum wohnen und arbeiten? soll ich weiter fortfahren?
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#111 hugo1970Profil
#110 hugo1970Profil
#109 TheDadProfil
  • 08.10.2017, 17:37hHannover
  • Antwort auf #103 von Gronkel
  • ""Das habe ich nicht gesagt, sondern du mutmaßt das nur. Die gesamte Förderung kann man überdenken, aber das ist ein anderes Thema.""..

    Nöö..
    Und nochmal Nöö..
    Denn man kann das eine Thema nicht bearbeiten wenn man das andere Thema Beiseite schiebt und nicht bearbeitet..
    Wer die finanzielle Seite der Familien die aus einer Veränderung des Konzeptes dann an einem Tag demnächst vom Staat Anerkenntnis finden nicht gleichzeitig löst, wird wieder nur eine Situation schaffen wie sie mit der Einführung der ELP erlebt werden konnte..
    Stückwerk was mühselig Eineinhalb Jahrzehnte lang verändert werden muß, um es den anderen Rechts-Instituten anzupassen und damit gleichzustellen..

    Clever ist es aber erst die Gleichstellung zu schaffen und dann die Anerkenntnis anderer Familien-Modelle zu erlauben..
    Oder eben gleichzeitig Beides..

    Deshalb muß das auch gleichzeitig diskutiert werden, und nicht erst wenn das Kind wieder in den Brunnen gefallen ist..

    ""Ich sehe keinen Grund, warum polygame oder ähnliche Gemeinschaften vom gemeinen Steuerzahler subventioniert werden sollten. Kannst du einen nennen?""..

    Den gleichen den der Staat gegenüben den Ehegatten formuliert :
    Sie übenehmen gegenseitige Verantwortung füreinander und entlasten den Staat damit von Sozialleistungen..
    Ob das nun 2 Menschen für sich machen, oder 4, oder 7 ist dabei vollständig irrelevant..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #103 springen »
#108 hugo1970Profil
#107 hugo1970Profil
#106 hugo1970Profil
  • 08.10.2017, 17:29hPyrbaum
  • Antwort auf #68 von Gronkel
  • "....dass 'wir' nicht von 'euch' vertreten werden wollen?"

    Das ist mir scheiß egal, warum?
    Weil ich nicht will das der Fortschritt stehen bleibt und sich in einen Rückschritt verwandelt!!!!!!!!!!
    Und mir sind die Anderen nicht egal. Wenn es mir gut geht, warum soll es denn Anderen nicht auch gut gehen?

    "Schon mal darüber nachgedacht,..."
    Schon mal so gedacht?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #68 springen »
#105 hugo1970Profil
#104 TheDadProfil
  • 08.10.2017, 17:21hHannover
  • Antwort auf #100 von Gronkel
  • ""Das hat ja nichts mit ideologischen Konzept zu tun.""..

    In dem Fall schon, wie Du selbst schon apostrophiert hast..

    ""Kannst doch nicht sagen, ein deutscher Mann mit 5 Frauen ist ok, aber ein orientalischer Mann mit 5 Frauen ist nicht ok.""..

    Sie kann, und sie tut..
    Sie ist eine Frau die jede andere "Religion" und damit jedes andere Konzept von Zusammenleben von Menschen als Familie vor allem dann ablehnt, wenn sie etwas mit dem "Islam" zu tun haben könnten, wobei ihr eben nicht bewußt ist, das der Harem ein Konzept ist, das es im Orient schon sehr lange vor dem Entstehen des "Islam" gab..
    Das ist ihr vollständig egal, wenn es ihr dazu dienlich ist gegen solche Konzepte zu agitieren..

    ""Entweder ganz oder gar nicht.""..

    Was dann auf Deine Weigerung des Bezahlen müssens hin bedeutet :
    Entweder fördern wir alle Familien auch ohne Kinder, oder wir fördern nur Familien mit Kindern..
    Was dann dem Beispiel von "Loren" folgend mit "7 Erwachsenen und 3 Kindern" ein sofortiges Überdenken des Steuerkonzeptes insgesamt nach sich zieht, und automatisch dazu führen muß als ersten Schritt das Ehegattensplitting zugunsten eines Familiensplittings umzubauen, in dem dann nur noch Familien mit Kindern, und hier endlich auch die Alleinerziehenden einer steuerlichen Förderung unterliegen, was die vollständige Reform der Steuer-Gesetze nach sich zieht, inklusive einer Umgestaltung im Renten-Recht und der GKV..

    ""Die werden gelebt und zwar aus dem Grundmotiv, dass Frauen weniger Wert wären.""..

    Wenn man sich in seiner Sichtweise auf das Bestehen von Harems verengen läßt in denen Männern die Einzelperson wären um die herum sich viele Frauen als sexuell Verfügbare scharen, und die Tatsache negiert das es neben Matriarchalen Systemen in indigenen Völkern der Welt auch Harems gibt wo sich um Eine Frau mehrere Männer scharen, dann mag das so ein..

    Vielfalt von der Idee her zu denken, man wolle sich aber garantiert nicht auf EIN KONZEPT aus einer anderen "Religion" her einlassen, ist der Tod der Diskussion..

    Eine Veränderung der Gesellschaft erreicht man nicht indem man als erstes formuliert was man alles nicht haben will, sondern indem man formuliert was alles möglich sein soll..

    ""irgendwelche Normativen hinterherzurennen.""..

    Um das Abschaffen genau dieser Normative geht es hier aber..
    Wie kommt man dann also auf die Idee, man würde genau dieses Normativ dann zu einer Gültigkeit in unserer Gesellschaft erklären wollen ?

    Übrigens besteht auch der Harem auf dem Konzept der "Legalisierung der sexuellen Zusatzleistungen" innerhalb einer Partnerschaft, und ist damit gar nicht als Normativ Zukunfts-fähig, wenn es darum geht Partnerschaften egal in welcher Konstellation gegenüber dem Staat als Anerkenntnis-fähig zu formulieren..

    Ein Normativ diente dann auch nur dazu einen möglichst breiten Konsens zu formulieren, bei dem es um eine möglichst breite Vielfalt der Ausgestaltung von Partnerschaften gar nicht gehen kann..

    Und hier liegt dann auch der Kasus Knaktus der eingebrachten "Warnung" der Othogonal-Muddi, die sich schon einmal vorbeugend davor schützen will das man ihr eine solche "Harems-Partnerschaft" irgendwann mal vorschlagen könnte..
    Und das was sie nicht will, sollen Andere gefälligst auch nicht wollen können..
    Ganz "besorgte Muddi" prescht sie mit diesem Unsinn in die Diskussion, immer noch ohne erkannt zu haben wie eine Verbreiterung gesellschaftlicher Konzepte hin zu einer Vielfalt führt, in der ein "mir lasse ich das nicht vorschreiben" gar nicht mehr existiert..
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#103 GronkelAnonym
  • 08.10.2017, 17:06h
  • Antwort auf #101 von TheDad
  • "Ein "ich muß dafür bezahlen" ist dann noch OK wenn es sich um eine Hetero-Familie mit ..."

    Das habe ich nicht gesagt, sondern du mutmaßt das nur. Die gesamte Förderung kann man überdenken, aber das ist ein anderes Thema.

    Ich sehe keinen Grund, warum polygame oder ähnliche Gemeinschaften vom gemeinen Steuerzahler subventioniert werden sollten. Kannst du einen nennen?
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#102 leserchenAnonym
  • 08.10.2017, 16:56h
  • Sagt mal, habt ihr ernsthaft keine anderen Sorgen.

    Das ist genau der über drehte Stuss, warum in den USA die sozial schwache Arbeiterklasse den Trump gewählt hat. Wie können die Grünen nur so naiv sein?
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#101 TheDadProfil
  • 08.10.2017, 16:50hHannover
  • Antwort auf #98 von Gronkel
  • ""Ich habe nur etwas dagegen dafür bezahlen zu müssen. Also das heißt, dass es zu keinerlei steuerlichen Vorteile oder sonstige Vergünstigen im Verhältnis zu Singles kommen darf.""..

