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Einzelkommentar zu:
Kalifornien: Potenzielle HIV-Ansteckung kein Verbrechen mehr


#14 Crikkie
  • 10.10.2017, 10:35h
  • Dieses Gesetz schützt vor allem HIV-Positive, deren Viruslast durch Therapie unter der Nachweisgrenze ist, davor, bei Nichtangabe ihrer Infektion nachträglich als Verbrecher angeklagt zu werden, wenn ihren Partnern ihr HIV-Status bekannt wird.

    Zudem wird es auch der Tatsache gerecht, dass die Verantwortung für eine -potentielle- HIV-Infektion nicht nur in den Händen des HIV-Positiven liegt, sondern auch in denen des Partners, der dem ungeschützten Verkehr zustimmt.

    Des Weiteren erhöht dieses Gesetz vor allem die Wahrscheinlichkeit, dass sich Menschen, die sich über ihren Status unsicher sind, testen lassen werden, da sie, im Falle eines positiven Ergebnisses, nicht pauschal als potentielle Straftäter vorverurteilt werden.

    Diejenigen, die bewusst andere Menschen mit HIV infizieren wollen(!), lassen sich auch nicht durch solche Gesetze, die dieses Verhalten als Verbrechen einstufen, davon abhalten.

    Aber mich wundert auch nicht diese spontane überzogene Abwehrreaktion, sei es durch rechte, linke, schwule, homophobe oder sonstwie geprägte Medien -und ja, auch so eine Reaktion wie die von Hörnchen passt voll ins Bild. Wenn es um den Umgang mit HIV geht, setzte die Vernunft ja schon immer aus...
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