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Kommentare zu:
Der halbherzige Vorstoß der Grünen


#11 OrthogonalfrontAnonym
  • 08.10.2017, 09:35h
  • Antwort auf #2 von hugo1970
  • "Die Menschen brauchen JETZT solche Entscheidungen und nicht am Sankt Nimmersleintag."

    Wenn du JETZT eine solche Entscheidung erzwingen willst, wird die Antwort NEIN lauten. Die meisten Leute hassen es nämlich, zu irgendwas gezwungen zu werden und wehren dann schon allein aus Prinzip ab. Ich glaube, du musst über Menschen im Allgemeinen noch sehr sehr viel lernen.
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#12 stromboliProfil
#13 Sven LehmannAnonym
#14 OrthogonalfrontAnonym
  • 08.10.2017, 09:55h
  • Klar, die beiden nächsten Themen sind vollständige Anerkennung und Gleichstellung von Trans* Menschen und die Anerkennung und Gleichstellung von von weiteren alternativen Lebensmodellen neben der Ehe...

    Macht euch nichts vor. Hier werden die Hürden um ein Vielfaches höher sein, als bei der Ehe für alle.

    Wichtig ist hier das richtige Fingerspitzengefühl und die richtige Reihenfolge, um die Menschen nicht zu verprellen. Gleich, sofort alle Ziele erzwingen zu wollen, ware fatal, denn es würde nur zu umso heftigerer Gegenwehr führen. Das vergessen die meisten leider, während sie auf einer vermeintlich endlosen Siegeswelle reiten. Also Vorsicht!

    Der nächste Schritt sollte auf keinen Fall bereits die Poly-Ehe sein sondern leisere, zu diesem Zeitpunkt viel wesentlichere Ziele, vor allem die Aufnahme der Eigenschaften Sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität in Artikel 3 des Grundgesetzes, gefolgt von einem umfassenden Diskriminierungsschutz für LGBTTIQ* ohne Ausnahme.

    Versucht nicht immer das Kind mit dem Bade auszuschütten, da können wir nur verlieren.
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#15 andreAnonym
  • 08.10.2017, 09:59h
  • Warum so umständlich anstellen? Wo ist das Problem? Mit Vollmacht oder "Schweigepflichtsentbindungserklärung", möglichst zeitnah und nicht alt, geht alles, für "Nicht-Verwandte". Zum Beispiel bei Behörden und im Krankenhaus. Gibts sogar als Download.
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#16 OrthogonalfrontAnonym
  • 08.10.2017, 10:00h
  • Antwort auf #12 von stromboli
  • "die leute von denen du sprichst, also deine politische "mitte, braucht des angestoßen werdens.
    Sonst bewegen die sich nie!"

    Richtig, aber ruhig und geschickt, nicht Zeter und Mordio schreiend mit dem flammenden Dreizack pickend. Damit wirst du dir nur Hass und umso heftigere Gegenwehr einhandeln. Trau's dir zu, du bist schlau genug um zu erkennen, dass man nur so überzeugen kann und überzeugen muss man nun mal in einer Demokratie.
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#17 stromboliProfil
  • 08.10.2017, 10:07hberlin
  • Antwort auf #13 von Sven Lehmann
  • nun, etwas weglassen ist wie ein ausrufezeichen setzen..
    "Wir wollen nicht drüber reden, da die zeit noch nicht reif...".
    Aber über was sollen wir den miteinander reden wenn nicht gerade über das weggelassene..
    Die angedeutete grundrichtung ist vorhanden.. steuerrecht& gegenseitiger schutz erwähnt.. was wir beim EfA ebenso haben.. wo also ist nun WIRKLICH der unterschied herauszulesen?
    Weniger fensterreden, mehr agressiven mut ist das gebot der stunde.
    So versackert das wohlgemeinte im üblichen politfluß bestehend aus "arbeitsgruppen-gremien-presseerklärungen.
    Politik im kleingärtnervereinsmodus.
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#18 OrthogonalfrontAnonym
#19 LaurentProfil
  • 08.10.2017, 10:15hMetropolregion Rhein-Neckar
  • Da verschlägt es einem die Sprache.

    Anstatt mal mit etwas Erreichtem zufrieden zu sein und >>Ruhe zu geben<<, ich setze diese Worte ausdrücklich in Anführungszeichen (was voraussichtlich dennoch nichts nützen wird), bis sich das alles gesetzt hat, dürften sich die Gegner der Ehe für alle in ihrer Befürchtung, das alles sei die Vorstufe zur Vielehe, bestätigt fühlen.

    Wenn sich Menschen überfordert und überfahren fühlen, werden die Schotten dichtgemacht.

    Im Übrigen sollte mit solchen Diskussionen auch so lange abgewartet werden, bis die EfA endgültig, zu 100% in trockenen Tüchern ist.

    Die Ausführungen unter #7 bestätigen erneut meine bereits früher geäußerte Auffassung, dass Merkel mit der vorschnellen Freigabe der Abstimmung zur EfA im Hinblick auf Jamaika einen schweren (wahltaktischen) Fehler gemacht hat.
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#20 stromboliProfil
  • 08.10.2017, 10:17hberlin
  • Antwort auf #16 von Orthogonalfront
  • ach komm mir nicht mit zeder und mordio..
    Das fehlen des dreizacks hat uns 12,5% afd beschert!
    Es hat uns den unvollständigen , zusamengeschusterten EfA vertrag zugeschustert.
    Es führt bei den mittigen parteien dazu, das im aufwasch der wahlkatastrophe, unisono nach rechts gedacht und gerückt wird.

    Das man sich feinde macht haben wir ja im projekt ehe für alle erlebt..
    Und was haben wir uns da angepasst, um in den arsch heteronormativer wertvorstellungen kriechen zu können.

    Erzähl DU mir nichts von dreizackigen zeder&mordio!

    Es ist genau dieses ständige "abwägen" was wäre wenn.. , dass unsere emanzipationskultur zum luftbaloonwettbewerb macht..
    Zettel angehängt und hoffend, das die luft anhält um wenigstens von 1000 baloons 2-10 ankommen zu lassen.
    Haben wir als kinder mitgespielt, und uns überraschen lassen, wenn nach jahren dann eine antwortkarte aus dem nachbarsort uns erreichte.
    Wenn du verstehst was das bild sagen soll!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #16 springen »

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