    Aha..
    Ein "ich muß dafür bezahlen" ist dann noch OK wenn es sich um eine Hetero-Familie mit UND OHNE Kindern oder eine Regenbogenfamilie mit Kindern handelt, aber das Steuerkonzept des "Ehegattensplittings" erreicht dort seine Grenzen wenn "Ein Mann mit 5 Frauen"
    oder "Eine Frau mit 5 anderen Frauen"
    oder "Ein Mann mit 5 anderen Männern"
    oder "Eine Omi mit einer anderen Omi"
    Eine Familie bilden ?

    Und erklären kannst Du dann auch wieso ?

    Warum sind "Zwei alte Damen" die in einer Lebensgemeinschaft zusammen leben weniger "förderungswürdig" als ein älteres Ehepaar gleich welchen Geschlechtes und gleich welcher Sexuellen Identität auch immer sie sind ?

    Die Ehe wie sie derzeit formuliert ist basiert auf dem "Konzept" der "Zusatzleistung der gemeinsamen sexuellen Aktivitäten"..

    Wann genau sind wir bereit uns von diesem Konzept zu lösen, und die überkommenen Konsens der "sexuellen Komponente" ad Acta zu legen ?

    Wann genau sind WIR bereit die Vorherrschaft der Heteronormativität in unsere Lebensgemeinschaften für beendet zu erklären, weil wir nicht mehr zulassen das Lebensgemeinschaften ausschließlich über die gemeinsam vollzogene Sexualität konstruiert werden ?

    Der "Mangel an ehelichem Beischlaf" war bis zur Reform des Scheidungsrechtes 1974 neben dem "Schuldprinzip" beinahe die einzige Möglichkeit einer Frau sich Unterhalt vom ehemaligem Ehegatten zu sichern, während diese beiden Gründe gleichzeitig dazu dienten den Männern beinahe beliebig zu gestatten sie vorzubringen um eine "lebenslange Ehe" zu beenden wenn es ihnen paßte..

    Verbunden mit der Etablierung neuer Formen von Familien als rechtlich anerkannte Lebensgemeinschaften ist ganz sicher auch eine Diskussion über die bestehenden Ehen und deren Konzept wozu sie eigentlich dienen !

    Auch immer noch dazu die Sexuelle Beziehung zwischen den Partnern auf ein "erlaubnis-konzept" abzustellen, was der Gesellschaft dann aufzeigen soll :
    Die dürfen das.
    Heteronormativität wo und wie sie wirkt, ist immer noch nicht vollständig durchschaut, was sich auch hier einmal mehr offenbart..
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#100 GronkelAnonym
  • 08.10.2017, 16:28h
  • Antwort auf #99 von TheDad
  • "Weil das nicht in Dein ideologische Konzept paßt ?
    Oder weil Du in einem solchem Harem immer noch die heteronormative Idee verknüpft siehst, Männer "halten" sich Frauen "zur Verfügung" ?"

    Das hat ja nichts mit ideologischen Konzept zu tun. Es gibt Harems. Die werden gelebt und zwar aus dem Grundmotiv, dass Frauen weniger Wert wären. Wenn man sich dagegen verwehren will ist das nicht verkehrt und hat auch nichts damit zu tun, irgendwelche Normativen hinterherzurennen.
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#99 TheDadProfil
  • 08.10.2017, 16:19hHannover
  • Antwort auf #77 von Orthogonalfront
  • ""Solange klar gemacht wird, dass damit natürlich NICHT der orientalische Harem gemeint ist,""..

    Warum nicht ?
    Weil das nicht in Dein ideologische Konzept paßt ?
    Oder weil Du in einem solchem Harem immer noch die heteronormative Idee verknüpft siehst, Männer "halten" sich Frauen "zur Verfügung" ?

    Wie wäre es mal mit einem sich lösen davon, mit einem Blickwinkelwechsel der einem erlaubt sich Frau vorzustellen die sich mit mehren Frauen in einer Lebensgemeinschaft befindet die gegenseitig Verantwortung übernehmen ?
    Und gleichzeitig auch akzeptieren können, das es andere poly-amore Beziehungen gibt, die sich anders organisieren, und damit auch den "traditionellen Harem" neben sich selbst als Möglichkeit der Varianzen anzusehen ?

    Deine Formulierung tendiert hier nämlich nur in die Richtung, es gäbe hier "Bestrebungen" Männern ein Paradies zu schaffen, oder dem "Islam" den Boden zu bereiten..
    Beides schlichter Blödsinn..

    Du "denkst" Eindimensional, und das überträgt sich immer in Deine Formulierungen..
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#98 GronkelAnonym
  • 08.10.2017, 16:12h
  • Antwort auf #77 von Orthogonalfront
  • "Solange klar gemacht wird, dass damit natürlich NICHT der orientalische Harem gemeint ist, wüsste ich nicht, was dagegen spricht. Immerhin reden wir dann von mündigen Erwachsenen, die sich freiwillig in eine solche Beziehungsform begeben. Hast du denn ein Gegenargument?"

    Wie soll man das denn klar machen? Kannst doch nicht sagen, ein deutscher Mann mit 5 Frauen ist ok, aber ein orientalischer Mann mit 5 Frauen ist nicht ok.
    Entweder ganz oder gar nicht.
    Gegen die Beziehungsformen habe ich auch nichts, sollen doch alle so leben, wie sie wünschen. Ich habe nur etwas dagegen dafür bezahlen zu müssen. Also das heißt, dass es zu keinerlei steuerlichen Vorteile oder sonstige Vergünstigen im Verhältnis zu Singles kommen darf.
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#97 TheDadProfil
#96 TheDadProfil
  • 08.10.2017, 15:51hHannover
  • Antwort auf #54 von stromboli
  • ""Kampf der lsu, kampf der lisl oder homos in der afd...""..

    "Homos in der AFD" ?
    Gibt es die noch ?
    Selbst die Spitzen-Alice ist dort doch keine Mitgliedin, denn sie versteht sich doch gar nicht als "Homo"..

    Ich glaube es war Truman Capote der einmal sagte :
    "In einem Verein der Menschen wie mich aufnähme, würde ich niemals Mitglied werden"..

    Nun kann man neben der Alice auch vielen anderen Mitgliedern in solchen "Homo-Clubs" wie der LSU oder dem LISL einiges Nachsagen, aber sicher nicht ein Nachdenken über die eigene Handlungsbereitschaft vorwerfen, die zu nichts weiter beiträgt, als der Aufrechterhaltung diskriminierender Strukturen..
    Insofern ist dieser "Struktur-Konservatismus" der hier zu Markte getragen wird wahrscheinlich konsequent..
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#95 TheDadProfil
  • 08.10.2017, 15:42hHannover
  • Antwort auf #50 von Laurent
  • ""Im Übrigen solltest du dich endlich mal von deinem Denken, dass alles, was rechts von links ist, schlecht sei, verabschieden.""..

    Wie sieht es den dort mit Deiner Bereitschaft aus das ideologische Konzept des
    "alles was Links ist, ist schlecht"
    einmal zu überdenken ?

    Von einem "über Bord werfen" wagt man ja hier schon gar nicht mehr zu hoffen..

    Wenn ein "Struktur-Konservativer" Mensch sich dazu aufschwingt anderen solche Ratschläge zu erteilen ist immer mehr als nur einfache Vorsicht geboten, denn neben der Arroganz mit der derlei "Ratschläge" erteilt, ja beinahe verteilt werden wie Bonbons an kleine Kinder, ist auch immer ein Hausieren gehen mit der eigenen Ideologischen Idee verbunden..
    Blöderweise hat genau dieser "Struktur-Konservatismus" zu der Gesellschaft geführt, die es endlich zu verändern, und damit auch abzuschaffen gilt..

    Deine "Diederich Heßlings-sche Bücklings-Bereitschaft" sich in alles einzufügen was der ehemalige Arbeitgeber Dir als "zu tragendes Bündel" aufbürdet, ist alles andere als zielführend um sich zu einem gleichberechtigtem Bürger zu entwickeln..

    Dein "nun seid doch mal zufrieden" ist der erste Spaten-Stich des Totengräbers auf dem Feld der "Auflösung der Community" - Forderung, zu der Menschen wie Du nicht die geringste Berechtigung haben, und zu der es auch überhaupt keinen Anlaß gibt..

