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Kommentare zu:
Coming-out-Tag: "Vielen Dank für Ihren ganz persönlichen Beitrag!"


#1 JuppAnonym
#2 DieterBremenProfil
  • 11.10.2017, 12:52hBremen
  • Das Bremer Landesparlament, die Bremische Bürgerschaft, hat heute anlässlich des Coming-Out-Days die Regenbogenflagge gehisst. Eigentlich als Ersatz, weil beim CSD im August vergessen worden war, die Flagge aufzuziehen - das führte zu viel Unmut in der Stadt. Um so schöner, dass heute hier in Bremen "unsere" Flagge weht:
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#3 FrischerfischAnonym
  • 11.10.2017, 13:02h
  • Soso, Ronald Reagan ist schuld, dass noch heute die Infektionszahlen so hoch sind? Wann war denn Reagan Bundeskanzler? Und französischer Präsident? Und Regierungschef aller nicht-afrikanischer Staaten, die dasselbe Phänomen beobachten? Schon etwas monokausal und realitätsfremd, wenn man das intentionspotential des Analverkehrs und die höhere Promiskuität vieler Schwuler ausblendet. Nur weil eine Wahrheit unbequem ist, darf man sie noch lange nicht verschweigen.
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#4 Tägliche FütterungAnonym
#5 TheDadProfil
  • 11.10.2017, 13:59hHannover
  • Antwort auf #3 von Frischerfisch
  • ""Schon etwas monokausal und realitätsfremd, wenn man das intentionspotential des Analverkehrs und die höhere Promiskuität vieler Schwuler ausblendet.""..

    Das was für ein Potential ?

    Monokausalität liegt auch vor, wenn man eine Infektionsrisiko auf "Analverkehr" verengt, und mit einer "erhöhten Promiskuität" begründet, denn beides KANN eine Infektion fördern, ist aber nicht automatisch der einzige Weg um sich zu infizieren..

    Hier werden dann diejenigen negiert die in ihrer Partnerschaft selbst gar nicht promiskuitiv sind, aber über den promiskuitiven Partner infiziert werden, und andere Infektionswege als "Analverkehr" (das scheint für Dich ein Problem zu sein ?), werden ebenso ignoriert..

    Lebensfremd ist hier dann auch die Wahrnehmung der politischen Wirkungen, denn der Umgang der US-Regierung mit den Infizierten und der Krankheit selbst war "wegweisend" auch für andere Länder, nicht zuletzt für viele afrikanische Staaten, die selbst gar keine "Schwulen-Seuche" zu verzeichnen hatten, sich dennoch auf diese Idee fokussierten, und gleichzeitig die Katastrophe der Infektionsausbreitung innerhalb der Heterosexuellen nichts entgegenzusetzen hatten, oder auch wollten..
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#6 AlllesInButterAnonym
  • 11.10.2017, 16:01h
  • Abschaffung des Coming-Out-Day weil USA "sicher" sei
    das ist ja wohl ein Witz - oder?
    * "HB 1523 erlaubt Geschäftsleuten, Adoptionsagenturen und Bediensteten des Bundesstaates ausdrücklich, Schwulen, Lesben, Bi- und Transsexuellen Dienstleistungen zu verweigern. Arbeitgebern wird außerdem das Recht zugestanden, LGBTI nach Gutdünken zu feuern. Standesbeamte dürfen zudem Homo-Paare wegen deren sexueller Orientierung ablehnen. Die Ungleichbehandlung muss lediglich mit religiösen Überzeugungen begründet werden." queer.de
    * Wo bleibt der Aufschrei der Mehrheit der Bevölkerung in Mississippi, also der homo-,trans*,inter-,queer-freundlichen
    * Was ist mit unserem LGBT*-Nachwuchs, den jungen Menschen, so ein outing-Tag als wichtiger und fester Bestandteil den Kalenders, ein Tag über den auch Medien berichten können und "Nichtoutingbetroffene" nachdenken können ??
    * Und wieso schließt so eine Gedenk- und Aktions-Tag das offene und normale Leben queerer Lebensweise aus?
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#7 hugo1970Profil
  • 11.10.2017, 19:40hPyrbaum
  • "Der Grünen-Politiker erklärte, dass "jedes Coming-Out auch die Gesellschaft" vorranbringe. "Vielen Dank für Ihren ganz persönlichen Beitrag!", so Klose."

