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Pride-Jubiläum

Das Motto für den 40. Berliner CSD steht schon fest

Am 28. Juli 2018 wird in der Hauptstadt unter dem Slogan "Mein Körper – meine Identität – mein Leben" demonstriert.


Seit 1979 auf der Straße: Der Berliner CSD feiert im kommenden Jahr sein 40-jähriges Jubiläum (Bild: mw238 / flickr)

Ein Dreivierteljahr vor dem nächsten Berliner CSD steht bereits das Motto fest. Ein Community-Forum entschied sich am Montagabend in den Räumen der Allgemeinen Homosexuellen Arbeitsgemeinschaft (aha) mit 18 von 34 Stimmen für den Slogan "Mein Körper – meine Identität – mein Leben".

"Ich bin sehr glücklich, dass das Motto sichtbare Brücken zu Frauenrechten, den T's und I's in unseren Buchstaben, zu POC, zu Menschen mit Beeinträchtigungen und vielen weiteren bis hin zu Fragen wie Leihmutterschaft, Sterbehilfe oder das Recht auf Schmerzfreiheit schlägt und zugleich in seiner Form eine Rückbesinnung auf die kämpferischen Anfangszeiten beinhaltet", kommentierte CSD-Vorstand Christian Knuth das Ergebnis auf Facebook.

48 Vorschläge standen zur Auswahl

Der Vorschlag "Freiheit baut Brücken, nicht Mauern" kam mit zehn Stimmen auf Platz zwei. Insgesamt standen 48 eingereichte Mottoideen zur Auswahl, darunter auch "40 Mal CSD – Bunte Zukunft an der Spree" oder "Mensch ist Mensch – weltweit".

Der erste Christopher Street Day in Berlin fand im Sommer 1979 statt. Der CSD-Verein wollte sich früh auf ein Motto festlegen, um sich optimal auf das 40-jährige Jubiläum vorbereiten zu können. In diesem Jahr wurde in der Hauptstadt unter dem Slogan "Mehr von uns – jede Stimme gegen Rechts" demonstriert.

Die 40. Berliner CSD-Parade findet am Samstag, den 28. Juli 2018 statt und zieht wie in den Vorjahren vom Kurfürstendamm zum Brandenburger Tor. (cw)



#1 OrthogonalfrontAnonym
  • 10.10.2017, 07:18h
  • Na wenigstens mal ein positives Statement mit klarem Sachbezug, als diese ewigen Negativstatements wie zum Beispiel "Whatever... Hauptsache gegen Rechts!". Dies ist der CSD und kein Antifa-Aufmarsch!
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#2 TheDadProfil
#3 stromboliProfil
  • 10.10.2017, 09:58hberlin
  • Antwort auf #2 von TheDad
  • nun, mum geht nicht politisch inspiriert, sondern partygeil auf csd's..
    Da ist es ihr doch eher scheißegal, wer dort seine last-mit der lust wagen mit schnösselsprüchen ziert..

    Ob von cdu über fdp hin zu spd&grünlich angelaufene, bisher hat man denen doch auch alles durchgehen lassen.
    Und wenn nun demoparitätisch berechtigt, die blau-braunen noch ihren beitrag zur homoemanzipation bei als politisch angemeldeten umzügen einfordern (! die klage seh ich schon am horizont,, der einseitige ausschluss einer im bundestag sitzenden partei.
    Das wird eine freakschow vor
    verwaltungsgerichten..), wird mum ebenso hinter einem afd-truck herlaufen können.
    Die müssen nur inhaltlich weiter die selben forderungen oder gesellschaftlichen ziele einbringen , die unsere frontmitte hier schon längst von sich gibt.

    Das ergibt eine schnittmenge, die sogar das lesbische unbehagen ob ihrer ihr vorbehaltenen angestammten rechte im rechten kulturweltbild, ausgleicht.

    So lesbisch nicht zum "undeutsch" erklärt wird, bleibt mum da auf parteilinie!
    Hauptsache sie kann ihren status als "deutsch " als hervorragendes merkmal aufrecht erhalten..

    Tja, so ist das halt mit den ideologischen gegensätzen: linke stapeln als gutmenschen flüchtende in ihren wohnzimmern; rechte holen sich ihre zukünftigen kz-wächter in die gute stube.
    Willkommenskulturen in ihrer ganzen vielfalt!
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#4 TheDadProfil
  • 10.10.2017, 11:02hHannover
  • Antwort auf #3 von stromboli
  • ""nun, mum geht nicht politisch inspiriert, sondern partygeil auf csd's..""..