    Dein Selbstgefälligkeit ist hier nicht hilfreich..
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#94 LorenProfil
  • 08.10.2017, 15:34hGreifswald
  • Antwort auf #80 von Orthogonalfront
  • Ich verstehe das, was ich mit "außerparlamentarischem Druck" meinte, umfassender als das, was im allg. unter APO verstanden wird. Da gehören für mich auch Bürgerinitiativen, Verbandsarbeit, Zuschriften an Parlamentarier, Petitionen u.a. dazu. Ich habe mal an einem Bildungsprojekt mitgearbeitet, wo der, der sich als "Kopf" verstand, stark emotional motiviert war und sich weniger der Alltagsarbeit verpflichtet fühlte. Hätte der sich nicht als "Kopf", sondern als Teil des Ganzen verstanden, hätte die Zusammenarbeit funktionieren können. Mit Stromboli fühle ich mich durch ähnliche Erfahrungen verbunden, die tiefgreifender sind als das bei queer.de meistens Diskutierte oder durch Eros und dergleichen. Es gibt eine zumindest von meiner Seite empfundene Verbundenheit, die durch unterschiedliche Auffassungen nicht zu trennen ist. Gerade auf der Grundlage ähnlicher Erfahrungen befrage ich das, was sich von meiner Sicht unterscheidet, mit dem nötigen Respekt und versuche, selbstkritisch die eigene Meinung immer wieder zu prüfen und nach Schnittmengen zu suchen. Letztlich wird das, was am Ende nicht nur bei diesem Thema rauskommt, sowieso Resultat des Denkens und Handelns vieler sein.
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#93 hugo1970Profil
#92 TheDadProfil
  • 08.10.2017, 15:13hHannover
  • Antwort auf #21 von Orthogonalfront
  • ""gefolgt von einem umfassenden Diskriminierungsschutz für LGBTTIQ* ohne Ausnahme.""..

    Mal ganz provokativ :
    Den darf es gar nicht geben..

    Denn ein "umfassender Diskriminierungsschutz" MUSS sich AN ALLE Bürger wenden !

    Mehr noch :
    An ALLE hier lebenden Menschen !

    Das sei besonders Dir in das Poesie-Album geschrieben !
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#91 TheDadProfil
  • 08.10.2017, 15:04hHannover
  • Antwort auf #19 von Laurent
  • ""Da verschlägt es einem die Sprache.""..

    Wäre ja schön gewesen, doch so ist es eben nicht..

    ""Anstatt mal mit etwas Erreichtem zufrieden zu sein""..

    Auch Dir sei hier ins Poesie-Album geschrieben :

    Andere Menschen haben andere Bedürfnisse !

    Das diese sich von dem mit dem Du dich willfährig "zufrieden gibt" signifikant unterscheiden können, ist als Erkenntnis nicht so schwer zu fassen..

    Sie haben aber die gleiche Berechtigung wie dasjenige ""Erreichte"", mit dem man Leute wie Dich ""zur Ruhe bringen"" kann !

    Gleiche Rechte für Alle
    bedeutet immer noch nicht das man dann, wenn man selbst zufrieden ist, sich selbstzufrieden in den Ohrensessel zurückziehen kann, um von dort aus über die "komischen Forderungen" anderer Menschen abfällige Kommentare zu postulieren..
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#90 TheDadProfil
  • 08.10.2017, 14:58hHannover
  • Antwort auf #18 von Orthogonalfront
  • ""Das ist halt der Unterschied zwischen einem erfahrenen, vernünftigen Politiker und einem "Revolutionär" wie dir.""..

    Äh ?
    Weil der "Gang durch die Institutionen", wie man solche Erfahrungen ehemaliger Revuluzzer die man Heute Politiker nennt, die Mitglied einer Partei sind die aus Revulzzer-Kreisen heraus entstanden ist, die eigenen bisherigen Erfahrungen nur vergessen lassen ?

    Oder verschweigt man hier nicht schon schamvoll ein Kind der Revolution zu sein, die sich "still und leise" an der Bevölkerung vorbei vollzogen hat ?

    Grüne Politik zu machen hat mal bedeutet die Gesellschaft zu verändern..
    Das hatte sie mit dem Kampf der LGBTTIQ*-Community gemeinsam..

    Offensichtlich siehst Du diese Notwendigkeit der Veränderung der Gesellschaft nicht mehr ?
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#89 OrthogonalfrontAnonym
#88 OrthogonalfrontAnonym
#87 AchilleusProfil
  • 08.10.2017, 14:53hDuisburg
  • Meine Güte.

    Dann wird wohl besser Ursula von der Leyen die neue queerpolitische Sprecherin der Bundesregierung.

    Ich glaube das kann die besser.
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#86 TheDadProfil
  • 08.10.2017, 14:51hHannover
  • Antwort auf #14 von Orthogonalfront
  • ""Klar, die beiden nächsten Themen""..

    Was dann immer noch auf die Sicht verengt, man müsse ein Thema nach dem anderem "abarbeiten", um sich nicht zwischenzeitlich mit anderem beschäftigen zu müssen..

    Der beste Weg um die Community zu spalten, weil es nämlich immer diejenigen die nicht Teil dieser "" beiden nächsten Themen"" sind ausschließt, nicht mitnimmt, und am Straßenrand stehen läßt..

    Was ist eine Ehe für Alle wert die von Intersexuellen nicht geschlossen werden darf ?
    Was ist eine ""vollständige Anerkennung und Gleichstellung von Trans* Menschen"" wert, wenn sie Intersexuelle Menschen nicht miteinbezieht, und damit auch die Argumentation über RECHTE verhindert, die sich nicht darauf verengen lassen dürfen auf "Geschlecht" oder Sexuelle Identität zu begrenzt zu sein ?

    Ehe für Alle hätte bedeutet das Zwei Menschen heiraten.. Punkt..
    In welcher Konstellation sich diese "Zwei Menschen" zueinander befinden ist völlig irrelevant..
    Denn das geht weder den Staat etwas an, noch den Nachbarn nebenan, der sich als "Volk" geriert, um in die persönlichen Lebensbereiche von Mitbürgern hineinzuwirken..

    Doch die Diskussion darum und dazu ist auch hier mindestens seit 2013 immer wieder auch durch Menschen und Leute torpediert worden, die sich als "Teil der LGBTTIQ*-Menschen" bezeichnen, und doch nur ihr eigenes Süppchen kochen wollen..

    Dieses eigene Süppchen äußert sich dann in einer Agenda darüber was "als nächste zwei Themen abzuarbeiten" sei..

    Wie arrogant..
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#85 TheDadProfil
  • 08.10.2017, 14:37hHannover
  • Antwort auf #13 von Sven Lehmann
  • ""Das lassen wir offen, weil es Teil einer gesellschaftlichen Diskussion ist und wir erst am Anfang dieser Diskussion stehen.""..

    Vielleicht hättest Du auch mal an den Diskussionen auf der Straße und den CSD's teilgenommen ?

    Denn Dein "wir stehen erst am Anfang" missachtet hier alle bereits erfolgten Diskussionen aus denen sich bereits erhobene Forderungen ergeben..
    Der Blick über den Tellerrand ist nicht so schwer..
    Die Linken diskutieren die Möglichkeiten für Polyamore Rechtsinstitute schon seit Jahren..
    Wenn Du das als "neu" empfindest, gehts Dir hier wohl wie der Kanzlerin mit dem Internet..
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#84 TheDadProfil
  • 08.10.2017, 14:32hHannover
  • Antwort auf #10 von Homonklin44
  • ""Liest sich ehrlich gesagt wie ein Neuaufguss zur ELP oder ELP2.0 mit Abspeck-Modus für alle, die halt nicht ELP dazu sagen wollen, aber trotzdem nur als 2er-Verbindung leben wollen.""..

    Und hier offenbart sich dann welcher Teil der Diskussion um die Öffnung der Ehe mehr als nur Stiefmütterlich behandelt wurde :
    Die Diskriminierung der Heten, die keinen Zugang zur ELP hatten wie es in anderen Ländern möglich ist, und der Menschen die keine Ehe wollen, aber trotzdem eine rechtliche Absicherung für ihre Beziehungs-Möglichkeiten zu Recht einfordern..

    Die Ehe-Öffnung ist von vorne herein auch nur eine Teil-Lösung für eine kleine Gruppe von Bürgern gewesen, die längst nicht die Mehrheit innerhalb einer Minderheit der LGBTTIQ*-Community bilden..