    Wenn der Staatssekretär aus der union käme, glaub ich nicht das dann auch Grußworte geschickt würden.
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#8 hugo1970Profil
  • 11.10.2017, 19:47hPyrbaum
  • Antwort auf #5 von TheDad
  • Das alle Schwule Analverkehr haben, ist genau so eine schwachsinnige Aussage von ewiggestrigen nichtsahnenden, wie die, das alle Heteros keinen Analsex haben (Frauen in den Arsch ficken, oder das es Männern gefällt beim Sex auch am Arsch angefasst zu werden oder mehr.
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#9 hugo1970Profil
  • 11.10.2017, 19:49hPyrbaum
  • "So schrieb der offen schwule Professor Matthew H. Birkhold"

    Würd mich nicht wundern, wenn der ein republikaner währe oder republikanisch wählen würde.
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#10 RobinAnonym
  • 11.10.2017, 19:51h
  • ----------------
    "In den Achtzigerjahren, wenn viele Leute keinen einzige offen schwule oder lesbische Person kannten, führte Ignoranz und Schweigen zu Homophobie. [] Aber Amerika ist ein sichererer Ort im Jahr 2017."
    ---------------

    Sorry, aber wenn man sieht, was die Trump-Regierung im Moment so alles für LGBTI anrichtet oder an Erreichtem zurückdrehen will, ist dieser Tag wichtiger denn je.
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#11 stromboliProfil
  • 11.10.2017, 20:22hberlin
  • "Man müsse also seine sexuelle Orientierung als Schwuler oder Lesbe nicht mehr proklamieren Heteros tun die schließlich auch nicht. "
    Oh weia..
    Und mit sowas soll man homofeindlichkeit bekämpfen.

    Auf welchem planeten lebt der herr professor?
    Um ihm herum ständig die homos, händchen haltend wie die heteros...
    Küssen sich im park, auf der strasse,in bus&bahn..

    Und knutschen in den schulstunden und pausen permanent miteinander..
    Tanzen gar beim schulball gleichgeschlechtlich, arm in arm.
    Das ganze land gleicht so einem gemischtgefühlswarenladen.. alle tun das gleiche, reden über ihre mitmenschlichen gefühle und sehnsüchte.
    Heteros & homos! Endlich vereint.

    Gabs da nicht mal einen film in dem die alltägliche situation umgekehrt, die mehrheit homosexuell und die minderheit heterosexuell..
    Vieleicht ist der prof in diesem film gewesen und geistig in schock erstarrt.
    Oder demenz führt zu kreativen spiegelungen seiner ureigenen wünsche...
    Realitätsnähe kann man ihm jedenfalls nicht mehr unterstellen.
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#12 hugo1970Profil
#13 Homonklin44Profil
  • 11.10.2017, 21:48hTauroa Point
  • Ich bleibe da geteilter Meinung zu.

    ""Denn, so die Aktivisten, wenn Heterosexuelle Schwule oder Lesben in ihrem privaten Umfeld kennen, ist es weniger wahrscheinlich, dass sie homophobe Ansichten vertreten oder an ihnen festhalten.""

    Wenn ich die Lebenserfahrung zu Grunde nehme, hat sich gezeigt, dass Heterosexuelle einen dann nicht mehr kennen. Nicht mehr kennen wollen, oder ihre Haltungen gnadenlos durchsetzen, auch mit ungeahnter Gewalt. Und so bekräftigen, dass man auf dieser Welt nichts zu suchen hat. Oder deutlicher, in die Gaskammer gehöre. Unter den weniger aggressiven Rückmeldungen bleibt es, dass sich der Kontakt merklich verändert, immer dünner wird, oder man gemieden wird.

    Natürlich hoffe ich, dass es für die meisten anderen im Leben so NICHT läuft. Ich wünsche ihnen, dass die Träume der toleranten Idee für sie Wirklichkeit werden.

    Ich gestehe lieber jedem Menschen ein Anrecht auf seine Privatsphäre zu, (ich musste mir das vor Gericht erstreiten) oder Geheimnisse haben zu dürfen. Nicht jede Facette der Persönlichkeit muss veröffentlicht werden, man muss sich nicht selbst ständig von der verletzlichen Seite darbieten.
    Da bin ich auf der Seite der "anderen" Meinung.
    Ich glaube auch nicht, dass man alle Menschen zu 1:1 Toleranz kriegen kann. Eine gewisse Antipathienstreuung, Angst vor dem, was der Bauer nicht kennt, oder latente Homophobie scheint regulär oder gar normal zu sein. man muss einfach damit klarkommen, dass es Menschen gibt, die sich dazu nicht profund informieren, sich nicht damit auseinandersetzen, sich nicht damit anfreunden können, welche Eigenschaften man in der Person vereint.
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#14 raganello
  • 11.10.2017, 22:06h
  • Ich kann verstehen, dass man den Tag am liebsten abschaffen möchte. Man möchte als Homosexueller ja zur Normalität gehören. Und kein Heterosexueller outet sich an einem anderen Tag.

    Aber auf der anderen Seite gibt es immer noch diese Fuck Heteronormativität, die noch nicht aufgebrochen ist. Solange muss leider gesagt werden, dass man homosexuell ist.

    Natürlich sollte es kein Problem in der heutigen Zeit. Viele akzeptieren es, aber es gibt auch viel Diskriminierung bis Gewalt und nicht nur in den USA.

    Von daher würde auf jeden Fall am Tag festhalten wollen. Aber auch in den anderen Tagen sollte man sich normal verhalten. Es nicht an die Nase binden, aber es mitschwingen lassen, wenn es möglich ist.

    Schließlich verzichtet der Vegetarier ja auch nicht an Weihnachten auf die Gans und isst über das ganze über Fleisch. Sorry, dummes Beispiel.
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