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Kommentare zu:
Der halbherzige Vorstoß der Grünen


#131 TheDadProfil
  • 08.10.2017, 22:12hHannover
  • Antwort auf #122 von Gronkel
  • ""Seit bestehend der Bundesrepublik, wird immer mehr Geld ausgegeben als zur Verfügung steht.""..

    Das ist falsch..
    Die Verschuldung fing erst mit der GroKo unter Kiesinger an, und wurde aus den eigenen Reihen von Strauss und Erhardt scharf kritisiert..

    Diese Verschuldung diente dann auch nicht dem Ausbau des Sozialstaates, was wiederum aus den Reihen der SPD kritisiert wurde..
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#132 TheDadProfil
  • 08.10.2017, 22:19hHannover
  • Antwort auf #123 von leserchen
  • ""Die Grünen wollen erneut die Ehe abschaffen, nachdem man sie doch gerade erst für die Schwulen erweitert hat. ""..

    Wo steht denn das ?

    Die Schaffung eines weiteren Rechtsinstitutes schafft die Ehe nicht ab..
    Wenn man bestehende Möglichkeiten erweitert "beschneidet" man damit auch nicht die Möglichkeiten der bisherigen Rechtsinstitute..

    Dieses "Argument" war schon bei der Einführung der ELP ausschließlich für Lesben&Schwule ebenso falsch wie erlogen..

    Der Fehler war mit der Öffnung der Ehe für Lesben&Schwule, denn eine "Ehe für Alle" ist es dann ja auch nicht geworden, die ELP abzuschaffen, anstatt sie als bestehendes Rechtsinstitut für diejenigen fortzuführen die keine Ehe eingehen wollen, so wie es andere Staaten auch getan haben..
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#133 stromboliProfil
#134 stromboliProfil
  • 08.10.2017, 22:46hberlin
  • Antwort auf #94 von Loren
  • gerade gelesen...
    es ergreift mich und tut der seele gut.
    Und sei sicher, ich erwidere ebenso und fühle selbe tiefe verbundenheit..
    Gerade das "privates so in offenheit und direktheit rüberkommt, ist berührend.
    Das soll auch mal in einem forum wie hier unter uns streithänsel gesagt sein!
    Sei innigst gedrückt.
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#135 stromboliProfil
#136 stromboliProfil
#137 LorenProfil
#138 stromboliProfil
  • 09.10.2017, 00:41hberlin
  • Antwort auf #92 von TheDad
  • das darfst du nicht so eng sehen.. die mitte braucht immer mehrere anlaufversuche, um ein zuvor selbstzenziertes , auf ein publikumswirksames nichts reduziertes projekt überhaupt zur sprache zu bringen.. :-))
    Da hält frontmum es mit guido schwesterwelle
    Mahnend die stimme erhebend oder mit gang nach karlsruhe drohend, aber wenn abgesegnet, das erreichte für sich ungeniert in anspruch nehmend..

    Vor zehn jahren als man über partnerschaftsverträge hechelte, war die diskriminierungsfrage hinten anzustellen, weil ja angeblich keine mehrheit bei obersten gerichten und in den parteien sei.
    Was moserte der kahr von überfordernden ansprüchen, was besänftigte der kauch mit fehlenden mehrheiten in bund und ländern..
    Was drohte uns guido mit verfassungsklage..
    Man könne , wenn schon , sich mal mit der angkleichung von xyz befassen, aber an eine grundsätzliche , vorbehaltlose gleichstellung dürfe man momentan und zukünftig nicht denken..
    Schwups, wem soll man glauben , wenn nicht den fachleuten die uns lenken.
    Und schon waren etrwaige teilbereiche von aktuellen tagesordnungen gestrichen und auf den sankt nimmerleinstag verschoben.
    Erst muss mal die partnerschaft her, dann überlegen wir was zum erbrecht , ewhegattensplitting usw. Schritt für schritt für schritt...
    Erinner dich an apostel tinnitus-paulus und seine dringlichkeitsepisteln..
    Steuererleichteeeeeeeeeerungen!