    Und sie hat diejenigen Menschen von Anfang an nicht mitgenommen, die sich aus völlig anderen Gründen gegen die Ehe wenden, weil sie nicht offen genug für die mögliche Varianz Menschlicher Beziehungen ist..
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#83 TheDadProfil
  • 08.10.2017, 14:23hHannover
  • Antwort auf #4 von TomTom
  • ""Menschen zu überzeugen kostet Argumente. Argumente kosten ein Umdenken im Kopf. Umdenken können kostet Zeit.""..

    Lernprozesse kann man auch beschleunigen indem man nicht erst ein kleines Tütchen fordert, daß sich zu einem Einkaufbeutel wandelt, um als Reisetasche zu enden das von den Gegnern freiheitlicher Rechte für die Bürger als "Maximal-Forderungen" diffamiert werden..

    Es macht auch wenig Sinn irgendwie zu "verschleiern" was man will..
    Auch nicht um Andere "daran zu gewöhnen"..

    Die Erkenntnis das andere Menschen andere Bedürfnisse haben, gegen die man sich nicht wenden darf weil man die eigenen Bedürfnisse irgendwie und vor allem aus irgendwelchen erlernten Fehlentwicklungen heraus aus "wichtiger" bezeichnet, vor allem mit dem widerlichem "Argument",
    "man selbst wolle das nicht, weil man nicht so leben wolle",
    ist gar nicht so schwer..
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#82 hugo1970Profil
#81 hugo1970Profil
#80 OrthogonalfrontAnonym
  • 08.10.2017, 14:05h
  • Antwort auf #79 von Loren
  • "Außerparlamentarischer Druck kann da zur Not auch nachhelfen."

    Ich denke auch, dass die APO ein guter Ort für unseren Digger ist. Da kann er dann wie damals in seinen jungen Jahren mit seinen Kampfgenossen die Internationale singen und sich herrlich über "Die da Oben" aufregen und findet nichts außer Zustimmung und nach Wunsch auch Alkohol und leichte Drogen im Überfluss. :-)
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#79 LorenProfil
  • 08.10.2017, 13:33hGreifswald
  • Antwort auf #67 von stromboli
  • P.S. Was nicht bedeutet, nicht auch andere Gesetzesvorhaben wie eine Reform des Artikel 3 GG und einen umfassender Diskriminierungsschutz für LGBTTIQ* und anderes anzugehen.. Ein Bundestag, der beispielsweise in der 17. Wahlperiode (2009-2013) 553 Gesetze in vier Jahren verabschieden konnte, wird bei zukünftig mehr als 700 Abgeorneten dazu in der Lage sein, wenn der politische Mehrheitswillen besteht. Außerparlamentarischer Druck kann da zur Not auch nachhelfen.
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#78 LorenProfil
  • 08.10.2017, 13:20hGreifswald
  • Antwort auf #67 von stromboli
  • Mir geht es nicht um Geduld oder Befindlichkeiten anderer, sondern -und da ist Brechts Epigramm ein für mich nachvollziehbarer und von meiner beruflichen Erfahrung herdenkend zutreffender Hinweis- ich frage mich, wie ein Antrieb (Emotion, Motivation) in ein praxistaugliches Handeln übersetzt werden kann, dass schließlich in eine Gesetzesvorlage mündet, der Mehrheiten in Bevölkerung und Parlamenten zustimmen, sodass sie auch einigermaßen zukunftsfest ist. Die "Mühen der Ebene" fangen für mich da an, wo ich beipielsweise das im Artikel Angesprochene konkret auf eine Kommune anwende, in der 12 Mitglieder, davon 9 Erwachsene und 3 Kinder, zusammenleben (wobei die sexuelle Identität oder Orientierung der Mitglieder für mich keine Rolle spielen). Gelingt es, ein geschlossenes Konzept "zusammenhängender, umfassender vorstellungen" (beispielsweise auf der Grundlage der französischen pacs oder der niederländischen geregistreerd partnerschap) zu erarbeiten und Grabenkämpfen konkrete, detailierte Entwürfe entgegenzustellen? Ich habe einen Großteil meines Arbeitslebens damit zugebracht, konkrete Bedürfnisse und "Problemlagen" zu identifizieren und darauf mit umsetzbaren, möglichst wirkungsvollen Handlungsalternativen zu antworten (auch gegen Widerstände und Bedenkenträger), die dann von anderen und mir umgesetzt, evaluiert und wenn nötig neu "gepasst" wurden (prozessual, andauernd, oft langwierig und mitunter auch anstrengend, aber nicht ohne Freude). Nichts spricht für mich dagegen, dass auch bei diesem Thema in ähnlicher Weise verfahren werden kann
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#77 OrthogonalfrontAnonym
  • 08.10.2017, 13:19h
  • Antwort auf #66 von Gronkel
  • Solange klar gemacht wird, dass damit natürlich NICHT der orientalische Harem gemeint ist, wüsste ich nicht, was dagegen spricht. Immerhin reden wir dann von mündigen Erwachsenen, die sich freiwillig in eine solche Beziehungsform begeben. Hast du denn ein Gegenargument?
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#76 OrthogonalfrontAnonym
#75 OrthogonalfrontAnonym
#74 hugo1970Profil
#73 hugo1970Profil
#72 LaurentProfil
  • 08.10.2017, 12:44hMetropolregion Rhein-Neckar
  • Antwort auf #54 von stromboli
  • Mir kommt es vor allem darauf an, dass Vorschläge durchdacht, vernünftig sind und damit auch eine realistische Chance besteht, umgesetzt werden zu können.

    Im Übrigen schrieb ich: "...was rechts von links ist ...", nicht: "...was rechts ist..."
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#71 OrthogonalfrontAnonym
#70 stromboliProfil
  • 08.10.2017, 12:38hberlin
  • Antwort auf #66 von Gronkel
  • " Poly-Ehe..." kreisch!
    Endlich wieder ein begriff, der die mainstreampresse erfreut und dem projekt so aufmerksam bereitet..
    So hat es mit der "homoehe" doch auch mal angefangen..
    Also duckmäuserInnen, halte euch fest.. es kommt die poly-ehen diskussion.
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#69 stromboliProfil
  • 08.10.2017, 12:33hberlin
  • Antwort auf #14 von Orthogonalfront
  • gut: wie ist es dann mit dem diskriminierungsschutz für BI sexuelle..?
    Fällt unter Polyamorie?
    Oder eben nur eine wie das gleichgeschlechtliche ein recht auf rechtliche absicherung .

    Du hast ja recht: der GG3 war einer der wirklich entscheidenden fehler unserer stoßrichtung hin zu einem diskriminierungsfreien lebenskonzept.
    Und MUSS dringenst eingebracht werden um die kommende rechtspopulistischen angriffe abzuwehren.
    Darüber können wir uns verständigen.
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#68 GronkelAnonym
  • 08.10.2017, 12:29h
  • Antwort auf #38 von hugo1970
  • "Ich könnt echt kotzen, wegen Euch.
    Wenn Ihr keinen Fortschritt wollt lasst das scheiß kommentieren hier. Geht Eis essen, geht sonst wohin, lasst uns, aber, in Ruhe und schmeißt uns nicht ständig Stöcke zwischen die Beine."

    Schon mal darüber nachgedacht, dass 'wir' nicht von 'euch' vertreten werden wollen?
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#67 stromboliProfil
  • 08.10.2017, 12:24hberlin
  • Antwort auf #58 von Loren
  • lieber freund,
    gerade weil wir erst heute ein "uralt"-projekt wieder aus dem giftschrank der parteien holen um es als "neuen denkansatz" an eine vergessliche generation zu verkaufen, macht mich die rumduckserei ungnädig! :-))

    Zeit war genug vorhanden drüber nachzudenken.. aber nein, es wurde den politischen "sachzwängen" untergeordnet.
    Und heute wiederholt sich der zustand.

    Natürlich hast du recht wenn du geduld einforderst..
    Aber geduld doch bitte mit der umsetzung zusammenhängender, umfassender vorstellungen.
    Die personenstandsfrage und deren anzahl wird gerade weil das zusammenleben sich fundamental ändert/geändert hat, zu einer kernfrage werden.. wer wird zukünftig beteiligt sein, wenn neue regelungen notwendig werden um den derzeitig unhaltbar verlogenen zustand zu beenden.

