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Diskriminierungsfreie Teilhabe

Köln bekommt "Aktionsplan LSBTI"

Am Freitag wurde bei einem Runden Tisch mit 120 Teilnehmern der Startschuss für ein kommunales Handlungskonzept gegeben.


Von Verwaltungsseite zuständig für den Aktionsplan (v.l.): Nina Rehberg (Dienststelle Diversity der Stadt Köln), Susanne Bonnemann (Fachstelle für Lesben, Schwule & Transgender), Harald Rau (Dezernent für Soziales, Integration und Umwelt) (Bild: Stadt Köln)

Am vergangenen Freitag ist in der Jugendherberge Köln-Riehl der Startschuss zur Erarbeitung eines kommunalen Aktionsplans gegen die Diskriminierung und Ausgrenzung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans und intersexuellen Menschen in der Domstadt gefallen.

Auch in der queeren NRW-Metropole gebe es Diskriminierung und Ausgrenzung aufgrund der sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt vom Montag. "Mit diesem Aktionsplan erstellt die Stadt Köln ein kommunales Handlungskonzept, das sowohl die gesellschaftliche Akzeptanz als auch die Chance auf eine diskriminierungsfreie Teilhabe von Lesben, Schwulen, Bi-, Trans- und intersexuellen Menschen fördern soll."

Köln soll "LSBTI-Hauptstadt" werden

Sozialdezernent Harald Rau (parteilos) sprach von der Vision einer "LSBTI-Hauptstadt", in der alle Kölner unabhängig von ihrer sexuellen, geschlechtlichen und familiäreren Vielfalt angstfrei leben können. "Mit diesem Aktionsplan wird Köln einen wichtigen Beitrag leisten, dem Anspruch als wertschätzende und offene Stadt, in der Vielfalt als wertvoll erlebt wird, gerecht zu werden."

An der Veranstaltung nahmen mehr als 120 Vertreter aus Verwaltung, Politik und der queeren Community teil. In Arbeitsgruppen wurden zu verschiedenen Handlungsfeldern Maßnahmenvorschläge erarbeitet, wie von städtischer Seite entschieden gegen Homo- und Transfeindlichkeit vorgegangen werden kann.


Präsentation der Ergebnisse aus den Arbeitsgruppen (Bild: Stadt Köln)

Die Gestaltung dieses partizipativen Prozesses stieß auf eine positive Resonanz und große Offenheit. Die Fachstelle für Lesben, Schwule und Transgender ist nun für die Erstellung und Implementierung des Aktionsplans zuständig. Unterstützt wird sie dabei von einer Steuerungsgruppe, die sich aus Mitgliedern der Kölner Szene zusammensetzt.

Im Nachgang zur Auftaktveranstaltung werden die erarbeiteten Ideen und Vorschläge bewertet, konkretisiert und ergänzt. Im Laufe des kommenden Jahres soll der Rat der Stadt Köln über den Aktionsplan abstimmen und damit eine Grundlage für die Umsetzung von konkreten Maßnahmen schaffen. (cw/pm)



#1 Paulus46Anonym
  • 10.10.2017, 19:16h
  • Hat denn der Aktionsplan in Köln auch mitinbegriffen, dass dort so wie in Berlin in den Polizeiberichten öffentlich einsehbar homophob motivierte Gewaltdelikte ausweist, die jeder Bürger dann auch erfahren kann, wenn er/sie sich bei der Polizei Köln informiert ?

    BISHER ist dies nämlich nur in Berlin vorbildlich umgesetzt !!!
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#2 Patroklos