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Interpride-Konferenz in Indianapolis

Kopenhagen erhält Zuschlag für Worldpride 2021

Die dänische Hauptstadt hat sich bei der Abstimmung für die Austragung des Welt-CSDs gegen Fort Lauderdale durchgesetzt. Nun versucht Kopenhagen, zeitgleich die Eurogames zu veranstalten.


Die Vertreter Kopenhagens feiern ihren Sieg bei der Interpride-Konferenz in Indianapolis (Bild: Interpride)

Der siebte Wordpride wird 2021 in Kopenhagen stattfinden. Die dänische Hauptstadt konnte sich am Sonntag beim Treffen der Organisation Interpride in Indianapolis mit rund zwei Drittel der 200 Delegiertenstimmen gegen Fort Lauderdale (Florida) durchsetzen.

Der gegenwärtig alle zwei Jahre veranstaltete Welt-CSD soll Besucher aus aller Welt anlocken und wird globaler organisiert als ein "normaler" CSD. Trägt eine europäische Stadt den Worldpride aus, veranstaltet sie automatisch parallel auch den Europride. Dieses Jahr fand der Worldpride in Madrid statt, 2019 ist New York City an der Reihe (queer.de berichtete). Davor trugen insgesamt vier Städte, Rom im Jahr 2000, Jerusalem im Jahr 2006, London im Jahr 2012 und Toronto im Jahr 2014, den Welt-CSD aus.

Kopenhagen kooperiert mit Malmö

"Der WorldPride 2021 wird die Menschenrechte, die Vielfalt und die Integration zum Thema machen, um Gleichbehandlung in aller Welt zu fördern", erklärte Christian Østergreen, der Chef des CSD-Veranstalters "Happy Copenhagen". Die Organisatoren wollen einen Teil der Events in der schwedischen Stadt Malmö veranstalten, die über die Öresund-Brücke mit Kopenhagen verbunden ist.

Die dänische Hauptstadt bewirbt sich neben dem Worldpride auch noch um die Austragung des LGBTI-Sportevents Eurogames 2021. Die Veranstalter würden das Sportfest und den Welt-CSD gerne unter dem Namen "Copenhagen 2021" verbinden und zeitgleich austragen. Bereits 2003 hatte Kopenhagen die Eurogames ausgetragen, 2009 wurden dort die Outgames veranstaltet (queer.de berichtete).

Die Bewerbung von Kopenhagen wurde auch aus der Politik unterstützt, unter anderem von den Bürgermeistern von Kopenhagen und Malmö. Auch die dänische Regierung unterstützte die Bewerbung; Ministerpräsident Lars Løkke Rasmussen nahm eine Videobotschaft auf, die beim Treffen in Indianapolis gezeigt wurde. (dk)

Twitter | Das Fremdenverkehrsamt von Kopenhagen wirbt bereits für den Worldpride 2021