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Kommentare zu:
Coming-out-Tag: "Vielen Dank für Ihren ganz persönlichen Beitrag!"


#11 stromboliProfil
  • 11.10.2017, 20:22hberlin
  • "Man müsse also seine sexuelle Orientierung als Schwuler oder Lesbe nicht mehr proklamieren Heteros tun die schließlich auch nicht. "
    Oh weia..
    Und mit sowas soll man homofeindlichkeit bekämpfen.

    Auf welchem planeten lebt der herr professor?
    Um ihm herum ständig die homos, händchen haltend wie die heteros...
    Küssen sich im park, auf der strasse,in bus&bahn..

    Und knutschen in den schulstunden und pausen permanent miteinander..
    Tanzen gar beim schulball gleichgeschlechtlich, arm in arm.
    Das ganze land gleicht so einem gemischtgefühlswarenladen.. alle tun das gleiche, reden über ihre mitmenschlichen gefühle und sehnsüchte.
    Heteros & homos! Endlich vereint.

    Gabs da nicht mal einen film in dem die alltägliche situation umgekehrt, die mehrheit homosexuell und die minderheit heterosexuell..
    Vieleicht ist der prof in diesem film gewesen und geistig in schock erstarrt.
    Oder demenz führt zu kreativen spiegelungen seiner ureigenen wünsche...
    Realitätsnähe kann man ihm jedenfalls nicht mehr unterstellen.
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#12 hugo1970Profil
#13 Homonklin44Profil
  • 11.10.2017, 21:48hTauroa Point
  • Ich bleibe da geteilter Meinung zu.

    ""Denn, so die Aktivisten, wenn Heterosexuelle Schwule oder Lesben in ihrem privaten Umfeld kennen, ist es weniger wahrscheinlich, dass sie homophobe Ansichten vertreten oder an ihnen festhalten.""

    Wenn ich die Lebenserfahrung zu Grunde nehme, hat sich gezeigt, dass Heterosexuelle einen dann nicht mehr kennen. Nicht mehr kennen wollen, oder ihre Haltungen gnadenlos durchsetzen, auch mit ungeahnter Gewalt. Und so bekräftigen, dass man auf dieser Welt nichts zu suchen hat. Oder deutlicher, in die Gaskammer gehöre. Unter den weniger aggressiven Rückmeldungen bleibt es, dass sich der Kontakt merklich verändert, immer dünner wird, oder man gemieden wird.

    Natürlich hoffe ich, dass es für die meisten anderen im Leben so NICHT läuft. Ich wünsche ihnen, dass die Träume der toleranten Idee für sie Wirklichkeit werden.

    Ich gestehe lieber jedem Menschen ein Anrecht auf seine Privatsphäre zu, (ich musste mir das vor Gericht erstreiten) oder Geheimnisse haben zu dürfen. Nicht jede Facette der Persönlichkeit muss veröffentlicht werden, man muss sich nicht selbst ständig von der verletzlichen Seite darbieten.
    Da bin ich auf der Seite der "anderen" Meinung.
    Ich glaube auch nicht, dass man alle Menschen zu 1:1 Toleranz kriegen kann. Eine gewisse Antipathienstreuung, Angst vor dem, was der Bauer nicht kennt, oder latente Homophobie scheint regulär oder gar normal zu sein. man muss einfach damit klarkommen, dass es Menschen gibt, die sich dazu nicht profund informieren, sich nicht damit auseinandersetzen, sich nicht damit anfreunden können, welche Eigenschaften man in der Person vereint.
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#14 raganello
  • 11.10.2017, 22:06h
  • Ich kann verstehen, dass man den Tag am liebsten abschaffen möchte. Man möchte als Homosexueller ja zur Normalität gehören. Und kein Heterosexueller outet sich an einem anderen Tag.

    Aber auf der anderen Seite gibt es immer noch diese Fuck Heteronormativität, die noch nicht aufgebrochen ist. Solange muss leider gesagt werden, dass man homosexuell ist.

    Natürlich sollte es kein Problem in der heutigen Zeit. Viele akzeptieren es, aber es gibt auch viel Diskriminierung bis Gewalt und nicht nur in den USA.

    Von daher würde auf jeden Fall am Tag festhalten wollen. Aber auch in den anderen Tagen sollte man sich normal verhalten. Es nicht an die Nase binden, aber es mitschwingen lassen, wenn es möglich ist.

    Schließlich verzichtet der Vegetarier ja auch nicht an Weihnachten auf die Gans und isst über das ganze über Fleisch. Sorry, dummes Beispiel.
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