    Wer so verbissen auch gegen die Sichtbarkeit von "Mulit-Kulti" agitiert wird sich auf einem solchem Event, selbst dann wenn es denn neben der politischen Ausrichtung auch die Party-Meile gibt, gar nicht blicken lassen..
    Die nimmt an einem CSD nicht Teil, denn damit zeigte man doch automatisch auch seine "Solidarität" mit denjenigen die man hier aufwendig zu exkludieren sucht..

    Und was noch auffällt ist ihr durchgängig "pseudo-emanzipatorisches" Auftreten, denn in sämtlichen Kommentaren von ihr agitiert sie ausschließlich gegen Männer..
    Nicht ein "böses Wort" wird zu den Frauen verloren die natürlicher Teil der Flüchtlinge/Asylbewerber/Zuwanderer sind..
    Und das obwohl die Ablehnung als Lesbe sie dort ebenso treffen kann..

    Ablehnung dagegen trifft hier dann nur Frauen die sie immer noch als "Männer" wahrnimmt, denn Trans*Menschen die sich hier äußern sind ihr grundsätzlich suspekt..

    Ich finde das bezeichnend..
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#5 Crikkie
  • 10.10.2017, 11:11h
  • Antwort auf #1 von Orthogonalfront
  • "Dies ist der CSD und kein Antifa-Aufmarsch!"

    Nur, damit ich das richtig verstehe: eine Demonstration, die ihren Ursprung in einem Aufstand von vor allem trans* PoC hat und sich bereits seit ihren Anfängen gegen Diskriminierung und Ausgrenzung von Minderheiten und Rassismus wendet, soll kein antifaschistischer "Aufmarsch" sein?

    Antifaschistischer geht es ja eigentlich kaum...
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#6 Patroklos
  • 10.10.2017, 11:14h
  • Da waren die Organisatoren bei der Mottofindung aber fix! "Mensch ist Mensch weltweit" hätte mir als Motto aber auch gut gefallen!
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#7 OrthogonalfrontAnonym
  • 10.10.2017, 11:54h
  • Antwort auf #4 von TheDad
  • "Ablehnung dagegen trifft hier dann nur Frauen die sie immer noch als "Männer" wahrnimmt, denn Trans*Menschen die sich hier äußern sind ihr grundsätzlich suspekt.."

    Eine extreme Lüge!

    Genau wegen solchen Lügen von Linken wählen die Leute AfD. Äußerst man sich gegen Aussagen von Personen, die rein zufällig Trans* sind, ist man automatisch transphob. Eine widerliche Unterstellung, selbst für deine Verhältnisse!

    PS: Nach deiner Logik bist du übrigens mega homophob, da du hier regelmäßig Schwule und Lesben angehst, die politisch nicht an deinem äußersten Grenzpunkt stehen. Merkste was?
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#8 ZusatzAnonym
#9 Hantewi
  • 10.10.2017, 13:15h
  • Antwort auf #5 von Crikkie
  • ",,,Nur, damit ich das richtig verstehe: eine Demonstration, die ihren Ursprung in einem Aufstand von vor allem trans* PoC hat und sich bereits seit ihren Anfängen gegen Diskriminierung und Ausgrenzung von Minderheiten und Rassismus wendet, soll kein antifaschistischer "Aufmarsch" sein?..."

    ...und nicht nur das - sondern auch ein "Aufmarsch" gegen White Supremacy. War von Anfang an immer so. Nicht nur bei den riots von Transwomen Of Color im Stone Wall Inn 1969 - auch schon vorher bei den riots von Transwomen Of Color bei Cooper Du-nuts 1959, Dewey's 1965, Compton's Cafeteria 1966 und The Black Cat 1967. Es ging von Anfang an um Bürgerrechte.

    transgenderuniverse.com/2017/08/18/a-trans-history-narrated-
    by-laverne-cox/


    Berlin 2018....dazu werde ich doch in Deutschland was auf die Beine kriegen...alles, was ich dafür brauche ist Trans-Women-Power...die finde ich...ich bin Spezialistin darin, Menschen zu finden, die sich verbergen...mal sehen...
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#10 Hantewi
  • 10.10.2017, 13:19h
  • Antwort auf #7 von Orthogonalfront
  • ""Ablehnung dagegen trifft hier dann nur Frauen die sie immer noch als "Männer" wahrnimmt, denn Trans*Menschen die sich hier äußern sind ihr grundsätzlich suspekt.."

    Eine extreme Lüge!..."

    [ ]

    ...vor allem, wenn sie sich charismatisch und emanzipatorisch äußern - und "Trans" feiern.
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