    Wie werden z.b. bisexuelle beziehungen geregelt , wo mit sicherheit mehrere (eben mindest 3!) personen involviert sind.
    Darüber müssen wir stellung beziehen.
    Auch wenn es unsere gegner auf die bäume treiben wird.
    Wieso sollen wir uns von der befindlichkeit unserer gegner den weg vorschreiben lassen?
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#66 GronkelAnonym
  • 08.10.2017, 12:23h
  • Antwort auf #14 von Orthogonalfront
  • "Der nächste Schritt sollte auf keinen Fall bereits die Poly-Ehe sein sondern leisere, zu diesem Zeitpunkt viel wesentlichere Ziele, vor allem die Aufnahme der Eigenschaften Sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität in Artikel 3 des Grundgesetzes, gefolgt von einem umfassenden Diskriminierungsschutz für LGBTTIQ* ohne Ausnahme."

    Aber die Poly-Ehe ist das langfristige Ziel?
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#65 hugo1970Profil
#64 OrthogonalfrontAnonym
#63 OrthogonalfrontAnonym
#62 stromboliProfil
  • 08.10.2017, 12:07hberlin
  • Antwort auf #53 von hugo1970
  • mum ist kein bremser, allenfalls die bremsbacke, die von bremsern benutzt wird.
    Im ringen um die deutung ihrer zugehörigkeit im politischen spektrum ist das eingeklemmt fühlen zwischen links-rechts ,sicher auch ein spiegel ihrer widersprüchlichen auftretensweise hier im forum.
    Mal ganz sozialdemokratisch GoKo, mal pegidavolksauflauf.
    Da gibt es genug reibungsfläche zum sich selbst ausbremsen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #53 springen »
#61 hugo1970Profil
#60 Christian KlugeAnonym
  • 08.10.2017, 12:05h
  • Einer der besten Kommentare auf Queer bislang. Nein, der beste!

    Die Schwarz-Rote Bundesregierung führt die Vollehe für Homosexuelle ein, und grüne Linksabweichler möchten als nächstes die Ehe light einführen. Allerdings auch nur für artige Pärchen die kuscheln und knutschen.

    Ich lache mich scheppig.

    Andere Probleme gibt's nicht derzeit. Wie etwa dies lästige Zeugs, wie heisst es noch gleich... Steuerpolitik, EU-Politik, USA-Politik, Koalitionsverhandlungen mit der CDU, Migrationspolitik, Mobilitätspolitik, Energiepolitik, Landwirtschaftspolitik, Bildungspolitik. lol
  • Antworten » | Direktlink »
#59 hugo1970Profil
#58 LorenProfil
  • 08.10.2017, 12:03hGreifswald
  • Antwort auf #17 von stromboli
  • Ich kann mich deiner Kritik nicht anschließen, da ich die Funktion dieses Textes darin sehe, eine gesellschaftliche, politische Debatte anzustoßen. Gerade die fehlende Festlegung z.B. auf die Zahl der Partner in einer solchen Rechtsgemeinschaft kann dazu beitragen, dass Türen nicht reflexhaft geschlossen werden, aber alle Türen geöffnet werden können um eine Ausgestaltung gesellschaftlich zu diskutieren, notwendige Mehrheiten zu generieren und dann einen verfassungsfesten Gesetzentwurf zu verabschieden.

    "So versackert das wohlgemeinte im üblichen politfluß bestehend aus 'arbeitsgruppen-gremien-presseerklärungen.
    Politik im kleingärtnervereinsmodus."

    Brecht subsummierte Solches unter den "Mühen der Ebene". Dass es ihm am revolutionären Impetus fehlte, würde ich nicht behaupten. Und Fragen wie die rechtliche Ausgestaltung bezogen z.B. auf Versorgungpflichten, steuerliche Veranlagung solcher Rechtsgemeinschaften, erbrechtliche Fragen oder auch die von Erziehungsrecht und -pflicht bei minderjährigen Mitgliedern solcher Rechtsgemeinschaften bedürfen exakter Überlegungen, fachlicher Expertise und einer Arbeitswut, die sich den Details auch dann widmen möchte, wenn Papiere und Kehlen sehr trocken sind und der Kopf seit Stunden raucht. Das Loblied der "aggressiven wut" kann ich nur mit denen singen, die bereit und in der Lage sind, ihre Emotionen auch in reflektiertes Arbeiten zu übersetzen.
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#57 stromboliProfil
#56 OrthogonalfrontAnonym
  • 08.10.2017, 11:59h
  • Antwort auf #54 von stromboli
  • "Zeit dem konsenzgedöns eine absage zu machen.
    Zeit fronten zu bilden um die gesellschaftlich präkäre situation wiederzuspiegeln.
    Kampf der lsu, kampf der lisl oder homos in der afd...
    Kampf !"

    Na, ENDLICH ist es raus! Hoffentlich bringt das einige hier auch endlich mal zum Nachdenken.
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#55 stromboliProfil
#54 stromboliProfil
  • 08.10.2017, 11:54hberlin
  • Antwort auf #50 von Laurent
  • ach und über was sollen wir sonst nachdenken.. gibt es rechte ansätze die dir passen? Reden wir drüber, endlich mal die katze aus dem sachlassen und klarheit schaffen darüber,was um einem herum wirklich geschieht, und nicht sich unter der decke des sich gegenseitig schätzens zu belügen.

    Zeit dem konsenzgedöns eine absage zu machen.
    Zeit fronten zu bilden um die gesellschaftlich präkäre situation wiederzuspiegeln.
    Kampf der lsu, kampf der lisl oder homos in der afd...
    Kampf !
  • Antworten » | Direktlink » | zu #50 springen »
#53 hugo1970Profil
#52 hugo1970Profil
#51 stromboliProfil
#50 LaurentProfil
  • 08.10.2017, 11:47hMetropolregion Rhein-Neckar
  • Antwort auf #38 von hugo1970
  • Du holst sehr weit aus.

    Mir geht es zunächst mal um die Ehe für alle und den jetzt damit in Zusammenhang gebrachten sog. "halbherzigen Vorstoß der Grünen."

    Im Übrigen solltest du dich endlich mal von deinem Denken, dass alles, was rechts von links ist, schlecht sei, verabschieden.

    Ideologische Debatten helfen nicht wirklich weiter.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #38 springen »
#49 stromboliProfil
  • 08.10.2017, 11:41hberlin
  • Antwort auf #40 von Rosa Soli
  • "Ich glaube, dass das selbst die FDP erkannt hat. Bei ihnen nennt sich das "Verantwortungsgemeinschaft", was letztlich nur eine andere Begrifflichkeit ist."

    sorry, aber da fehlts du weit..
    Der im fdp-verantwortungsgemeinschaft gemeinte begriff bezieht sich auf den rückzug des staates aus der verantwortung und dem übertragen sozialer pflichten/ lasten auf zu gründende rechtliche konstruktionen.
    Da ist es gleich ob das sich lebenspartnerschaft nannte oder EfA vertrag..
    Hauptsache, die verantwortung liegt beim individuum
    Die wiederum können sich ja privatversichern etc., ihre krankenversicherungen bei der allianz tätigen ( wo ist den fdp-rößler hin entschwunden..?) und die rente ist ohnehin ein dem rentner zu überlassendes vorsorgeprogram..

