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Einzelkommentar zu:
"European Lesbian* Conference": Sichtbarkeit von queeren Frauen erhöhen


#3 Hannibal LektorAnonym
  • 10.10.2017, 06:28h
  • Antwort auf #2 von Katrina_Reichert
  • Vielen Dank für deine Antwort.

    "Die LGBTIAQ-Community wird von schwulen Männern dominiert.
    Sowohl in der Außenwahrnehmung als auch in der Organisation."

    Aber woran liegt das deiner Ansicht nach? Wie gesagt: Heutzutage kann sich ja mittels Internet im Prinzip jede/r mit geringem finanziellen Aufwand "sichtbar machen".

    Sind deiner Ansicht nach schwule Männer darin "talentierter"? Und/oder wenden die mehr Ressourcen dafür auf? Oder engagieren sich zahlenmäßig stärker? Oder sind besser vernetzt - sowohl innerhalb der "Community" als auch nach außerhalb?

    "Das Problem heißt (cis-)Androzentrismus."

    Hm. Dass in unserer Kultur Männer auch heute noch eher als das "Grundmodell" betrachtet werden und Frauen eher als Variante, kann man wohl so in den Raum stellen. Trotzdem finde ich die Frage berechtigt, warum dieses Bild auch in der "Community" offenbar persistiert.

    Noch mal anders gefragt: Was erhoffen sich Lesben konkret, wenn sie innerhalb der "Community" mehr Sichtbarkeit fordern? Dass die Schwulen von sich aus auf die Lesben zugehen und mit ihnen stärker zusammenarbeiten? Oder steht stillschweigend der Vorwurf im Raum, dass Lesben innerhalb der "Community" "ausgegrenzt" würden?

    Haben Lesben und Schwule heutzutage überhaupt noch eine gemeinsame Interessenslage, die eine Zusammenarbeit erfordert bzw. wünschenswert macht? (Gibt es die überhaupt noch, diese "Community"?)
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