    Nun, die gerichte haben mit ihren urteilen nicht nur die parteien wiederlegt, sondern auch die homoaktivisten allesamt blamiert.
    Heute, wo man eine mühsam geschuldete gesetzeserweiterung als durchbruch bejubelt, entdeckt man nachträglich die gravierenden fehler und lücken..
    Schnell gestrickt, damit erst gar nicht drüber nachgedacht wird.
    Sicher, der bundestagsbeschluß vor torschluß war im nachhinein dringend und angesichts des wahlausganges wohl auch der sichere weg zu ein wenig änderung.
    Mit dem kommenden bundestag wäre das gesetz nicht verhandelbar gewesen.
    Also ist mal wieder lücken füllen angesagt.

    Mit neuem schwung und elan werden alte forderungen/entwürfe nun endlich wiederentdeckt.
    Und siehe da:
    Zu reformbedürftig ist schon nach wenigen wochen das vormals bejubelte gesetz.
    Schnell das alte neu umformuiliert, mit ein paar aktuellen sprachhülsen in geschenkpapier gewickelt und auf den medialen markt geworfen.. seht her, wir arbeiten!
    Und um das gut gedachte nicht allzu provokant wirken zu lassen, wird weggelassen was schon im partnerschafts und ehefürdingsda gedöns hätte kern eines GEGENENTWURFES zur herkömmlichen ehe sein müssen.
    Dafür schafft man schnell neue klauseln um ja nicht anzuecken.
    Realpolitik.. kicher.

    Es ist ja ein paradox: wir haben uns gerade mit dem vorauseilenden ducken hinter mittegesellschaftlicher ehe , uns das problem der gegner der homoehe geschaffen.
    Ohne den zugriff auf deren eheverständnis hätten sie nich die ideologische munition erhalten, um so die abendländische hochkultur "ehe" schützen zu wollen.
    Die franzosen haben z,.b. zwar auch was gegen homos, aber mit der zivilehe sind über 85% grundlegend zufrieden.
    Da gibt es keine di skussion um ehefüralle, da geht es um "kinderschutz.. homopropaganda und sonstig heterorechtes rechtes angstpotential.

    Nebenbei frage ich mich, ob der von lehmann lobenswert mit eingebrachte entwurf wohl jener entwurf aus der zeit von V.Becks praktikantenzeit bei jener grünen landestagsabgeordnenten ist .. ,
    die für einen landesparteitag damals genau diesen heut so "neuen vorschlag, mit damals noch weitreichernden forderungen, als abstimmungspapier einbrachte... während ihr eigener büromitarbeiter beck mittels jenes omminösen papier, welches als "homoehe" von bild lanciert in die geschichte eingegangen ist , als gegenantrag den antrag seiner abgeordneten zu fall brachte!
    So becks aufstieg zur communityikone unwiederruflich besiegelt war.
    Auch das ist geschichte ...

    Und heute, kaum regt sich ein lüftchen, schon warnt man uns vor schweren stürmen..
    Ach waren das noch unbeschwerte zeiten, als man ungeniert sich anmaßte, was einem eh verweigert schien.
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#139 LarsAnonym
  • 09.10.2017, 10:39h
  • Irgendwie scheint diese Idee vom 2er Pakt "doppelt gemoppelt". Denn die Ehe für alle ist ja auch nicht abhängig davon, ob sich die Menschen lieben und auf welche Art sie diese Liebe ausdrücken. Sowas kann der Staat gar nicht nachprüfen und sollte es auch nicht.

    Richtig ist die Frage, auf welche Weise der soziale Zusammenhalt unterhalb der staatlichen Fürsorgepflicht gefördert und animiert werden kann. Ich denke, dass man das etwas größer denken sollte als in Ehe- oder Zweierpaktkonstruktionen. Die Frage nach Groß- und Patchwork"familien" und der Fürsorge über mehrere Generationen wird hier berührt. All diese Fragen brauchen eine breite gesellschaftliche Diskussion und eine Bestandsaufnahme, welche Strukturen aus unserer modernen Gesellschaft von selbst erwachsen. Politische Forderungen, die in kleinen Gruppen und Thinktanks entwickelt werden, können Denkanstöße liefern, aber sie ersetzen nicht den gesellschaftlichen Denkpozeß.
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#140 Patroklos

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