    Da hat also überhaupt nichts mit einem emanzipativen gesellschaftsprojekt zu tun, sondern rein mit marktwirtschaftlich- neoliberalen kalkül!
    Das die so nebenbei das als camouflage benutzen um ein paar homoletten einzubinden, haben wir dank schwesterwelle schon mal erleben dürfen...
    Lassen wir uns nicht von worthülsen einwickeln!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #40 springen »
#48 dirkselAnonym
  • 08.10.2017, 11:41h
  • Im Vorschlag heißt es an keiner Stelle, dass solche Partnerschaften exclusiv sein müssten. Dann könnten mehrere Partnerschaften gleichzeitig nebeneinander bestehen, und damit wären alle Kominationen vorstellbar.
  • Antworten » | Direktlink »
#47 stromboliProfil
  • 08.10.2017, 11:31hberlin
  • Antwort auf #34 von hugo
  • völlig richtig!
    Aber wo zum teufel waren diese politker eigentlich, als es galt diese offensichtlichen aspekte auch nur als diskussion in die bevölkerung hineinzureichen, wenn bevölkerung - homoletten nicht selbst hierzu in der lage waren.
    Wir ehefüralle befürworter haben diese gelegenheiten VERSCHLAFEN oder gar absichtlich vegeben.
    Tun wir nicht so scheinheilig als würden uns diese fragen erst heute auffallen.
    Scheiß "ein schritt vor, zwei zurück" nummer!
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#46 OrthogonalfrontAnonym
#45 stephan
  • 08.10.2017, 11:28h
  • Ich weiß ja nicht, ob Sven Lehmann und Franziska Brantner tatsächlich den Anspruch haben, sich als Nachfolger von Volker Beck zu sehen, aber dieser erste Vorschlag ist aus meiner Sicht ein zu schneller, gänzlich undurchdachter Schnellschuss und tatsächlich noch kein Auftakt zu größerem!
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#44 OrthogonalfrontAnonym
  • 08.10.2017, 11:27h
  • Antwort auf #38 von hugo1970
  • "Wenn Ihr keinen Fortschritt wollt"

    Klar will ich den, die Frage ist nach der Vorgehensweise. Während du mit Zwang und Unterdrückung arbeiten willst, womit du lediglich das Land weiter spalten und die bestehenden Fronten weiter verhärten wirst, werbe ich für den demokratischen Weg, um Fortschritt herbeizuführen.

    "lasst das scheiß kommentieren hier. Geht Eis essen, geht sonst wohin, lasst uns, aber, in Ruhe und schmeißt uns nicht ständig Stöcke zwischen die Beine."

    Öhm, nö. :-)
  • Antworten » | Direktlink » | zu #38 springen »
#43 stromboliProfil
  • 08.10.2017, 11:24hberlin
  • Antwort auf #31 von hugo1970
  • das mit dem eingeforderten "fingerspitzengefühl gegenüber den wutbürgern ist ein konstrukt der rechten um sich selbst eine legitimation gehört zu werden zu geben: wir sind ungehört, keiner spricht mit uns!

    Nun wird hinter dem zuhörenden fingerspitzzengefühl ein rechtsruck vorbereitet. Die gesellschaft wird mit fingerspitzengefühl in rechtes denken eingeübt, übt sich breitenmäßig im "verstehen.
    Auch weil die gifte zu wirken beginnen, die man beim zuhören aufgenommen hat.
    Bareback im politpopulismus.
    Ungeschützter verkehr!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #31 springen »
#42 OrthogonalfrontAnonym
#41 stromboliProfil
  • 08.10.2017, 11:14hberlin
  • Antwort auf #29 von Orthogonalfront
  • ach so, du bist dann jene, die die dringlichkeiten sortiert und dem arbeiter hierzu die anleitungen gibt...
    Der politiker, der dem bürger das denken abnimmt.. ,ist rechte politikvorstellung par excellence.

    Unterschätz den arbeiter nicht, wenn der erst mal die funktion seiner tätigkeit durchschaut.. was der dann an eigendynamik aufbringen kann.
    Was aber eben von den wächtern der wichtigkeitsregeln vorsorglich verhindert wird.
    Wir brauchen weder euch aufpasserInnen, noch eine bauanleitung darüber wie wir unser eigenes leben in die hand zu nehmen haben.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #29 springen »
#40 Rosa SoliAnonym
  • 08.10.2017, 11:14h
  • Ich finde diesen Vorschlag sehr klug und in die Zukunft gerichtet. Löst Euch mal von dem Gedanken, dass es hier um eine LGBT-Geschichte geht oder um Rechte von Minderheiten oder die Anerkennung unterschiedlicher Lebensweisen.

    Ich sehe das in einer sich ändernden und immer älter werdenden Gesellschaft ganz pragmatisch. Bleiben wir beim Beispiel der beiden Seniorinnen, deren Gatten längst verstorben sind, die erwachsenen Kinder und Enkel weit weg, weil sie in einer anderen Stadt leben. Wenn die beiden Damen sich zusammentun, eine WG bilden, gegenseitig Verantwortung für sich übernehmen, sich unterstützen, gegenseitig helfen, um den Alltag im Alter zu meistern - warum sollte man solchen Gemeinschaften nicht auch bestimmte Rechte zukommen lassen, die sie ansonsten nicht hätten? Das ist doch gut und unterstützenswert - und es entlastet letztlich den Staat. Wäre es uns lieber, die beiden Damen würden separat für sich bleiben und statt der gegenseitigen Hilfe würde ein Pflegedienst den Job übernehmen?

    Wenn man sich mal von dem ideologischen Tamtam befreit, den einige damit verbinden (Auflösung der Ehe etc. pp.), dann hat das eigentlich nur Vorteile. Ich glaube, dass das selbst die FDP erkannt hat. Bei ihnen nennt sich das "Verantwortungsgemeinschaft", was letztlich nur eine andere Begrifflichkeit ist.
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#39 OrthogonalfrontAnonym
#38 hugo1970Profil
  • 08.10.2017, 11:12hPyrbaum
  • Antwort auf #19 von Laurent
  • Wahrlich, Euch ist nicht mehr zu helfen.
    Zum Glück gibt es die Kämpfer, sonst hätten wir heute, noch, hier, im Westen Schwulensexverbot.
    Ich könnt echt kotzen, wegen Euch.
    Wenn Ihr keinen Fortschritt wollt lasst das scheiß kommentieren hier. Geht Eis essen, geht sonst wohin, lasst uns, aber, in Ruhe und schmeißt uns nicht ständig Stöcke zwischen die Beine.
    Denn ohne die Kämpfer müßtet Ihr euch echt ständig vergewissern wie ihr ausschaut, wie ihr Euch bewgt usw. usf. aus Angst vor Gewalt, auch vor Staatlicher Gewalt.
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#37 OrthogonalfrontAnonym
#36 OrthogonalfrontAnonym
#35 OrthogonalfrontAnonym
#34 hugoAnonym
  • 08.10.2017, 11:05h
  • Es ist schon eigenartig, wie da diskutiert wird.
    Der Staat soll sich nach den Bedürfnissen der Allgemeinheit richten um, allgemein ausgedrückt-Bedarfsgemeinschaften, die jetzt schon z.B. im Sozialhilferecht berücksichtigt werden, eine Rechtssicherheit zu bieten.
    Einer Gemeinschaft von Sozialhifeempfängern oder einem Sozialhifeempfänger werden die Leistungen gekürzt (eheähnliche Gemeinschaft), aber z.B. das gegenseitige Vertretungsrecht oder Besuchsrecht im Krankenhaus verweigert.
    Wenn eine Gemeinschaft die Allgemeinheit entlastet, müssen den Mitgliedern der Gemeinschaft definierte Rechte zugestanden werden, die dem Grad der öffentlichen Entlastung entsprechen.
    Unabhängig von der Anzahl oder Geschlecht der Personen müssen Pflichten und Rechte einander die Waage halten,
    Je enger die Bindung in einer Gemeinschaft vereinbart ist, d.h. je mehr gegensetige Pflichten man sich auferlegt hat, desto mehr Rechte müssen dieser Gemeinschaft zugebilligt werden.
    Dieses Prinzip gilt bereits jetzt und ist im Grundgesetz (Schutz von Ehe und Familie) verankert.
    Was ansteht, ist diese Prinzip auch auf andere Lebensformen zun Nutzen aller auszudehnen.
    (z.B. Lebensabschnittspartnerschaften).
  • Antworten » | Direktlink »
#33 hugo1970Profil
  • 08.10.2017, 11:04hPyrbaum
  • Antwort auf #14 von Orthogonalfront
  • "Versucht nicht immer das Kind mit dem Bade auszuschütten, da können wir nur verlieren."

    O! mann!, pff, zum Glück sind nicht alle solche Angshasen.
    Man kann GARANTIERT verlieren, wenn mann wennig oder nichts verlangt. Die westliche Gesellschaft ist viel weiter, als Sie sich selber eingesteht, nur den Mund muß sie öffnen und den immer ewiggestrigen zeigen, wo der Hammer der Zukunft hängt. Stattdessen lümmelt man sich auf dem Sofa und wartet das andere das machen, was ich auch will.
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#32 goddamn liberalAnonym
  • 08.10.2017, 10:59h
  • Antwort auf #21 von Orthogonalfront
  • "Kann mich dir da nur anschließen. Wobei ich das Thema aktuell fehl am Platze finde. Viel wichtiger sind jetzt die Aufnahme der Eigenschaften Sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität in Artikel 3 des Grundgesetzes, gefolgt von einem umfassenden Diskriminierungsschutz für LGBTTIQ* ohne Ausnahme."

    Ist auch angesichts der AFD, die das gesellschaftliche Klima nachhaltig vergiftet, dringend geboten.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #21 springen »
#31 hugo1970Profil
  • 08.10.2017, 10:58hPyrbaum
  • Antwort auf #14 von Orthogonalfront
  • "Wichtig ist hier das richtige Fingerspitzengefühl und die richtige Reihenfolge, um die Menschen nicht zu verprellen"

    Ja, warum fühlen sich die Menschen verprellt?, weil viele auf die hetzer hören, statt sich Gedanken zu machen, allen das Leben besser zu machen und lieber bei der eigenen Haustür zu kehren statt bei des Nachbarstür.
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#30 hugo1970Profil
#29 OrthogonalfrontAnonym
  • 08.10.2017, 10:55h
  • Antwort auf #25 von stromboli
  • "Also gibt es nichts "wichtigeres", sondern nur gleichwertige forderungen!"

    Sorry, aber das klingt für mich nach dem typischen Boss-Chef, der seinen Mitarbeiter mit Aufgaben überschüttet und wenn der ihn dann fragt, wie die Dringlichkeit der Aufgaben ist, einfach völlig undurchdacht sagt "Alle wichtig, müssen sie hinkriegen!". Was kriegt der dermaßen unter Druck gesetzte Mitarbeiter letztlich hin? Nix!
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#28 hugo1970Profil
#27 hugo1970Profil
#26 stromboliProfil
  • 08.10.2017, 10:38hberlin
  • Antwort auf #22 von youDigIt
  • sorry, diese sicht kenne ich noich aus den diskussionen um § 175 in den spätsechszigern - 70zigern.

    Auch damals wurde den schwulen sturm&drang süchtigen das argument vorgehalten, man müsse schritt für schritt vorgehen.. wir wären womöglich noch bei der "reformfassung von 1969, wären wir diesen vorstellungen gefolgt.
    Dieselben "mahnenden " stimmen, die selben ängste vor den reaktionen der reaktion.

    Was den satz der "vielehe anbelangt , ist der längst im sprachbrevier der rechten eingeheftet unter, " wie erkläre ich die wahren ziele der homoehebefürworter.."
    Es gibt also keinen grund, angst zu haben das die ihn gegen uns benutzen.
    Sie benutzen ihn schon!
    Kommt endlich aus euren lsu-huk reformwelten raus, und stellt euch den realitäten!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #22 springen »
#25 stromboliProfil
#24 Stimme der VernunftAnonym
#23 stromboliProfil
  • 08.10.2017, 10:25hberlin
  • Antwort auf #18 von Orthogonalfront
  • schatzerl.. diese "erfahrenen politikerInnen haben uns in den derzeitigen gesellschaftlichen zustand eines rechtsruck der gesellschaft "geführt"!
    Erzähl uns nichts von erfahrenen politikern, die den rechtsruck im land mitgestalten- mitverantworten.. oder sei still, wenn mal wieder über afd gesprochen wird, welche ja ihr bestehen eben diesen "erfahrenen politlenkern verdanken.

    Tun wir doch nicht so, als wäre nun das kapitel rechtruck abgeschlossen und eine neue emantzipative phase nehme ihren anfang.
    Sicher, löblich der ansatz, aber eben im kontex des gescehenen und zu erwartenden einfach zu wenig!
    Und wer änderungen erreichen will, weiß um den zu erwartenden widerstand.
    Da nutzt eine duldungsstarre wenig.
    Auch nicht das vorwegdenkene wegducken.
    Zeigt was ihr wollt und kämpft darum!
    Mach d deine denkaufgaben und spiel hier nicht den querfront- verständniskumpel.
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#22 youDigItAnonym
  • 08.10.2017, 10:20h
  • "Einen vernünftigen Grund für diese Ausgrenzung gibt es nicht. Offensichtlich aus Angst, als Unterstützer der "muslimischen Vielehe" zu gelten..."

    Selten einen so unqualifizerten Satz gelesen. Wenn man eine gesellschaftliche Debatte anstoßen will, die über die Vorstellungskraft vieler Menschen hinausgeht, sollte man das nicht mit einem Holzhammer tun, sonst ruft man nur die Rechten auf den Plan und gibt Ihnen eine Steilvorlage für weitere Hetze. Mir gefällt die Idee und der Ansatz und ich finde auch das Zeitfenster für eine solche Debatte genau richtig gewählt, da nach dem Inkrafttreten der#ehefuerAlle jetzt viele Leute sensibilisiert sind. Weder halbherzig noch kurzsichtig, finde ich das, sondern ich glaube, dass sich Frau Brantner und Herr Lehmann wohlüberlegt geäußert haben und durchaus wissen, dass es ein langer Weg ist.

    Haltung, Überzeugung und konstruktive Debatte können wir gut gebrauchen.
  • Antworten » | Direktlink »
#21 OrthogonalfrontAnonym
  • 08.10.2017, 10:18h
  • Antwort auf #13 von Sven Lehmann
  • Kann mich dir da nur anschließen. Wobei ich das Thema aktuell fehl am Platze finde. Viel wichtiger sind jetzt die Aufnahme der Eigenschaften Sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität in Artikel 3 des Grundgesetzes, gefolgt von einem umfassenden Diskriminierungsschutz für LGBTTIQ* ohne Ausnahme.
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#20 stromboliProfil
  • 08.10.2017, 10:17hberlin
  • Antwort auf #16 von Orthogonalfront
  • ach komm mir nicht mit zeder und mordio..
    Das fehlen des dreizacks hat uns 12,5% afd beschert!
    Es hat uns den unvollständigen , zusamengeschusterten EfA vertrag zugeschustert.
    Es führt bei den mittigen parteien dazu, das im aufwasch der wahlkatastrophe, unisono nach rechts gedacht und gerückt wird.

    Das man sich feinde macht haben wir ja im projekt ehe für alle erlebt..
    Und was haben wir uns da angepasst, um in den arsch heteronormativer wertvorstellungen kriechen zu können.

    Erzähl DU mir nichts von dreizackigen zeder&mordio!

    Es ist genau dieses ständige "abwägen" was wäre wenn.. , dass unsere emanzipationskultur zum luftbaloonwettbewerb macht..
    Zettel angehängt und hoffend, das die luft anhält um wenigstens von 1000 baloons 2-10 ankommen zu lassen.
    Haben wir als kinder mitgespielt, und uns überraschen lassen, wenn nach jahren dann eine antwortkarte aus dem nachbarsort uns erreichte.
    Wenn du verstehst was das bild sagen soll!
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#19 LaurentProfil
  • 08.10.2017, 10:15hMetropolregion Rhein-Neckar
  • Da verschlägt es einem die Sprache.

    Anstatt mal mit etwas Erreichtem zufrieden zu sein und >>Ruhe zu geben<<, ich setze diese Worte ausdrücklich in Anführungszeichen (was voraussichtlich dennoch nichts nützen wird), bis sich das alles gesetzt hat, dürften sich die Gegner der Ehe für alle in ihrer Befürchtung, das alles sei die Vorstufe zur Vielehe, bestätigt fühlen.

    Wenn sich Menschen überfordert und überfahren fühlen, werden die Schotten dichtgemacht.

    Im Übrigen sollte mit solchen Diskussionen auch so lange abgewartet werden, bis die EfA endgültig, zu 100% in trockenen Tüchern ist.

    Die Ausführungen unter #7 bestätigen erneut meine bereits früher geäußerte Auffassung, dass Merkel mit der vorschnellen Freigabe der Abstimmung zur EfA im Hinblick auf Jamaika einen schweren (wahltaktischen) Fehler gemacht hat.
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#18 OrthogonalfrontAnonym
#17 stromboliProfil
  • 08.10.2017, 10:07hberlin
  • Antwort auf #13 von Sven Lehmann
  • nun, etwas weglassen ist wie ein ausrufezeichen setzen..
    "Wir wollen nicht drüber reden, da die zeit noch nicht reif...".
    Aber über was sollen wir den miteinander reden wenn nicht gerade über das weggelassene..
    Die angedeutete grundrichtung ist vorhanden.. steuerrecht& gegenseitiger schutz erwähnt.. was wir beim EfA ebenso haben.. wo also ist nun WIRKLICH der unterschied herauszulesen?
    Weniger fensterreden, mehr agressiven mut ist das gebot der stunde.
    So versackert das wohlgemeinte im üblichen politfluß bestehend aus "arbeitsgruppen-gremien-presseerklärungen.
    Politik im kleingärtnervereinsmodus.
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#16 OrthogonalfrontAnonym
  • 08.10.2017, 10:00h
  • Antwort auf #12 von stromboli
  • "die leute von denen du sprichst, also deine politische "mitte, braucht des angestoßen werdens.
    Sonst bewegen die sich nie!"

    Richtig, aber ruhig und geschickt, nicht Zeter und Mordio schreiend mit dem flammenden Dreizack pickend. Damit wirst du dir nur Hass und umso heftigere Gegenwehr einhandeln. Trau's dir zu, du bist schlau genug um zu erkennen, dass man nur so überzeugen kann und überzeugen muss man nun mal in einer Demokratie.
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#15 andreAnonym
  • 08.10.2017, 09:59h
  • Warum so umständlich anstellen? Wo ist das Problem? Mit Vollmacht oder "Schweigepflichtsentbindungserklärung", möglichst zeitnah und nicht alt, geht alles, für "Nicht-Verwandte". Zum Beispiel bei Behörden und im Krankenhaus. Gibts sogar als Download.
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#14 OrthogonalfrontAnonym
  • 08.10.2017, 09:55h
  • Klar, die beiden nächsten Themen sind vollständige Anerkennung und Gleichstellung von Trans* Menschen und die Anerkennung und Gleichstellung von von weiteren alternativen Lebensmodellen neben der Ehe...

    Macht euch nichts vor. Hier werden die Hürden um ein Vielfaches höher sein, als bei der Ehe für alle.

    Wichtig ist hier das richtige Fingerspitzengefühl und die richtige Reihenfolge, um die Menschen nicht zu verprellen. Gleich, sofort alle Ziele erzwingen zu wollen, ware fatal, denn es würde nur zu umso heftigerer Gegenwehr führen. Das vergessen die meisten leider, während sie auf einer vermeintlich endlosen Siegeswelle reiten. Also Vorsicht!

    Der nächste Schritt sollte auf keinen Fall bereits die Poly-Ehe sein sondern leisere, zu diesem Zeitpunkt viel wesentlichere Ziele, vor allem die Aufnahme der Eigenschaften Sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität in Artikel 3 des Grundgesetzes, gefolgt von einem umfassenden Diskriminierungsschutz für LGBTTIQ* ohne Ausnahme.

    Versucht nicht immer das Kind mit dem Bade auszuschütten, da können wir nur verlieren.
  • Antworten » | Direktlink »
#13 Sven LehmannAnonym
#12 stromboliProfil
#11 OrthogonalfrontAnonym
  • 08.10.2017, 09:35h
  • Antwort auf #2 von hugo1970
  • "Die Menschen brauchen JETZT solche Entscheidungen und nicht am Sankt Nimmersleintag."

    Wenn du JETZT eine solche Entscheidung erzwingen willst, wird die Antwort NEIN lauten. Die meisten Leute hassen es nämlich, zu irgendwas gezwungen zu werden und wehren dann schon allein aus Prinzip ab. Ich glaube, du musst über Menschen im Allgemeinen noch sehr sehr viel lernen.
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#10 Homonklin44Profil
  • 08.10.2017, 09:28hTauroa Point
  • Liest sich ehrlich gesagt wie ein Neuaufguss zur ELP oder ELP2.0 mit Abspeck-Modus für alle, die halt nicht ELP dazu sagen wollen, aber trotzdem nur als 2er-Verbindung leben wollen.

    Wer's braucht...
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#9 Patroklos
#8 stromboliProfil
#7 stromboliProfil
  • 08.10.2017, 09:19hberlin
  • Antwort auf #4 von TomTom
  • das ist ja alles richtig und trotzdem im politischen kontex falsch: setzt du keine ziele, hast du deinem gegner gegenüber keine verhandlungsbasis.

    Und um "kompromisse " zu erlangen, musst du ein potential an "verzichtbaren teilzielen im gepäck haben.

    Nimm dir das recht auf maximale forderung, und der feind muss mit dir handeln.
    Btw..
    Der staat ist nicht(!) unser freund oder partner auf gleicher augenhöhe.
    Er ist immer zuerst der, der SEINE maximalen forderungen an uns stellt.

    Hat man dies kapiert, ist der umgang mit dem gegner auch ein anderer.
    Stellen wir uns für die nächsten jahre ruhiog auf eine solche "kampfsituation hin ein!
    Die gegenseite hat längst damit begonnen.
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#6 stromboliProfil
  • 08.10.2017, 09:11hberlin
  • Antwort auf #1 von TomTom
  • weitere 20 jahre schlafen wie zuvor beim warten auf das zugeständnis E.f.A..?
    Weitere 20 jahre auf etwas warten, dass so eindeutig ein grundsätzliches anliegen sein muss!

    Es geht nicht um deine private bedürfnislage, es geht um die bedürfnisse einer sich ständig erweiternden bevölkerungsschicht, die eine andere(!) beziehungsform als lebensplanung haben will.

    Schon die zukurz gedachte ehe für alle -EfA- hat einen stilllstand im gesellschaftlichen veränderungswillen hervorgerufen.
    Mit ein ergebnis , der vormarsch reaktionären gedankengutes und altbackener "familienbilder", die uns nun wieder zunehmend vorgesetzt werden.

    Dem darf man nicht mit "eigenen" reaktionären-kleinbürgerlichen vorstellungen vorauseilend entgegenkommen. Dem muss man mit weit gedachten konzepten entgegen treten.
    Schwanz einziehen nützt hier nur der reaktion!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #1 springen »
#5 stromboliProfil
  • 08.10.2017, 08:59hberlin
  • Antwort auf #3 von Mic1958
  • seit wann ist oma respektlos..
    Hört auf diesen spachdeutungsscheiß so "ernst " zu nehmen...

    Hinter der spurensuche nach diskriminierenden begriffen verbirgt sich auch viel zusammengeschustertes und regulierungswahn.
    Ich bin opa, und meine freunde fast alle opis!
    Fühle mich nicht diskriminiert!
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#4 TomTomAnonym
#3 Mic1958Anonym
  • 08.10.2017, 08:31h
  • warum sollen zwei Omis, die sich aus Kostengründen eine Wohnung teilen - warum wird hier von zwei Omis gesprochen und nicht von zwei älteren Damen. Man kann kein Recht für sich selbst einfordern, und älteren Menschen den Respekt verwehren.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 hugo1970Profil
  • 08.10.2017, 08:02hPyrbaum
  • Antwort auf #1 von TomTom
  • "Die PaZ muss sich gesellschaftlich auch erstmal etablieren, bevor man sie später erweitern kann."

    Warum?, weil man Angst hat wegen den konservativen?
    Die Menschen brauchen JETZT solche Entscheidungen und nicht am Sankt Nimmersleintag.
    Ohne Volker Beck wird sich alles Normale Natürliche velangsamen!!!!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #1 springen »
#1 TomTomAnonym
  • 08.10.2017, 07:16h
  • Ich verstehe die Häme nicht, vor allem die negative Analogie zu Volker Beck ist doch daneben.

    Ich bin froh, dass wir die Ehe für alle in dieser recht konservativen, deutschen Gesellschaft nun haben. Die eingetragene Lebenspartnerschaft war Mist, aber notwendig, um den Ehebegriff in der Gesellschaft zu wandelnden.

    Die PaZ muss sich gesellschaftlich auch erstmal etablieren, bevor man sie später erweitern kann.
  • Antworten » | Direktlink »

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